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Auf der Suche nach den Kessellöcher im Kleinwalsertal

Durch ein Bild wurde ich auf die Kessellöcher aufmerksam, und als meine Kollegen gemeint haben, dass es hier im Tal ist, musste ich dort einfach hin.

Beginn der Suche nach den Kessellöchern

Ich wollte diese Woche eh zur Naturbrücke also schaute ich nach und fand heraus das es eine Wanderung gibt, wo man beides sehen kann. Also ging es am Morgen los. Mit dem Bus nach Hirschegg, dort ging es dann erst mal den Berg hoch. Trotz der Morgenstunde war mir nach nicht mal einer halben Stunde zu warm in der Jacke. Eine atemberaubende Aussicht hat man auf das Tal und seiner Umgebung. Ein paar Blumen begleiten einen den Weg hoch. Schon war man oben und lief am Parsenn Lift dort war alles ruhig. Immerhin war hier kein Schnee mehr. Von dort ging es dann bergab. Schon war ich in Richtung Ifen unterwegs.

Bei meiner ganzen Wanderung traf ich keim andere Wanderer. Alles war so schön ruhig und friedlich.

Die Straße entlang kamen mir nur wenige Autos entgegen. Zum Glück hatte ich die Sommerwanderkarte dabei. Denn ohne es zu merken, war ich schon an der Abzweigung vorbei gelaufen. 🙂

Also noch mal ein Stück zurück und der Weg war nicht gerade leicht. Sehr steil ging der Weg nach unten. Zuerst entdeckte ich die Brücke, die nur zur Wand führte. Doch von dort hatte man einen schönen Ausblick auf den kleinen Wasserfall. Hier verbrachte ich ein paar Minuten und genoss das tosen des Wassers.

Steiler Weg mit zu viel Schnee

Den Weg zu den Kessellöchern ging weiter nach unten, doch kaum 5 Meter weiter waren die ersten Schneefelder. Da es sehr steil nach unten ging und ich keine Lust hatte über den Schnee nach unten ins nirgendwo zu rutschen ging ich wieder ohne Sie gesehen zu haben.

Weiter zur Naturbrücke

Zwei Wochen sagte ich mir dann komme ich wieder vorbei und schaue mir sie an. Also machte ich mich auf den Weg zur Naturbrücke. Über Oberwäldele ging es dann rüber zum Wäldele und dort ging dann der Wanderweg zur Naturbrücke ab. Hier war es immer noch sehr ruhig. Doch man hörte nicht nur das Rauschen des Flusses sondern auch die Wanderer, die dort unterwegs waren.

Nicht lange nach dem ich auf den Weg abgebogen war stand ich an der Abzweigung zur Naturbrücke. Der Weg war schmal und man konnte kaum nebeneinander herlaufen oder vorbei. Doch es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Schon auf den Weg hat man eine grandiose Sicht auf die Naturbrücke. Das Wasser hat seinen Weg durch den Stein gesucht und gefunden. 🙂

Gleich darauf entdeckte ich den zweiten Wasserfall des Tages. Von der Naturbrücke aus sieht man ihn. Dadurch das noch nicht so viel los war, stand ich ein paar Minuten ganz allein auf der Brücke. Hier genoss ich die Geräuschkulisse und versuchte die Atmosphäre einzufangen. Über eine Stahltreppe kommt man auf der anderen Seite wieder nach oben. Dort geht ein schmaler Pfad zur Straße.

Das Schild meinte 10 min. zur Breitachbrücke und zur meiner Bushaltestelle. Langsam wurde es auch Zeit, denn ich sollte ja heute noch etwas arbeiten. Eine schöne Wanderung die erst anstrengend begonnen hat aber immer leichter wurde umso weiter lief.

Im nach hinein erfuhr ich das nicht weit von der Naturbrücke eine Hängebrücke steht. Also werde ich bald man wieder unterwegs sein. 🙂 Meine Suche nach den Kessellöchern war nicht erfolgreich doch habe ich so einiges vom Tal gesehen und beim nächsten Mal werde ich sie auf jeden Fall finden. 🙂

Eine leichte Wanderung entlang der Breitach

Obwohl ich heute arbeiten muss, wollte ich etwas nach draußen gehen und die Sonne genießen. Also suchte ich ein Weg, der kurz und leicht ist. Gefunden habe ich einen Breitachrundweg, inmitten von Mittelberg.

Wegbeschreibung:

Beginnt am Musikpavillon in Mittelberg, nach Bödmen runder dann kurz die Straße hoch, dann geht der Weg auf der rechten Seite auch schon los. Von dort ist es nicht mehr schwer, denn entweder link oder rechts abbiegen und man läuft einmal im Kreis und kommt zurück an die Kreuzung. Einfach immer dem Schild nach Mittelberg folgen.

Ich ging einfach weiter gerade aus bzw. links. In den Wald und genoss die Ruhe, die ersten Anzeichen für den Frühling. Die Blumen, die sich langsam ihren Weg an die Freiheit bannen. Die kleinen Setzlinge, die immer größer werden. Die ersten grünen Blättern an den Bäumen und das erste Vogelgezwitscher.

An der Breitach angekommen kam das rauschen des Flusses dazu. Dort waren dann auch mehr Bänke zum Erholen und genießen da. Nicht nur die üblichen Sitzbänke, sondern auch ein paar dieser großen Liegen, zum Entspannen.  Der Weg entlang der Breitach ist nicht gerade schwer. Hier könnte man sogar mit einem Kinderwagen entlang fahren. Dann kommt aber einmal eine Steigung, um wieder zurück zum Beginn des Weges zu kommen. Hier verlässt man den Weg entlang der Breitach und geht den Berg nach oben hier kann man immer wieder zurück ins Tal schauen und den Fluss mit seinen Biegungen sehen. Schon ist man wieder zurück am Ausgangspunkt von dort kann man dann noch 5 Meter weiter die Straße nach oben zur Bushaltestelle oder wieder zurück nach Hause laufen. 😉 Wie ich zum Beispiel.

Die Sonne habe ich total genossen, die Wanderung war nicht schwer und hatte außer die eine Steigung auch sonst nichts Anstrengendes.  Man sieht aber noch einiges vom Tal und den Bergen. 🙂 Für zwischendurch genau das Richtige.

Rundwanderung im Wildental

So langsam kommt der Frühling. Die ersten Blumen kommen aus ihren Winterschlaf ans Licht. Ab und zu hat man noch etwas Schnee, doch sonst sieht es recht trüb und dunkel aus.

Heute wollte ich endlich mal ins Wildental.
Wegbeschreibung:

Start Mittelberg Musikpavillon den Berg runter zum Aparthotel entlang der Wildentalstraße, Schwendle, Wildental, Höfle und schon auf dem Rückweg nach Mittelberg.  Abkürzungen sind möglich. 🙂

Dadurch, dass ich Frühaufsteher bin. Habe ich im Winter immer das Glück, das meist keine Menschen unterwegs sind. Die Natur in vollen Zügen genießen. Die Sonne kommt langsam über den Bergen hervor. Etwas dauerte es bis im Wildental war. Doch dann wurde es interessant. Nicht nur, dass ich gleich am Anfang ein Eichhörnchen gesehen haben. Sondern auch das teilweise immer noch Schnee auf dem Weg lag. Dadurch hatte man gleich noch etwas Abenteuer beim Wandern dabei. Der Schnee war mehr Eis und dann noch einen Berg hochlaufen. Sollte man auf jeden Fall wissen, wohin man seine Schritte setzt. Die Stille und das Durchbrechen der Sonne durch die Bäume haben aber einen immer wieder belohnt.

Direkt am Weg gibt es einen Energieplatz. Dort kann man sich spirituell aufladen. Außerdem ist die Aussicht wunderschön und man hat eine komplette Rundsicht auf das Kleinwalsertal. Ohne auf einen Berg hochzufahren. 😉

Gleichzeitig konnte ich mich etwas in Fotografie üben. 😉 Die einzigen Menschen, die mir auf meiner Wanderung begegnet sind, waren Hundebesitzer, die mit ihren Hunden unterwegs waren.

Auf den Rückweg aus dem Tal kamen mir dann die Wanderer entgegen. Jetzt wurde das Tal voller. Doch ich war fast am Ende meiner Wanderung angekommen. Eine schöne Wanderung, leicht, interessant und nicht zu lange.

Abkürzung:

Den Rundweg im Wildental kann man einmal durch eine Art Abkürzung verkürzen. Aber auch mit zwei Bushaltestellen, so fährt man mit den Höfle – Bus ins Tal und beginnt dort seine Wanderung. 😉

Meine Leidenschaft die Fotografie – gefrorene Seifenblasen

Während meiner Reise nach Hawaii habe ich die Fotografie für mich entdeckt.  1 Tag lang wurde mir gezeigt, was ich alles mit meiner Kamera machen kann. Die Welt durch die Linse der Kamera zu sehen, ist sehr interessant und faszinieren. Dadurch bekommt eine Aussicht noch das gewisse Etwas.  Man stellt sich nicht nur hin und schaut und genießt die Aussicht sondern man setzt, legt und klettern und bekommt eine neue Perspektive und entdeckt Kleinigkeiten, die man vorher einfach nicht gesehen hat.

Während des Winters tauchten immer mal wieder diese wunderschönen Bilder mit den gefrorenen Seifenblasen auf. Also recherchiert ich etwas und war es soweit.

Gefrorene Seifenblasen

Der erste Morgen, schön kalt und ich ging los um endlich selbst diese gefrorene Seifenblasen zu machen. Nach 30 min. gab ich auch. Lass noch mal im Internet nach, gab noch mehr Zucker in mein Seifenwasser. Legte es sogar in Kühlschrank. Versuch Nr. 2 klappt schon besser doch die Seifenblase gefroren nicht und ging gleich wieder kaputt.

Versuch Nr. 3 war ein totaler Erfolg. Immer wieder froren sie an. Jetzt war nur das Problem mit dem Fotografieren da. 😉 Meine Kamera wolle immer wieder nur den Hintergrund fokussieren nicht meine schöne Seifenblase. Zum Glück gehen sie nicht so schnell kaputt, wenn sie erst gefroren sind. Also konnte ich mich austoben.

Versuch Nr. 4 ging dann auch schon besser. Obwohl ich noch immer an ein paar Kleinigkeiten arbeite.

Wenn ich mehr über meine neue Leidenschaft erzählen bzw. berichten soll. Lass doch ein kleines Kommentar dar. Gerne erzählt mir, wie es bei euch so gelaufen ist.

Rundwanderung Bärgunt im Winter

Winterwanderun Bärgunt

Der Winter im Kleinwalsertal ist nicht nur für Skifahrer interessant. Viele Wanderwege sind auch im Winter begehbar.  So auch der Rundwanderweg Bärgunt.

Mit dem Bus fuhr ich von Mittelberg nach Baad. Keine 5 m weiter beginnt der Rundweg. Über die Loipe und Brücke schon war man mitten im Winter angekommen. Auch wenn schon im Tal teilweise der Frühling zu sehen war. Entlang des Rundweges war noch tiefer Winter. 🙂

Wegbeschreibung:

Vom Parkplatz/ Bushaltestelle über die Bärguntbrücke den Weg entlang bis zur Abzweigung. Da es ein Rundweg ist, kann man selbst entscheiden, welchen Weg man nimmt. Denn man kommt auf jeden Fall genau an diesem Punkt zurück. Doch ich persönlich rate erst den Bärguntweg (Tal) zu nehmen und dann eine kurze Rast bei der Bärgunttalhütte einzulegen. Dann denn Brunnenweg (Panoramaweg) zurück ins Tal zu laufen. Reine Wanderzeit ist ca. 2 Std. 

Der Weg durchs Tal läuft entlang des Flusses. Das Rauschen des Flusses und die winzigen Wasserfälle begleiten einen die ganze Zeit. Man merkt, dass der Frühling kommt, den die ersten Vögel sind zu hören und zu sehen.

Bin mir nicht sicher, doch ich, glaube, dass ich einen Adler gesehen habe. 😉 Wanderstöcke würde ich empfehlen, denn manche Stelle sind am Morgen noch leicht gefroren. Außerdem geht es manchmal etwas steil den Berg hoch.

Nach einer kurzen Einkehr und genießen der Sonne und Aussicht geht es weiter auf dem Panoramaweg. Von hier hat man eine tolle Aussicht. Teilweise fühlte man sich in einer anderen Jahreszeit. Erst mitten im Winter um so weiter man wieder zurück nach Baad kam desto frühlingshafter wurde es. 

Hier konnte ich auch sehen was passiert, wenn eine Lawine den Berg herunter kommt. Zwei Ausläufer konnte ich betrachten. Am Berg entlang trennten Sie sich. Ich fand es etwas merkwürdig das ein paar Tourgänger genau darauf auf den Berg hochgelaufen sind. Aber ich sagte mir einfach Profis, die wissen schon, was sie tun. 

Eine kleine Verrücktheit passierte mich bei dieser Wanderung. Ein kleines Stück des Wegs begleitet mich ein Mann, der während des Wanderns jonglierte mit 4 Kegeln. 🙂

Die Wanderung ist leicht. Somit war der Ausflug ein toller Erfolg. Vor allem das ich den Massen voraus war. Gerade auf dem Rückweg kam mir erst alle entgehen. Die begannen erst ihre Wanderung und ich konnte den Rest des Tages in der Sonne sitzen und relaxen. 🙂