Fackelwanderung durch Breitachklamm

Der Winter ist da, nicht nur das jetzt alles in weis getaucht ist. Auch Eis ist überall zu sehen.

Erster Besuch in der Breitachklamm

Also wollte ich den Abend damit verbringen durch die Breitachklamm zu laufen. Natürlich mit einer Fackel. So bekommt das Eis noch einen kleinen Hauch mehr Mysteriöses.

17 Uhr ging es los mit dem Bus raus aus den Kleinwalsertal nach Oberstdorf. Um 18:30 ging es mit dem Bus weiter nach Tiefenbach. Dort hielt der Bus fast direkt vor dem Eingang. Hier waren schon sehr viele Menschen. Als wir uns an die Schlange stellten, kam gerade noch eine Gruppe von ca. 10 Menschen an.

Die erste Fackelwanderung des Jahres und es waren nicht wenige da. 7 € Eintrittspreis inkl. Fackel, durfte man zahlen. ( Stand Januar 2017) Ticket bekommen, dann durchs Drehkreuz und gleichzeitig eine Fackel gereicht bekommen. 3 Fackeln waren nach dem Eingang angebracht, an dem man seine eigene anzünden konnte. Vor uns liefen schon die Ersten denn Weg entlang. Wir entzünden unsere Fackeln und liefen los. Durch Schnee, Eis und Wald, mehr als einmal dachte ich das ich einen Baum angezündet habe. Doch das war zum Glück nicht der Fall.

Kaum Wind, nur etwas leichter Schneefall, begleitet uns. Rein in die Breitachklamm. Ab und zu fühlte man sich wie in der Vergangenheit zurück gesetzt. Wenn man die Haufen Fackeln vor einem sah, die den Weg entlaufen. Man konnte in seinem eigenen Tempo laufen und mehr als einmal blieb man Stehen um die Natur fasziniert zu betrachten.

Ab und zu ging es mal steil bergauf und ich war froh einen Handlauf zu haben. Mit meinem Knöchel geht es ab und zu noch etwas schwer den Berg hoch. Aber es wird dank solchen Touren auch immer besser.

Eine massive Eiswand gab es auch. Die sogar den Handlauf entlang wuchs. 🙂 Die Dunkelheit machte die Klamm noch interessanter. Auch dadurch war der Sternenhimmel sehr interessant, leider waren die Wolken sehr hinderlich.

Am Ende des Rundganges kam es dann zu einem kleinen Stau. Da alle sich dort etwas länger aufhielten und Bilder machten. Es sah wunderschön aus und doch hatte ich viel mehr Eis erwartet. Aber der Winter hatte ja erst begonnen. Ich werde einfach noch mal im Februar dort vorbei schauen und mal einen Vergleich ziehen.

Durch die Breitachklamm zu laufen macht Spaß, und da es die Nacht mein erstes Mal war, werde ich auf jeden Fall auch mal am Tag hier vorbei schauen. Gelegentlich sollte man auch seinen Kopf einziehen sonst wird es etwas eng mit den Felsen. 😉

Auf der Seite von der Breitachklamm steht, wann die Fackelwanderungen stattfinden und vieles mehr http://www.breitachklamm.com/

Gemsteltal

Auf den Weg ins Gemsteltal

Noch kein Schnee, also geht es etwas Wandern ins Gemsteltal.  Vom Hotel Rosenhof geht es den Berg runter nach Bödmer. Dort folgt man kurz der Straße und schon geht beginnt der Gemstelweg.

Hier folgt man noch etwas der Straße und dann ist man mitten im Wald. Hier sieht man immer wieder, wo kaum Sonne hinkommt. Denn dort liegt noch etwas Schnee. Sonst gibt es kaum Steigungen und man kann schön laufen und die Berge genießen.

Keine 10 min. und man ist im Tal. Hier ist man von 3 Seiten von Bergen umgeben. Im Winter ist es recht kühl hier. Da die Sonne etwas braucht, um über den Berg zu kommen. Verlaufen geht auch schlecht, da es nur einen Wanderweg gibt. Über die Brücke und man läuft auf der anderen Seite wieder aus dem Tal heraus. Die Ruhe, frische Luft und einfach nur die Natur genießen. Die Wanderung ist nicht schwer und man kann sich richtig entspannen. Der Fluss, der genau in der Mitte des Gemsteltal entlang fließt. Kann im Sommer für so manchen für eine Erfrischung anlocken. 😉

Ein oder zwei Wasserfälle kann man vom Weg erkennen. Doch die Kälte hat sie schon fest im Griff.

Im Sommer laden die ein oder andere Hütte zum Einkehr ein. Hier bekommt man wirklich sehr gute Hausmannskost. Vor allem schmeckt hier alles einfach viel besser. 🙂

Aus dem Gemsteltal heraus kann man den gleichen Weg zurücklaufen oder gar noch ein Stück weiter Richtung Hirschegg.

Ca. 2 Stunden dauert dieser leichter Rundweg ohne Einkehr. Doch mit einer kleinen Pause kommt man im Gemsteltal nicht umher. Eine deftige Brotzeit gehört beim Wandern, immer dazu.

Challenge 2017 – Sport, Bewegung

Im Jahr 2017 möchte ich mich ganz des Sportes widmen. Bewegung in jedlicher Art erkunden, erleben und dabei mehr Abenteuer in mein Leben lassen.

Egal ob im Winter oder Sommer, auf dem Berg, im Wasser, auf dem Wasser, in der Luft. extremes oder so normal das es eigentlich gar nicht mehr als Sport gelten sollte.

Ich laufe für mein Leben gerne. Um Nachdenken zu können, gehe ich gerne raus und laufe einfach los. Ohne Ziel oder Zeitbegrenzung. Man merkt wie die Verspannung lässt und die Gedanken das fliegen anfangen.

Als ich klein war wollte ich Tänzerin werden. Doch so sportlich und ehrgeizig war ich dann doch nicht. Aber ich tanze immer noch sehr gerne. Vor allem wenn ich einen schlechten Tag habe. Musik an und dann einfach tanzen, nicht denken, fühlen, sondern einfach der Musik folgen und sich bewegen. Danach geht es mir immer besser.

Jetzt will ich ein paar neue Sachen austesten. So oft habe probiere ich etwas neues im Urlaub aus. In Hawaii waren es Kajak fahren, tubing, ziplinen, rafting usw. Vor knapp 1 Monat hatte ich einen kleinen Unfall und mir dabei den Knöchel verletzt. Dadurch wurde mir klar das ich noch vieles Ausprobieren will und mal nie weis wie lange man es noch machen kann.

Jetzt werden ich ein paar Sachen mehr probieren.

Die Idee…

Gedacht habe ich mir einen Beitrag pro Thema, der Probetag, ist es nur etwas zum Spaß haben für einen Tag oder sogar etwas für den „Alltäglichen“ Gebrauch z. B. Skifox für Winter.

Ich werde mich mit den Sportarten näher befassen und euch alles darüber erzählen. Vielleicht bekomme ich auch noch ein paar Kollegen dazu euch die Sportart aus der Sicht eines Menschen zu erzählen die das schon etwas länger machen bzw. auch Interviews von Sportlern.

Das ich meine persönliche Challenge 2017 bis zum Ende des Jahres möchte ich 12 neue Sportarten ausprobiert haben bzw. mehr dazu gelernt haben, das ich es vielleicht auch in den Alltag machen kann und will.

Die Umsetzung wird kommen…. 😉

Persönliches Weihnachtsgeschenke von Saal digital

Ich habe lange überlegt, was ich dieses Jahr für Geschenke verschenke. Jahr für Jahr wird es schwieriger. Durch meine Hawaii-Reise kam mir eine Idee ich wollte jedem ein Fotobuch oder Kalender, der besten Bilder von Hawaii schenken.

So machte ich mich auf die Suche, es gibt wirklich sehr viele Anbieter. Bei Saaldigital habe ich meinen ersten Probedruck, des Fotobuches gemacht.

Software heruntergeladen, dann konnte ich mir aussuchen, welches Fotobuch ich wollte. Seiten Anzahl, Qualität und dann habe ich die Vorlagen aussuchen können. Für Hochzeit, Urlaub, für fast alles gab es eine Vorlage. Ich wollte einfach nur die Fotos als Buch haben.

Die Fotos ausgesucht, hochladen und noch mal alles angeschaut. Keine 10 min. später war ich soweit. Die Bestellung abgegeben.

Nicht mal eine halbe Stunde habe ich gebraucht um mein Fotobuch zu bestellen. Am nächsten Morgen war mein Fotobuch auch schon unterwegs zu mir. Nicht mal 2 Tage hat es gedauert, bis ich mein Fotobuch in den Händen hielt.

Es sieht aus wie ein  Bilderband aus der Buchhandlung und die Bilder sehen gut aus. Ein paar Fotos werde ich ändern müssen, denn der Fokus ist etwas komisch. Wenn man es so vor sich sieht bzw. ein Foto würde ich jetzt austauschen, weil es einfach zu dunkel ist.

fotobuch fotobuch1 Fotobuch Hawaii

Sonst bin ich total begeistert und werde auf jeden Fall bei Saal digital öfter mal was bestellen. Denn jetzt weis ich, dass ich schnell und in guter Qualität etwas bekomme. Auch das Bestellen ist einfach und schnell. Wenn man weis was man will. Die nächsten Weihnachtsgeschenke sind gesichert. 🙂

Rückkehr nach Deutschland

Tag 63/64 – Rückkehr nach Deutschland

Heute geht es wieder zurück nach Deutschland. Frühstücken und dann in Ruhe alles Packen. Ein paar Sachen werden mich nicht mehr nach Deutschland begleiten.

Gepackt, meine Tickets ausgedruckt, ging es los zum Flughafen. Mein Mietauto habe zuerst abgegeben. Beim Check-in erfuhr ich das ich die Nacht in Seattle verbringen werde. Somit war mein Bahntickt überflüssig, da es für morgen war und ich erst 1 Tag später ankommen würde.

In Seattle angekommen, hatte der Schalter für meinen Flug nach Deutschland schon zu. Also verbrachte ich meine Nacht auf dem Flughafen. Sehr interessant und konnte ein Haufen Menschen beobachten.

Dann war der Check-in endlich da. Nach dem Sicherheitscheck konnte ich endlich in ruhe Frühstücken bzw. zu Mittagessen.  Interessanterweise gab es am Flughafen Terminal eine Mediatheke. Genug Steckdose für Handy, Laptop usw.

Nach 48 Stunden Reise war ich endlich zurück in Deutschland. Jetzt schon vermisste ich das Wetter, Sonnenschein und Hawaiigefühl.

Das Erste was ich mir kaufte war eine Fanta. Die Fanta in der USA ist reines Zuckerwasser. Am Abend wartet schon auf ich das Vollkornbrot und Salami. 🙂 2 Monate lang genoss ich Hawaii und werde es auf jeden Fall vermissen, aber dort habe ich auch einiges gelernt.

Meine Leidenschaft für die Fotografie habe ich gefunden. Dass mir Berge lieber sind als das Meer. Eine lange Reise hilft einen immer mehr über mich selbst zu erfahren und zu ergründen, was man im Leben will.

Sonnenaufgang Haleakala National Park

Tag 60 – Shopping

Da meine Zeit auf Hawaii zu Ende geht, wollte ich mir noch ein paar Erinnerungen mitnehmen. Außerdem kann ich in der USA einfach besser einkaufen. Hier habe sie eher mein Style. Also habe ich einen Tag zum Shoppen eingeplant, aber auch wollte ich noch etwas erholen haben. Denn die letzten zwei Tage werden, sehr stressig werden. Es paar schöne Stücke habe ich gefunden und werden mich nach Deutschland begleiten. 🙂

Tag 61 – Sonnenaufgang im

Halekala National Park

 

Warum stehe ich noch mal so früh auf. Innerhalb von 15 min war ich fertig, am vor Abend hatte ich schon alles gepackt und bereitgelegt so das ich früh los kann. Draußen war noch alles dunkel und kaum ein Auto unterwegs. 

Doch das änderte sich, als ich den Berg zum Halekala National Park hochfuhr. Plötzlich wurde ich immer wieder von Autos überholt. Keiner hielt sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung. Jeder wollte sehr schnell auf den Berg.  Doch sobald man am Tor zum Park war, musste man warten. Das Interessante an diesem Park war das die Tickets nur mit Kreditkarte bezahlt werden konnten. Also dauert es immer etwas. Obwohl ich früh los bin, rannte mir die Zeit davon. Denn ich konnte die Sonne schon sehen. 

Mein Auto stand aber immer noch in der Schlange des Tores. Dann Ticket zeigen und schnell den Haleakala hoch. Gerne wäre ich schneller gefahren ging nicht. Doch konnte man die vielen Scheinwerfer der anderen sehen. Doch plötzlich konnte ich nicht weiter. Ein Parkrancher winke mich zu einem Aussichtspunkt raus. Die Oberen waren schon voll. Hier parkte ich am Straßenrand und lief nach vorne. 

WOW. Die Aussicht mit dem Sonnenaufgang war das frühe Aufstehen auf jeden Fall wert. Ich konnte mich nicht sattsehen, an diesem Naturschauspiel. Hier waren Menschenmaschen, so viele hatte ich noch nicht bei einem Sonnenaufgang gesehen. 

Verstehe konnte ich es. Obwohl ich manche nicht wirklich verstehen konnte, sie waren wärmer angezogen als ich im deutschen Winter. Klar, war es etwas kalt, doch so kalt auch wieder nicht. Kein Minus grade. Teilweise hatte manche sogar sich in Decken eingewickelt. 

Nach dem Sonnenaufgang fuhren sehr viele wieder vom Haleakala herunter. Das verstand ich nicht wirklich, denn ich fuhr weiter und parkte. Nun frühstückte ich mit der unglaublichen Aussicht in Ruhe. 

Jetzt wollte ich in den Krater wandern gehen. Auf dem Sand, der so schön bunt auf den Fotos aussah. Das alles werde ich alles hautnah sehen. 1,1 milen werde ich heute laufen. Mir wurde gerade nur zum Aussichtspunkt zu gehen da, der Rückweg etwas länger dauert. Der Weg besteht aus Sand.

Im Haleakala Krater

Also ging es los, jetzt werde ich in einem Vulkankrater, des Haleakala wandern gehen. 😉 Der Tag wird sehr schnell vorbei gehen. Denn nach ein paar Schritten musste ich einfach mal wieder ein Foto schießen. Denn die Aussicht ändert sich, das Licht und somit auch die Farben. 

Während ich langsam und ruhig den Weg entlang wanderte, kamen mir die ersten Wanderer schon entgehen. Sogar wurde ich gewarnt, dass der Rückweg anstrengender ist. 

Thanks. 

Doch die Freude über dieses Erlebnis war mir alles wert. Ich hätte Stunden um Stunden weiterlaufen können oder einfach mich auf eine Bank setzen können um das so beobachten. Leider keine Bank da! Also machte ich mich irgendwann einfach auf den Rückweg. Obwohl ich gerne denn ganzen Wanderweg gelaufen wäre. Doch das ist wieder ein Grund um Hawaii noch mal zu besuchen. 😉

Der Rückweg war wirklich anstrengender, nicht nur, weil man auf Sand läuft, sondern auch den Haleakala Krater hinaus.  Also bergauf, dabei kamen jetzt auch viele Besucher des Kraters einen entgegen und die Sonne war natürlich jetzt auch stärker als am frühen Morgen. 

Doch machte ich immer wieder halt und beobachte den Krater und seine Sanddünen. Eigentlich wollte ich ja nicht gehen. Doch mein Wasser war fast aufgebraucht und ich sollte auch etwas essen. Der Schweiß lies meine Haare schon an mir kleben. Also verließ ich den Haleakala Krater, mit dem Wissen das Ich ihn bald wieder besuchen kommen werde. Dann wollte ich den ganzen Wanderweg entlang laufen bis zum anderen Ende.

Haleakala National Park

Tipp:

Ein muss, wenn man auf Hawaii ist, den Haleakala National Park zu besuchen und den Sonnenaufgang mit zu erleben. Rechnet min. 2 Std. vor dem Sonnenaufgang ein. Um auch wirklich ganz oben Parken zu können. Am Wochenende lieber 3 Stunden.

 

Aussicht vom Koke´e State Park

Tag 48 – Koke´e State Park

Mein letzter Versuch die Aussicht im Koke´e State Park zu genießen. Dieses mal wollte ich die andere Straße nehmen und dort auch ein paar Fotos machen konnte. Natürlich auch die Aussicht genießen.

Früh am Morgen ging es los und die Richtung war mir ja schon bekannt. So das ich keine Karte mehr brauche noch ein Navi. So macht das Auto fahren in Hawaii noch mehr Spaß.

Straße zum Waimea Canyon

Noch einmal diese super Straße entlang gefahren und die Aussicht genossen. Bei jeder Bucht hielt ich an, ja etwas übertrieben. Doch jede Aussicht hatte etwas Besonderes an sich.

Als ich im Waimea Canyon State Park  angekommen fuhr ich gleich durch. Obwohl mein Blick immer wieder zum Waimea Canyon gezogen wurde. Als ich dann endlich beim letzen Aussichtspunkt angekommen bin.  Ja, da waren schon wieder Wolken, die mir die Sicht nahmen. Aber heute wollte ich nicht aufgeben. Also wurde ich von den Wolken geärgert. Immer wieder wurde mir ein kleiner Teil der Bucht gezeigt und dann verschwand sie wieder in den Wolken. Aber das Warten hat sich gelohnt, denn die einzelnen Blicke waren schon sehr geheimnisvolle und lies alles in einem anderen Licht erscheinen. Dann zeigten sie mir komplett alles. Ein toller Ausblick, der sich wirklich lohnt.

Koke´e State Park

Man sollte doch wirklich sehr früh da sein, und hoffe das keine Wolken die Sicht versperren. Auch bei dem zweiten Aussichtspunkt hatte ich heute mein Glück. Gerne hätte ich beide Aussichten ohne irgendwelche Wolken oder Nebel gesehen. Doch da heute mein letzter Tag mit Auto war, konnte ich nicht noch mal einen Versuch starten.

Waimea Canyon State Park

Danach machte ich noch einmal einen Stopp, beim Aussichtspunkt vom Waimea Canyon und konnte auch beim zweiten Mal meinen Blick nicht von diesen Farben wenden. Eigentlich wollte ich noch eine Wanderung machen, aber wurde etwas abgelenkt. 🙂

Waimea Canyon und Koke´e State Park

Tag 45 – Waimea Canyon und Koke´e State Park

Endlich kann ich mir den Waimea Canyon anschauen. Ich bin schon total  gespannt, wie er in real aussieht.

Von meinem Hotel aus brauchte ich knapp 1 Stunde zum Canyon. Die Serpentinen entlang auf der Kokee Road ging es den Berg hoch und von dort konnte man ab und zu in den Canyon schauen.

Gleich bei dem ersten Aussichtspunkt machte ich halt. Hier war ganz schön was los. Viele Menschen und wenig Parkplätze. Hier konnte ich einen ersten Blick auf den Waimea Canyon werfen. Fast konnte man denn ganzen Canyon überblicken, auf jeden Fall hatte man das Gefühl, das man ihn komplett sieht.

Ich konnte mich einfach nicht sattsehen an den verschiedenen Farben und Schattierungen. Immer wieder entdeckte man interessante Kleinigkeit, einen Wasserfall, den Fluss und die Farbgebung die sich mit den Lichtverhältnissen änderte.

Waimea Canyon State Park

Fast 1 Stunde lang blieb ich hier stehen wechselte ab und zu mal den Platz. Doch ich wollte mir ja noch mehr anschauen. Also verließ ich den Aussichtspunkt und fuhr die Straße weiter immer wieder gibt es kleine Einbuchtungen, zum Anhalten um in die Waimea Canyon zu schauen oder als Startpunkt für eine Wanderung.

Waimea Canyon State Park

Bei meinem Besuch war auch Jagdsaison und somit waren viele Parkplätze besetzt. Ab und zu hatte man Glück und stoppte kurz um ein Bild zu machen. Danach ging es gleich weiter.

Koke´e State Park

Folgt man der Straße, geht sie dann zum Koke´e State Park über. Hier gab es auch ein paar schöne Aussichtspunkte. Doch wenn man hier die Aussicht genießen will, sollte man früh am Morgen hier sein. Denn Wolken und Nebel verdecken gerne die Aussicht. Ich warten am Ende der Straße am Aussichtspunkt knapp 2 Stunden lang und die Na Pali Coast wollte sich einfach nicht zeigen. Immer wieder kamen die Wolken, nicht mal ein kleines Stück war zu sehen.

Koke´e State Park

Ich fuhr dann zum zweiten Aussichtspunkt und hoffte das ich dort mehr sehen konnte. Auf jeden Fall Libellen waren hier sehr vielen unterwegs. Sie waren auch sehr groß, so Große hat ich noch nie gesehen.

Koke´e State Park

Auch hier blieb mir der Blick zum Meer verwehrt. Hier wartete ich nicht sehr lange, sondern fuhr wieder zurück. Denn es fing wieder das Regnen an. Auf dem Rückweg wollte ich die andere Straße nehmen und sollte eine kleine Überraschung erleben. Durch den Koke´e State Park und dann noch den Waimea Canyon Park. Dann konnte ich mich für den gleichen Weg wie vorher nehmen oder den linken Weg.

Im Urlaub hat man Zeit und ich wollte wissen, wohin mich der Linke (Waimea Road) bringt. Also fuhr ich ihn entlang. Hier erlebte ich eine Überraschung nach der Nächsten. Die Aussicht war wunderschön, immer wieder tauchte der Waimea Canyon auf und auch so war die Landschaft atemberaubend. Teilweise erinnerte sie mich an Arizona. Die Straße war sehr kurvig und ging immer wieder hoch und runter. Auf dem letzen Stück hatte man eine grandios Aussicht auf die Landschaft bis zum Meer und konnte mitten ins Tal schauen. Zwar nicht der Waimea Canyon aber man sieht das Kauai auch etwas mehr zu bieten hat.

Waimea Canyon State Park

Auf dieser Straße konnte man nicht schneller als 20 Miles fahren. Denn auch hier parkten immer wieder sehr viele Autos und Fußgänger rannten über die Straße.

Wanderung im Waimea Canyon und Koke´e State Park gibt einige. Man sollte sich vorher am Museum / Besucherzentrum etwas informieren. Nicht zu vergessen, Regensachen einpacken, Kauai und Regen gehören zusammen.

Hier ist der Link für den Park:

http://dlnr.hawaii.gov/dsp/parks/kauai/waimea-canyon-state-park/

Baader Höhenweg im Kleinwalsertal

Von Mittelberg über den Höhenweg nach Baad

 

Heute werde ich etwas die Gegend um Mittelberg erkunden. Dazu entschied ich mich den Höhenweg entlang zu laufen, bis nach Baad. Der letzten Ortschaft im Kleinwalsertal. Der Weg ist nicht schwer zu laufen, hat aber viele schöne Stelle mit Aussichten, die einem den Atem rauben.

Von meinem Zimmer aus ging es gleich auf den Wanderweg Richtung Baad über dem Höhenweg.Kleinwalsertal

Den Weg entlang gibt es immer wieder Schilder, die einen erklären, warum die Straße Erlenboden genau so heißt.  Auch Häuser auf dem Weg, wann sie gebaut wurden und ihre Geschichte.

Der Weg ist eher ein Spaziergang als ein Wanderweg. Nach ca. 45 min. bin ich in Baad angekommen. Sozusagen das Ende der Welt erreicht, eher das Ende des Tals.

Baad ist nicht gerade groß und hat nicht viel. Doch viele Wanderwege fangen hier an.  Die Straße endet in Baad, man kann nur wieder zurückfahren. Selbst der Bus kehrt hier gleich wieder um.

Kleinwalsertal

Ich wollte nicht den gleichen Weg zurücklaufen, also ging ich den Weg entlang der Straße und der Breitnach. Nach ein paar Metern war ich dann auch schon wieder im Wald und ging in Ruhe entlang des Fluss Richtung Mittelberg. Der Weg war sogar noch kürzer, hier brauchte ich nicht mal 30 min., um wieder zurück in Mittelberg zu sein.

Die erste Wanderung im Kleinwalsertal, aber bestimmt nicht meine letzte.

Walmendingerhorn im Kleinwalsertal

Heute geht auf zum Gipfel des Walmendingerhorn…

 

Um 8:30 ging es mit der ersten Bahn gleich hoch auf die Bergstation vom Walmendingerhorn. Mit der Besucherkarte konnte ich sogar kostenlos hochfahren. Viele der Hotels bieten, das im Sommer an, Zimmer inklusive Bahntickets.

Als ich oben angekommen bin, war ich fast ganz allein unterwegs. Laut Schild braucht man von der Bergstation 15 min. zum Gipfelkreuz. Ohne Stopps braucht man auch nicht wirklich länger. Doch ich weis auf jeden Fall, dass ich hier hoch noch mal muss, wenn alles blüht. Das muss einfach atemberaubend aussehen. Mit den Blumen und den Bergen im Hintergrund.

Walmedingerhorn

Immer wieder laden Bänke zum Verweilen ein. So kann man die Aussicht wirklich genießen. Kurz vor dem Gipfelkreuz, gibt es eine Aussicht, die atemberaubend ist. Man kann fast das ganze Kleinwalsertal mit einem Blick überblicken.

Bergblume auf dem Walmedingerhorn

Am Gipfelkreuz gibt es sogar eine kleine Plattform mit einem Fernrohr. Sodass man die Berge noch besser anschauen kann. Heute mit keiner einzigen Wolke am Himmel war alles wunderschön und so große und Weit

Ifen Blick vom Walmedingerhorn

Auf einem Berg kommt die Welt immer so groß und weit vor. Man hat das Gefühl ganz allein auf der Welt zu sein. Auf jeden Fall, wenn man ganz allein auf dem Gipfel steht. Auf dem Weg zurück zur Talstation kamen dann schon mehr Menschen mir entgegen.

Blick vom Walmendingerhorn

An der Bergstation hat man auch noch die Möglichkeit auf einem Liegestuhl sich diese Aussicht zu gönnen und noch etwas zu entspannen. Die Sonne ist auch noch recht warm und man sollte nicht vergessen sich vorher mit Sonnencreme einzucremen.

Walmedingerhorn

Auf dem Wanderweg vom Berg runter. Gibt es noch eine kleine Ablenkung oder Abzweigung. Die man sich unbedingt anschauen muss. Nicht nur die super Aussicht lädt einen ein länger zu bleiben. Sondern die großen Sonnenliegen sind umgeben von Holzsäulen, die einem sogar mit Musik versorgen. Wenn alles ruhig ist und der Wind aufkommt, kann man ganz leise die Musik hören.

Walmedingerhorn

Ich wollte eigentlich schon gar nicht mehr von der Liege aufstehen. Sondern weiter liegen bleiben um die Musik mit dieser berauschenden Aussicht genießen.

Sonnenliege auf dem Walmedingerhorn

Da ich heute nicht so viel Zeit hatte, bin ich auch wieder mit der Bahn ins Tal gefahren. Doch bald habe ich ja wieder mal einen freien Tag und dann werde ich euch von meiner Wanderung ins Tal nach Mittelberg erzählen.

Das Leben besteht aus kleinen und grossen Abenteueren