Meine Leidenschaft die Fotografie – gefrorene Seifenblasen

Während meiner Reise nach Hawaii habe ich die Fotografie für mich entdeckt.  1 Tag lang wurde mir gezeigt, was ich alles mit meiner Kamera machen kann. Die Welt durch die Linse der Kamera zu sehen, ist sehr interessant und faszinieren. Dadurch bekommt eine Aussicht noch das gewisse Etwas.  Man stellt sich nicht nur hin und schaut und genießt die Aussicht sondern man setzt, legt und klettern und bekommt eine neue Perspektive und entdeckt Kleinigkeiten, die man vorher einfach nicht gesehen hat.

Während des Winters tauchten immer mal wieder diese wunderschönen Bilder mit den gefrorenen Seifenblasen auf. Also recherchiert ich etwas und war es soweit.

Gefrorene Seifenblasen

Der erste Morgen, schön kalt und ich ging los um endlich selbst diese gefrorene Seifenblasen zu machen. Nach 30 min. gab ich auch. Lass noch mal im Internet nach, gab noch mehr Zucker in mein Seifenwasser. Legte es sogar in Kühlschrank. Versuch Nr. 2 klappt schon besser doch die Seifenblase gefroren nicht und ging gleich wieder kaputt.

Versuch Nr. 3 war ein totaler Erfolg. Immer wieder froren sie an. Jetzt war nur das Problem mit dem Fotografieren da. 😉 Meine Kamera wolle immer wieder nur den Hintergrund fokussieren nicht meine schöne Seifenblase. Zum Glück gehen sie nicht so schnell kaputt, wenn sie erst gefroren sind. Also konnte ich mich austoben.

Versuch Nr. 4 ging dann auch schon besser. Obwohl ich noch immer an ein paar Kleinigkeiten arbeite.

Wenn ich mehr über meine neue Leidenschaft erzählen bzw. berichten soll. Lass doch ein kleines Kommentar dar. Gerne erzählt mir, wie es bei euch so gelaufen ist.

Gottesackerplateau

Seit Anfang Januar versuche ich mir die Schneedünen anzuschauen. Seit ich im Oktober darüber gelesen habe. Heute war es endlich soweit. Sonnenschein und wolkenlos soll der Tag sein, also Rucksack gepackt und los ging es.

Mit dem Bus nach Riezlern und dort ging es mit dem nächsten Bus zum Ifen. Der Bus war richtig voll. Doch dadurch war ich aber einer der ersten oben auf dem Gottesackerweg. Zwei Sessellifte die mich direkt nach oben brachten. Beim hoch fahren kann man sich die Natur anschauen bzw. die Skifaher beobachten. 🙂

Auf dem Ifen

Oben am Gipfel kann man wählen entweder man läuft hoch zur Aussichtsplatz oder beginnt den Rundgang. Entweder man kann die kleine oder die große Runde laufen.

Zuerst ging ich auf den Aussichtsplatz hoch zum Kreuz.  Von dort hat man einen spektakulären Blick auf die Berge und die Umgebung. Der Aufstieg war etwas hart und teilweise auch sehr steil. Durch den Schnee war das nicht gerade einfach. Doch es lohnt sich auf jeden Fall.

Schneedünen

Danach ging ich wieder nach unten und lief los. Entlang des Rundwegs kommt man immer wieder an Bänken vorbei. Man kann den Umgebung genießen und vor allem die Stille. Denn am Vormittag ist hier noch alles schön ruhig und man läuft fast allein, den Rundweg entlang.

Aber auch der Schnee ist noch schön hart so ist es nicht ganz so anstregend. Denn ab Mittag wird der Schnee matschig und das Laufen wird immer anstregender. Auch immer mehr Menschen kommen einen entgegen und die Stille ist weg.

Doch man sollte auf jeden Fall den Schneedünen einen Besuch abstatten. Denn es ist wirklich faszinierend die Natur zu beobachten. Obwohl es zeit einiger Zeit nicht geschneit hat, war es trotzdem faszinierend. Ich werde auf jeden Fall noch einmal hier oben wandern gehen. Doch da wartet ich bis zum nächsten Schneefall und werde mir dann noch einmal die Schneedünen anschauen.  Natürlich werde ich auch noch mal im Sommer zurückkehren. Denn ich freue mich was der Rundweg mir im Sommer alles zeigen wird.

 

Winterwanderung auf dem Baader Höhenweg

Der Weg ist mir ja schon bekannt. Im Herbst war ich das erste Mal auf dem Baader Höhenweg. Doch da er auch im Winter geöffnet ist, musste ich natürlich noch mal entlang laufen. 

Heute war es schon mein zweiter Versuch. Letzte Woche war es etwas schwierig, denn dank Glatteis kam ich nicht wirklich weit. Da ich zum Glück direkt am Höhenweg lebe, kann ich jederzeit wieder losgehen. Bin ich wieder zurückgelaufen und habe ein paar Tage gewartet. 

Eine super Entscheidung, denn gestern fing es das schneien an. Jetzt ist die ganze Landschaft wieder eine faszinierende Winterlandschaft.

Unterwegs auf dem Baader Höhenweg

1,5 Std. dauert der Wanderweg von Mittelberg nach Baad. Teilweise Straße, dann ist es nur noch ein Weg. Im Winter läuft man auf einer Schneedecke, die bearbeitet wird vom Kleinwalsertaler Winterdienst. Am Morgen, ist man hier allein unterwegs alles, was man hört, sind seine eigene Schritte im Schnee. Die Aussicht lässt einen mehr als einmal Stehen bleiben. Am Nachmittag bei Sonnenschein ist hier sehr viel los. Doch hat man immer wieder Moment allein, in der weißen Schneelandschaft.

Information zur Wanderung

Ein paar kleine Informationen für die Wanderung. Start des Weges ist in Mittelberg Stütze dann kommt man am Erlenboden entlang, Alpenwald, bei beiden gibt es die Möglichkeit zur Einkehr. Dann kommt die Quelle Kaltes Bächle, von dort sind es nur noch wenige Minuten nach Baad. Achtung, hier geht es etwas steil nach unten. In Baad geht man nur ein paar Minuten zur Bushaltestelle. Von Mittelberg nach Baad sind es ca. 3 km. Für diejenigen die weiterlaufen wollen gehen an der Bushaltestelle vorbei entlang der Breitach und folgen einfach dem Fluss wieder zurück nach Mittelberg.

Ich rate lieber jedem Wanderstöcke oder Spikes zu tragen. So kann man den Weg schön entlang laufen mit seinen Steigungen und Abhängen. Obwohl es immer wieder Absicherungen gibt. Seile sind gespannt so das man den Berg hoch bzw. runter kommt, ohne sich zu verletzen. 

In Baad angekommen, dann man natürlich einkehren oder die nächste Wanderung gleich hinterher setzten. An der Breitach kann man zurück nach Mittelberg laufen so hat man einen schönen Rundweg oder mit dem Bus fahren. 

Breitachklamm im Winter

Beginn der Wanderung durch die Breitachklamm ist Mittelberg im Kleinwalsertal. Mit dem Bus ging es los bis zur Walserschanze. Bis dorthin kann man mit der Gästekarte kostenlos fahren.

Von der Bushaltestelle ging es los. Der Wanderweg ist vorhanden, aber ich war trotzdem froh meine Spikes anzuhaben.

Strahlender Sonnenschein und minus Grade so macht eine Winterwanderung Spaß. Ein paar totale Motive haben sich auch gefunden. Man kann nix falsch machen man läuft einfach den Weg entlang. Immer weiter in den Wald hinein. Dann kommt irgendwann die Schlucht und dort entscheidet man sich, wohin man läuft. Unter der Brücke durch geht es zur Breitachklamm und schon läuft man in der Klamm.

 Die Breitachklamm

Der Schnee, das Eis und die Kälte haben die Schlucht zu einem Naturschauspiel werden lassen. Teilweise kann man nur staunen da stehen und findet immer wieder etwas Neues.

Weiter auf den Stegen und dann kommt der Eingang zu Klamm bzw. Ausgang. Je nachdem von welcher Seite man gerade kommt. Eine kleine Treppe nach unten. Jetzt ist man offiziell in der Klamm. Hier ist das Naturschauspiel noch berauschender, interessanter. Sogar konnte ich unter einem Eisvorhang durchlaufen. 🙂 Wasserfälle aus Eis und viele interessante Gebilde aus Schnee und Eis. Das ist jetzt schon meine zweite Klamm im Winter. Durch das Eis und Schnee hat man das Gefühl in eine andere Welt einzutauchen. Viel kälter als außerhalb, hinter jede Ecke erwartet dich ein Abenteuer.

Vor zwei Wochen war ich ja schon mal da. Die Fackelwanderung war auch sehr interessant doch ist im Tageslicht die Breitachklamm doch noch viel faszinierender. Jeden Dienstag und Freitag kann man an den Fackelwanderungen teilnehmen. Auf der Homepage kann man noch mal nachschauen, ob sie überhaupt stattfindet.

Am Fluss entlang ging es dann zum Ausgang bzw. Eingang :). Ich hatte auch Glück, denn genau in dem Moment kam der Bus nach Oberstdorf an. So musste ich nicht lange warten und konnte gleich weiterfahren. Hier gelten die Gästekarten vom Kleinwalsertal nicht.

Homepage der Breitachklamm: http://www.breitachklamm.com/

Fackelwanderung durch Breitachklamm

Der Winter ist da, nicht nur das jetzt alles in weis getaucht ist. Auch Eis ist überall zu sehen.

Erster Besuch in der Breitachklamm

Also wollte ich den Abend damit verbringen durch die Breitachklamm zu laufen. Natürlich mit einer Fackel. So bekommt das Eis noch einen kleinen Hauch mehr Mysteriöses.

17 Uhr ging es los mit dem Bus raus aus den Kleinwalsertal nach Oberstdorf. Um 18:30 ging es mit dem Bus weiter nach Tiefenbach. Dort hielt der Bus fast direkt vor dem Eingang. Hier waren schon sehr viele Menschen. Als wir uns an die Schlange stellten, kam gerade noch eine Gruppe von ca. 10 Menschen an.

Die erste Fackelwanderung des Jahres und es waren nicht wenige da. 7 € Eintrittspreis inkl. Fackel, durfte man zahlen. ( Stand Januar 2017) Ticket bekommen, dann durchs Drehkreuz und gleichzeitig eine Fackel gereicht bekommen. 3 Fackeln waren nach dem Eingang angebracht, an dem man seine eigene anzünden konnte. Vor uns liefen schon die Ersten denn Weg entlang. Wir entzünden unsere Fackeln und liefen los. Durch Schnee, Eis und Wald, mehr als einmal dachte ich das ich einen Baum angezündet habe. Doch das war zum Glück nicht der Fall.

Kaum Wind, nur etwas leichter Schneefall, begleitet uns. Rein in die Breitachklamm. Ab und zu fühlte man sich wie in der Vergangenheit zurück gesetzt. Wenn man die Haufen Fackeln vor einem sah, die den Weg entlaufen. Man konnte in seinem eigenen Tempo laufen und mehr als einmal blieb man Stehen um die Natur fasziniert zu betrachten.

Ab und zu ging es mal steil bergauf und ich war froh einen Handlauf zu haben. Mit meinem Knöchel geht es ab und zu noch etwas schwer den Berg hoch. Aber es wird dank solchen Touren auch immer besser.

Eine massive Eiswand gab es auch. Die sogar den Handlauf entlang wuchs. 🙂 Die Dunkelheit machte die Klamm noch interessanter. Auch dadurch war der Sternenhimmel sehr interessant, leider waren die Wolken sehr hinderlich.

Am Ende des Rundganges kam es dann zu einem kleinen Stau. Da alle sich dort etwas länger aufhielten und Bilder machten. Es sah wunderschön aus und doch hatte ich viel mehr Eis erwartet. Aber der Winter hatte ja erst begonnen. Ich werde einfach noch mal im Februar dort vorbei schauen und mal einen Vergleich ziehen.

Durch die Breitachklamm zu laufen macht Spaß, und da es die Nacht mein erstes Mal war, werde ich auf jeden Fall auch mal am Tag hier vorbei schauen. Gelegentlich sollte man auch seinen Kopf einziehen sonst wird es etwas eng mit den Felsen. 😉

Auf der Seite von der Breitachklamm steht, wann die Fackelwanderungen stattfinden und vieles mehr http://www.breitachklamm.com/

Gemsteltal

Auf den Weg ins Gemsteltal

Noch kein Schnee, also geht es etwas Wandern ins Gemsteltal.  Vom Hotel Rosenhof geht es den Berg runter nach Bödmer. Dort folgt man kurz der Straße und schon geht beginnt der Gemstelweg.

Hier folgt man noch etwas der Straße und dann ist man mitten im Wald. Hier sieht man immer wieder, wo kaum Sonne hinkommt. Denn dort liegt noch etwas Schnee. Sonst gibt es kaum Steigungen und man kann schön laufen und die Berge genießen.

Keine 10 min. und man ist im Tal. Hier ist man von 3 Seiten von Bergen umgeben. Im Winter ist es recht kühl hier. Da die Sonne etwas braucht, um über den Berg zu kommen. Verlaufen geht auch schlecht, da es nur einen Wanderweg gibt. Über die Brücke und man läuft auf der anderen Seite wieder aus dem Tal heraus. Die Ruhe, frische Luft und einfach nur die Natur genießen. Die Wanderung ist nicht schwer und man kann sich richtig entspannen. Der Fluss, der genau in der Mitte des Gemsteltal entlang fließt. Kann im Sommer für so manchen für eine Erfrischung anlocken. 😉

Ein oder zwei Wasserfälle kann man vom Weg erkennen. Doch die Kälte hat sie schon fest im Griff.

Im Sommer laden die ein oder andere Hütte zum Einkehr ein. Hier bekommt man wirklich sehr gute Hausmannskost. Vor allem schmeckt hier alles einfach viel besser. 🙂

Aus dem Gemsteltal heraus kann man den gleichen Weg zurücklaufen oder gar noch ein Stück weiter Richtung Hirschegg.

Ca. 2 Stunden dauert dieser leichter Rundweg ohne Einkehr. Doch mit einer kleinen Pause kommt man im Gemsteltal nicht umher. Eine deftige Brotzeit gehört beim Wandern, immer dazu.

Das Leben besteht aus kleinen und grossen Abenteueren