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Sehenswürdigkeiten in Deutschland

Sehenswürdigkeiten in Deutschland – Blogparade

Meine Top Sehenswürdigkeit  – Garmisch-Partenkirchen

5 Highlights von Garmisch-Partenkirchen

  •  Die Partnachklamm

Parkplätze findet man direkt an der Skischanze, von dort beginnt auch der Weg zur Partnachklamm. Die Möglichkeit mit einer Pferdekutsche zum Eingang der Partnachklamm zu gelangen gibt es auch. Zu Fuß benötigt man, bis zum Eingan der Klamm, ca. 30 min. Der Eintritt kostet nicht viel, da man mit der Kurkarte sogar eine kleine Ermäßigung erhält.

Ein kleiner Tipp: Die Partnachklamm ist im Winter ein wahres Naturschauspiel, wenn das Wasser an den Felsen gefroren ist und sich überall riesige Eiszapfen gebildet haben.Im Winter werden auch gerne Fackelwanderungen durch die Partnachklamm angeboten. Information hierfür bekommt man in der Tourist-Infomation GAP.

Partnachklamm
Hier ist der Link: http://www.gapa.de/Partnachklamm

Im Sommer ist es eine schöne und kühle Erholung nach der Wanderung oder bevor man sich auf den Weg in die Berge macht. Man sollte sich darauf einstellen nass zu werden, denn die Partnachklamm kann der Ausgangspunkt für sehr viele Wanderungen sein, kleine und große, was man möchte.
Je nachdem, wie weit man wandern will, könnt ihr bis zum Grasseck laufen und dort mit einer „Dose“ von Gondeln ins Tal zurück fahren. Wer weiter laufen kann und will, geht einfach weiter bis zum Eckbauer. Dort hat man wieder die Möglichkeit mit einer Gondel ins Tal zu fahren. Die ist dieses Mal etwas größer, aber auch nur für zwei Personen geeignet. Im Winter ist es kühl/kalt und im Sommer sehr erfrischend, da die Kabinen nicht komplett geschlossen sind. Natürlich kann ich noch eine Kleine weitere Wanderung nennen: vom Eckbauer ins Tal über das Kirchdorf Wamberg. Wenn man die komplette Wanderung macht, ist man gute 4 Stunden unterwegs und das ohne Einkehr.

  •  Höllentalklamm

Die Höllentalklamm ist nur zwischen Mai – Oktober begehbar. Je nach Schneelage öffnet sie auch erst im Juni seine Türen. Deshalb sicherheitshalber nachfrage, ob sie geöffnet hat oder hier mal schnell nachschauen.
Hier ist der Link: http://www.alpenverein-gapa.de/index.php?id=124

Höllentalklam
Es gibt hier auch verschiedene Wandertouren, die man laufen kann. Doch man braucht allein bis zu Eingangshütte ca. 1 Std, aber dann kann man das Naturschauspiel genießen. Im Moment ist die Höllentalangerhütte noch im Bau sollte angeblich noch dieses Jahr fertig werden.
Das heißt sich genug Brotzeit und Wasser einpacken, denn sobald man unterwegs ist, kann man in der Höllentalklamm nicht mehr einkehren. Für alle mit Höhenangst und jene die nicht schwindelfrei sind sollten sie meiden. Bei Unsicherheiten, gibt es die Möglichkeit einer geführten Wanderung, natürlich gegen eine kleine Gebühr.
Hier ist der Link: http://www.gapa.de/_gesundheitseck

  •  Die historische Ludwigstraße in Partenkirchen

Jetzt mal was ganz anderes. Die Ludwigstraße ist der Kern von Partenkirchen, aber hat auch sehr viel geschichtlichen Hintergrund. Man läuft die alte Handelstraße entlang, wie König Ludwig II. Partenkirchen bzw. Ludwigstraße ist sehr bayerische und hat viele
alte Lüftlmalerei, die man nur noch selten so geballt an einer Stelle sieht.
Läuft man die Ludwigstraße entlang, kann man an (kleinen) Tafeln nachlesen, warum, weshalb und wieso, genau diese Bilder gemalt worden sind und welche Bedeutung sie haben.

historisches Haus in der Ludwigstraße/partenkirchen
Es gibt aber auch die Möglichkeit an einer Ortsführung teilzunehmen. Diese kostet natürlich eine Kleinigkeit, bietet aber mehr Informationen zur Geschichte Partenkirchens und ihren Lüftelmalereien.
Hier ist der Link: http://www.gaestefuehrer-garmisch-partenkirchen.de/ortsfuehrungen-garmisch-partenkirchen
In der Ludwigstraße ist es immer recht ruhig, mit seinen kleine Läden und Restaurant.

  •  Wank

Wank- der Sonnenberg, Panoramaberg. Ja, es gibt sehr viele Berge um Garmisch-Partenkirchen herum und der Wank ist einer davon. Man kann ihn mit der Wankbahn erklimmen oder sich auf einer der vielen Pfade auf den Weg zum Gipfel machen. Selbst am Gipfel hat man nicht nur eine herrliche Aussicht auf das Tal in dem Garmisch-Partenkirchen liegt, sondern kann dort auch verschiedene kleine Wanderungen starten,
die zu weiteren Aussichtspunkten führen. Man hat auch die Möglichkeit sich auf riesige Sonnenliegen zu legen und die frische Bergluft zu genießen. Für das Leibliche Wohl wird mit 2 Restaurants auch gesorgt. Gleitschirmflieger können hier auch starten.

Wank
Außerdem kann man einen Yogatag auf dem Wank buchen. Man fährt mit der Wankbahn nach oben und hat eine 90- minütigen Kurs. Danach kannst du tun und lassen, was du willst.
Hier ist der Link für die Termine: http://zugspitze.de/de/service/shop/produkte/yoga+am+panoramaberg+wank_e2160

  •  AlpspiX bzw. Osterfelderkopf

Jeder hat mal von der Plattform AlpsiX gehört oder schon mal Bilder im Fernsehen gesehen. AlpspiX ist eine Aussichtsplattform, mit zwei Armen, die einfach im freien Liegen. Man hat von dort eine wunderschöne und atemberaubende Aussicht, auf die komplette Umgebung.Mit etwas Glück, sieht man sogar ein paar Wanderer auf dem Weg zur Alpspitze. Die Alpspitzbahn fährt nur bis zum Osterfelderkopf. Möchte man weiter auf die Alpspitze, muss man ein geübter Kletterer sein, denn den Gipfel kann man nur erklettern.

Alpspitze und Zugspitze
Auf den Osterfelderkopf hat man zwei Rundwege. Einmal den Gipfelerlebnisweg, der teilweise sehr nah an der Kante eines Abgrundes verläuft, aber gut gesichert ist.
Für Familie und Kinder ist aber auch der Genusserlebnisweg ein Erlebnis. Starten kann man vom Osterfelderkopf(,) aber auch vom Kreuzeck aus. Jede Station hat etwas Besonderes und für die Kinder erzählt jeder Station einen Teil der Geschichte von einem Riesen.
Wenn man nicht so viel Zeit hat, kann man auch mit der Hochalmbahn ein Stück nach unten fahren und einen kleinen Spaziergang von ca. 30 Min. bis zum Kreuzeck laufen. Von dort aus, kann man dann wieder mit der Kreuzeckbahn, den Weg nach unten fortsetzen oder weiter nach unten fahren. Somit hat man schon einen kleine Teil der Bergwelt von Garmisch-Partenkirchen erlebet.

Warum die Zugspitze für mich kein Highlight von Garmisch-Partenkirchen ist?

Ja, die Zugspitze ist Deutschlands höchster Berg und man sollte einmal dort gewesen sein. Doch finde ich, dass man sehr viel Geld dafür ausgibt, um mal schnell nach oben zu fahren, eine super Aussicht genießen kann und dort sonst nix erlebt. Obwohl ich das Spiel liebe – Deutschland / Österreich / Deutschland usw, da man genauso auf die österreichische Seite gehen kann. Wer halt gerne mal kindisch ist, darf es mir gerne nachmachen.
Hier gibt es eine atemberaubende Aussicht – genießen kann man dies aber nur, wenn wunderschönes Wetter ist. Doch fährt dort wirklich jeder hoch und will die Aussicht genießen, denn dann sind mehrere hunderte Menschen hier oben und jeder will was sehen. Gut, wenn man morgens hoch fährt hat man meisten Glück und es ist noch nicht so viel los. Im Winter lohnt es sich eher hochzufahren, da es um fast 10 € billiger ist. Nicht alle fahren wegen der Aussicht nach oben, sondern auch um Ski fahren zu gehen.

Gletscher Zugspitze
Kleiner Tipp: Besucht man die Zugspitze, sollte man den Eibsee auch gleich noch mitmachen. Der Rundweg um den See dauert ca. 2 Stunden und ist ein kleiner Spaziergang. Im Sommer fährt auch eine kleine „Fähre“ Namens „Reserl“ , dieimmer wieder ein paar Wanderer aufnimmt. Vom Eibsee hat man eine Aussicht auf die Zugspitze.

Von der Höllentalangerhütte zum Kreuzeck

Wie versprochen hier Teil zwei meines Abenteuers.

Nach der Stärkung ging es dann weiter über den Hupfleitenjoch zum Kreuzeck, laut Schild keine 2 Std. Gleich am Anfang des Weges war ich etwas verwirrt, da sehr viele Steine auf dem Weg lagen oder besser gesagt herausragten. Doch da schon die ersten Wanderer mir entgegen kamen lief ich einfach mal weiter.

Das der erste Schreck der Pfad wurde immer dünner auf der einen Seite der Berg und auf der anderen der Abgrund. Aber da war immer noch ein Pfad vorhanden. Doch um so weiter der Weg ging um so mehr Stein tauchte auf, bis man nur noch auf Felsen entlang lief. Manchmal fragte ich mich, ob ich überhaupt noch richtig war. Kein Weg man sah nur auf die Steine die Abnutzungen der Wanderer, die vor einem durchgelaufen sind. So lief man immer weiter in der Hoffnung, dass der Weg stimmt, ab und zu konnte man um die Steine laufen und hatte wieder Erde unter den Füßen.

Weg zum Kreuzeck

Das Highlight war auf jeden Fall die Aussicht. Immer wieder konnte ich sehe, wie mein Weg vorher war. Manchmal dachte ich mir WOW dort war ich schon.

 

wer sieht meinen Weg
wer sieht meinen Weg?

Der zweite Schreck kam nach nicht einer halben Stunde. Man hat sich schon langsam an der klettern gewöhnt. Da waren mir die Wanderstöcke wieder eine gute Hilfe. Doch dann wurde der „Weg“ noch schmaler, sodass ich gerade so laufen konnte. Immer wenn mir jemand von der anderen Seite kam, musste man schaue, wo man am besten wartet, bis denjenigen an einem vorbei ist. Manchmal musste man wirklich darauf achten. Die Steine wurden immer mehr und ab und zu waren das die ersten Eisenseile zum Festhalten.

Dann tauchten Stellen auf, wo ich ganz schön schlucken musste. Die erste Stelle musste ich wirklich überlegen, wie ich am besten drüber laufen soll. Da die Stelle auch noch nass war. Also langsam einen Schritt vor dem anderen, eine Hand hat die Wanderstöcke gehalten, die anderen schön am Seil, überlebt und weiter.

Rauf auf den Berg zu einem weißen Haus, das man schon vom Weiten gesehen hat. Endlich oben dachte ich mir, haha es war gerade mal 1 /3 des Weges. Eine atemberaubende Aussicht auf das Tal, das man erst durch die Höllentalklamm betreten hat und dann durch gelaufen ist und dann entlang des Berges wieder nach oben und raus. Nach einer kurzen Verschnaufpause gleich weiter.

Sicht auf meinem Weg

Begegnung eines Hundes, der schwarze Jacken nicht mag. 🙂 Der bellte jeden Wanderer vor mir an, weil alle einen, Schwarzen an hatte, von mir wollte er nur gestreichelt werden. Pink Jacke an :), manchmal ist es gut wie eine Frau gekleidet zu sein. Von Haus aus ging es ein kleines Stück wieder ein Wanderweg, dann kamen aber wieder die Steine. Es wurde aber immer schlimmer, für mich persönlich. Der Weg bliebt schmal, immer öfter waren die Seile da. Öfter kamen Stellen, die durch Nässe ganz schon gefährliche waren. Aber einfach ganz langsam einen Schritt nach dem anderen.

Dann sah ich das (siehe Bild),

Weg zum Kreuzeck

da fragte ich mich wirklich, wo da der Weg sein sollte. Es gab da auch, was zum rüber laufen. Aber ohne Seil, einen Schritt nach dem anderen die schon abgenutzten Stellen hinterlassen haben. Da ging immer nur einer nach dem anderen drüber und immer schön langsam.

Diese Strecke war einfach nur anstregend. Da man auch nie eine Bank hatte, um sich mal kurz auszuruhen. Die Aussicht war immer, egal wo man gerade war, atemberaubend. Doch so richtig genießen konnte man das nicht, da man immer vorsichtig den „Weg“ entlang gelaufen ist. Man musste ja auf Passen, wohin man den Fuß setzte.

Doch dann war wieder ein Berg in Sicht. Wo ich die Wanderer sehe, die mich überholt haben. Die waren schnell unterwegs. Ich fragte die nächsten Wanderer, die mir entgegen kamen, wie lange denn noch bis zum Kreuzeck ist, da ich langsam nicht mehr konnte. Ja, noch ein ganzes Stück aber der Weg wird besser.

Also den Berg hoch, da waren dann Holzleiter gefüllt mit….. Ja, genau mit Steinen. Schön im Zick Zack nach oben immer wieder auf so eine „Leiter“ wieder hoch und weiter. Dann endlich oben und ein Schild Kreuzeck  und noch eins Alpspitz und das wichtiges eine Bank. Kurz verschnauft, etwas getrunken, aber dann gleich wieder weiter.

Endsport von einer halben Stunde. Der Weg war wieder normal, ab und zu mal eine Wurzel. Das Wichtigste keine Steine, über die man klettern und steigen, musste einfach mal runter und rüber und gleich wieder den Berg hoch. Voller Elan und Freude das ich es bald geschafft habe. Bloß zieht es sich hin, dann hörte ich die Gondeln. Daraufhin ging mein Schritt etwas schneller. Oh, ich kannte den Weg. Hier läuft man entlang, wenn ich von der Hochalmbahn komme. So ging ich wieder normal schnell und genoss die Aussicht. Endlich geschafft, durch die Höllentalklamm zur Höllentalangerhütte über den Hupfleitenjoch zum Kreuzeck. Heute einen Tag später kann ich auch sagen, dass ich nur leichten Muskelkater habe.

 

Durch die Höllentalklamm zum Kreuzeck

Zu erst muss ich sagen das hatte ich heute nicht vor. Eigentlich wollte ich nur ein paar Caches suchen und ein paar Smileys hier in der Umgebung von Garmisch-Partenkirchen lassen, bevor ich hier wegziehe. Doch nach dem ich den Dritten nicht gefunden habe und ich eh schon auf dem Weg war bin ich einfach weiter gelaufen. Gedanke war einfach, das fehlt dir noch und du bist doch schon auf dem halben Weg zur Eingangshütte.

 

Auf dem Weg zur Höllentalklamm

Einsam und allein mitten in den Bergen auf dem Weg zur Höllentalklamm. Das perfekte Wetter, nicht zu warm und auch nicht zu kalt und trocken. Die Ruhe und das allein sein habe ich genossen, aber auch die Aussicht.

Hammersbach

 

Der Hammersbach beeindruckt durch seine reisenden Ströme entlang des Wanderwegs. Dann geht es auf in die Höhe und dann war es vorbei mit dem allein sein. Die erste Gruppe Wanderer überholt mich und laufen zügig weiter. Immer weiter hoch, ab und zu mal wieder ein Blick auf den Hammersbach. Dann endlich ein Schild Höllental-Eingangshütte. Endlich war mein Gedanke geschafft. Blick zurück, wow schon so viel geschafft. Laut Schild sind ist es nur 1 Std. bis zur Höllentalangerhütte, die wieder geöffnet ist. Also die 4 € (stand 2015) bezahlt zum betreten der Höllentalklamm.

Gleich am Anfang kann man ein Museum kostenlos besuchen. Das ist nicht wirklich groß, doch wer sich dafür interessiert, ist es interessant. 🙂

Dann auf durch die Höllentalklamm. Achtung Regenkleidung bitte jetzt anlegen! 

Über Stege, Holzbrücken, durch Tunnel ging es das erste Stück, das Rauschen vom Hammersbach hallte durch die Klamm. Man hatte das Gefühl mitten in einem Abenteuer zu sein. Mit jeder Stufe, mit jedem neuen Tunnel entdeckte man etwas anderes. Wasserfälle, reißende Wasserströme, die sich an Felsen brechen, winzig kleine Wasserfälle die einen bestäuben oder man mitten im Berg duschen kann. Immer dazu den Sound der Klamm, das Rauschen des Flusses oder des nächsten Wasserfalls.

Höllentalklamm

Höllentalklamm

Höllentalklamm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Man sollte trotzdem aufpassen, wohin man tritt. Da die meisten Wege, keine wirklichen Wege sind man läuft auf dem Gestein, wie es schon vorher da war. Teilweise hat man flache Stelle doch das Eis und Wasser haben schon viele Furchen hier hinterlassen. Selbst die Treppen sieht man es an. Teilweise war ich froh um meine Wanderstöcke, manchmal waren sie aber hinderlich. Aber das hat mich nicht davon abgehalten, sehr viel Spaß zu haben.

 

Dann plötzlich ist man raus aus der Klamm. Dort sollte man aber sich nicht lange aufhalten, wegen Steinschlag sondern schön weiterlaufen.  In einem Tal umgeben von Felsen, die bis zum Himmel gehen. Läuft man weiter und weiter, dann kommen die Wanderer zu einem die über die Klamm drüber gelaufen sind. Nicht wie durch den Berg sondern oben drü
ber. Immer weiter langsam dachte ich, du kommst nie an. Berg hoch über den Fluss, denn nächsten Berg hoch.

Nach der Höllentalklamm

Dann hatte ich meinen ersten Lachanfall. Eine Werbetafel im nirgendwo, einfach neben dem Wanderweg.  Die nächsten 10 min. lief ich viel besser. Dann hörte ich elektronische Geräusche, sah Holz durch die Bäume blitzen. Hoffnung endlich da. Dann wurde ich von einer Kirche abgelenkt. Hier oben, wo niemand außer Wanderer hoch kommt, steht eine kleine Kirche, wie süß. Da war sie dann die Höllentalangerhütte. Mein Zwischenstopp für um mich etwas zu erholen, aufzuwärmen, meine Jacke zu trocknen und was Warmes zum Essen. Danach wollte ich über den Hupfleitenjoch zum Kreuzeck laufen, laut Schild 2 Std.

Da mein Abenteuer doch etwas länger war, gibt es zwei Teile. Morgen erzähl ich auch was ich den Rest meiner Wanderung alles erlebt, gesehen und geschafft habe.

Wichtiger Hinweis: Die Höllentalklamm ist nur im Sommer geöffnet. Ca. Mitte Mai bis Anfang/Mitte Oktober. Hier könnt ihr nachschauen, ob sie geöffnet ist: 

http://www.alpenverein-gapa.de/index.php?id=124

Murnau am Staffelsee

Heute war ich in Murnau am Staffelsee unterwegs. Die Altstadt ist super zum Bummeln. Hier kann man nicht nur die alten Häuser anschauen, sondern auch schön shoppen gehen. Wenn man am 2.Oktober in Murnau ist, hat man das Glück die Murnauer KunstNacht mit zu erleben. Was immer ein recht schön ist und voll.

In Murnau kann man auch mehrer interessante Führung machen. Einmal kann man sogar Fußabdrücke folgen. Ab und zu findet man auch versteckte Wege und Parks.

Parkanlage in Murnau am Staffelsee

 

Die St. Nikolaus Kirche war auch mit sehr schöne Wandbilder und Altaren gefüllt. Ich konnte nur ein Bild von der Decke mache da, im Moment die Kirche Renoviert wird. Für alle nach mir wird die Kirche in neuem Glanz erstrahlen. Obwohl es von außen aus gesehen hat das manche Stelle noch etwas nach bearbeitet werden müssen.

St. Nikolaus Kirche / Murnau am Staffelsee

 

Vom Münter Haus aus läuft man noch ein kleines Stück den Berg hoch und dann einen kleinen Wanderweg nach rechts. Von dort hat man auch eine wunderschöne Aussicht auf die Altstadt von Murnau.

Münter Haus

Im Sommer hat man das Glück, das Murnau genau am See liegt, dem Staffelsee. Vom Bahnhof aus dauert es nicht mal 10 min. zum See. Auf dem halben Weg gibt es ein paar Bänke von dem man die Aussicht auf dem Staffelsee genießen kann.

Murnau am Staffelsee

An bestimmten Stellen darf man auch Schwimmen. Oder wer Lust hat kann auch mit einem Schiff eine Rundfahrt machen. 80 min dauert eine Rundfahrt, natürlich kann man auch bei den anderen Stopps aussteigen. Nur die Rundfahrt kostet 9,50 € (Stand 2015) die man beim Einsteigen zahlt. Bei schönem Wetter kann man aufs Oberdeck gehen und die Aussicht auf dem See genießen.  Für Wanderer und Fahrradfahrer gibt es sogar einen Wanderweg rund um dem Staffelsee. 20,5 Km lang ist der Weg man braucht ca. 5 1/2 Std dafür ohne Pausen. Doch der Weg lädt immer wieder einen dazu ein zu verweilen und die Aussicht zu genießen. Natürlich ist man mit dem Fahrrad schneller, als zu Fuß. Doch bei solchen Aussichten, geh ich lieber zu Fuß und genieße die freie Natur.

Murnau am Staffelsee

 

Barmsee – im Naturschutzgebiet

8 Uhr ging es los, jetzt ist es schon recht frisch, mit dem Bus sind es gerade mal 20 min. um zur Bushaltestelle Barmsee zu kommen. Die Ortschaft Barmsee ist ca. 20 min.  vom See Barmsee selbst entfernt. Auf dem Weg zum Barmsee kommt man am Grubensee vorbei. Dann geht es weiter zum Barmsee. Auf dem Weg zum Barmsee hat man eine atemberaubende Aussicht auf den BarmseeBarmsee ist ein See in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen und Krün. Barmsee ist einer von drei Seen die nebeneinander liegen.

Barmsee

Auf dem Weg zum Barmsee ist der Grubensee ein reiner Badesee. Barmsee hat am Nordwestufer gibt es einen kleinen Badeplatz. Der Rundweg um den Barmsee dauert ca. 1 Std. 20 min, laut Schild.

Geroldsee liegt direkt neben dem Barmsee. Vom Barmsee sind es nur noch 30 min. nach Krün. Hier hatte auch wieder eine wunderschöne Aussicht.

Aussicht von Krün

Krün selbst ist eine kleine Ortschaft am Isar. Von hier aus gehen aber viele Wanderwege ab. Zwischen Krün und Wallgau gibt es einen Märchenweg, denn ich durch das Geocachen gefunden habe. Der Weg ist ca. 950 m lang und zeigt ein paar Märchen. Doch die meisten Märchen sind nur die Märchenbücher vorhanden. Doch ab und zu gibt es auch ein paar Figuren die zum Märchen passen.

Märchenweg / Krün

Für Kinder kann es sehr interessant sein.

Pflegersee

Ein paar Fakten:

Der Pflegersee ist kein natürlicher See, sondern ein künstlich gestauter Binnensee. Früher wurde er auch Schloßsee genannt, da er die Wasserversorgung für die in der Nähe liegende Burgruine Werdenfels gesichert hat.

Zum Pflegersee kommt man auch mit dem Auto, Parkplätze gibt es direkt am See oder ein paar Meter vorher am Schmölzersee. Aber auch verschiedene Wanderwege führen zum Pflegersee. Das Ende des Kramerplateauwegs ist direkt an der Straße zum Pflegersee. Am Schmölzersee beginnt ein Lehrweg der Richtung Burgruine Werdenfels geht, man aber auch die Möglichkeit hat danach weiter zum Pflegersee zu kommen. Um dort sich abzukühlen im See, bei den Fischen. 🙂

Pflegersee

 

Oder aber am Gasthof auf ein schönen kühles Bier und eine frische Forelle. Im Winter hat man hier auch die Möglichkeit Eisstockschießen zu üben und zu lernen bzw. zu beobachte. Der Pflegersee hat auch die Möglichkeit ein Boot zu mieten, doch der See ist nicht wirklich sehr groß.

Zu Fuß braucht man von der Fußgängerzone Garmisch 1 Std um zum Pflegersee zu kommen. Ein schöne Wanderung mit leichten Steigungen. Vom Pflegersee aus habe ich einen Umweg zurück genommen. Den Burglehrpfad zur Burgruine Werdenfels, von dort aus hat man eine wunderschöne Aussicht auf Garmisch-Partenkirchen und der Ski Schanze. Auch bei der Burgruine hat man die Möglichkeit eine Einkehr zu machen. Von der Burgruine zurück nach Garmisch-Partenkirchen gibt es viele Wege. Einmal Richtung Sonnenbichl oder zum Kramerplateauweg oder der Straße zurück oder zurück zum Schmölzersee. Egal wie man zurück geht jeder Weg ist leicht zu laufen und man kann die Ruhe und Natur genießen.

Ein kleiner Tipp im Sommer bei schönem Wetter, lasst das Auto stehen und lauft zum Pflegersee. Da es dort sehr schwer ist Parktplätze zu bekomme, sobald die Sonne sich zeigt.

Kramerplateauweg

Der Kramerplateauweg ist für eine leichte Wanderung genau das Richtig. Es gibt nur zum Beginn bzw. am Ende eine Steigung sonst läuft man eher ebenerdig. Ich finde man sollte bei der Straße zum Pflegersee beginnen. Von der läuft man gute 1 1/2 Std. am Kramer entlang. Immer wieder hat man einen wunderschönen Ausblick auf Garmisch-Partenkirchen.

Kramerplateauweg

Man hat auch die Möglichkeit zur St. Martin Hütte zu laufen. Auf dem Kramerplateauweg gibt es eine Abzweigung, die einen zur Hütte bringt. Doch hier gibt es eine Steigung. Im Winter ist die St. Martin Hütte eine super Ausflugziel da man mit dem Schlitten ins Tal fahren kann. 🙂

An der gleichen Abzweigung kann man eine Kriegergedächtnskapelle besuchen. Für mich war es das erste Mal das ein Denkmal mit verschiedenen Fotos, Gedenktafel geschmückt war. Nicht nur einfach Namen auf Stein sondern fast überall hingen, die Namen bzw. Familien mit Fotos, Sprüchen usw. an der Wand. Hier hat man auch die Möglichkeit in Tal zu schauen und die Aussicht zu genießen.

Aussicht vom Kramerplateauweg

 

Teilweise hat man auf dem Weg auch das Gefühl nicht wirklich in Garmisch-Partenkirchen zu sein da manche Bäume einen eher an die südlichen Gebiete erinnern. Vor allem dann wenn die Sonne scheint und man auf einer Bank sitzt, die Ruhe und Sonne genießt. In manchen Bereichen des Weg sind eher wenige Leute unterwegs.

Etwas Abseits vom Kramerplateauweg

Läuft man weiter auf dem Kramerplateauweg kommt man zur Almhütte besser bekannt als Windbeutelalm.Hier kann man sich eine Windbeutel gönnen der wirklich zu den größten Windbeutel zählt die ich bis jetzt gesehen und probiert habe. Ab und zu schaffe ich ihn nicht alleine. Natürlich kann man hier auch einfach Brotzeiten bekommen. Zu beachten ist das die Windbeutel erst ab 14 Uhr zu haben sind.

Windbeutel von der Windbeutelalm

Dann ist es nur noch ein kurzes Stück und man ist am Ende angelangt. Im Sommer sollte man besonders darauf achten die Viehgitter immer schön wieder zu verschließen.

2 Gipfel – 1 Tag oder Alpspitze, Kreuzeck und Zugspitz

2 Gipfel – 1 Tag oder Alpspitze, Kreuzeck und Zugspitze

Morgens um 8:15 Uhr ging es los mit der 2-Gipfel-Karte. Dadurch konnte ich auf die Zugspitze und „Garmisch Classic“ besuchen. Zuerst fuhr ich mit der Zugspitzbahn zur Haltestelle Alpspitz / Kreuzeck. Daraufhin ging es mit der Gondel der Alpspitz auf den Berg. Eine wunderschöne Aussicht auf Garmisch-Partenkirchen und Grainau, aber auch auf dem Berg kommt immer näher und dann ist man schon oben. 2 Gipfel – 1 Tag oder Alpspitze, Kreuzeck und Zugspitz weiterlesen

Die historische Ludwigstraße in Partenkirchen

 

historisches Haus in der Ludwigstraße/partenkirchen
Beim Gang durch den historischen Ortsteil Partenkirchen führt jeder Schritt in vergangene Zeiten. Begib dich auf die Spuren des Freskenmalers Heinrich Bickel, der den Gasthof Fraundorfer in der Ludwigstraße schmückte: mit einer prächtigen Bauernhochzeit.Ganz in der Nähe findest du auch das Werdenfelser Heimatmuseum. Wie durch ein Wunder blieb das ehemalige Kaufmannshaus 1865 beim großen Marktbrand von den Flammen verschont.
Heute kannst du dort auf fünf Etagen die Geschichte des Werdenfelser Landes kennen lernen.Am südlichen Ende der Ludwigstraße steht das Alte Haus – teilweise soll es noch aus der Zeit Barbarossas stammen. Ein paar Schritte weiter: der Gasthof Fraundorfer. In diesem so gemütlichen und wohl bekanntesten Gasthaus in ganz Oberbayern kannst du bayerische Tradition fast schon atmen.
Ludwigstraße
Weiter geht’s zum Haus Simon, an dem der Erzengel Gabriel Wache hält – mit Feuerschwert und Lilie bewaffnet. Dann vorbei am Gasthof zum Rassen und der Pfarrkirche, dem Brunnen am Kirchplatz mit den beiden Gebirgsschätzen in Partenkirchner Schützentracht bis hin zur Sebastianskirche mit dem ehemaligen Pestfriedhof.Du siehst: Im historischen Partenkirchen wandelst du tatsächlich auf den Spuren der Geschichte.
Quelle: www.gapa.de
Der schönste Teil von Garmisch-Partenkirchen meiner Meinung nach. Denn hier hat man das Gefühl in einem Dorf zu sein. In der Tourist- Information bekommt man ein Prospekt, in dem alles noch genauer steht. Aber man kann auch bei Ortsführung mit gehen.
 Prospekt von der historischen Ludwigstraße
Führungen durch Partenkirchen
Dauer:             1,5 Std.
Termine:         10:00 Uhr Di und Fr (Mai-Okt), Fr (Nov-Apr)
Treffpunkt:     beim Sebastians Kircherl, Partenkirchen
Preis:               € 6,00 / € 5,00 mit Kurkarte/Einheimische, Kinder bis 16  frei
(Stand 2014)

Riessersee

Erst ein paar Fakten über den Riessersee. Der Riessersee oder Rießer See liegt südlich von Garmisch auf 785 m Höhe im Wettersteingebirge. Er wurde im Mittelalter in einer Waldlichtung künstlich angelegt. Am Riessersee liegt auch die historische Bobbahn die man immer Mittwoch um 14 bis 16 Uhr besichtigen kann. Der Eintritt ist normalerweise kostenlos.
Von der Fußgängerzone läuft man zum Marienplatz dann links in die Alpspitzstr. und dann gleich in die Höllentalstr. abbiegen. Nach kurzer Zeit zweigt auf der linken Straßenseite der Riesserseefußweg ab. Ab dann kann man der Beschilderung folgen.

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Nach dem Bahnübergang kann man einen kleine Wanderweg Richtung Riessersee gehen oder aber einen Fußgängerweg entlang gehen. Wie das obere Bild zeigt ist der kleine Wanderweg sehr Natur nah.

Aber der anderen kommt man an einem kleinen Wasserfall vorbei. Für Geocacher kann es jetzt interessant werden.

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Dann dauert es nicht mehr lange und man ist am Riessersee. Man kann in Ruhe einen Kaffee trinken oder einen Spaziergang um den See herum machen. Man kann auch die historische Bobbahn ablaufen.

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Den See entlang und auf die andere Seiten, von dort gehen schon die ersten Wanderwege ab. Gleich hinter dem Riessersee steht auch schon ein Schild der einem zum Bobschuppen bringt, der immer Mittwoch geöffnet ist. Eine Art Museum rund um die Bobbahn hier in Garmisch-Partenkirchen. Neben des Schuppens kann man dann die Bahn entlang laufen. Hier läuft man auf einem Weg, bei dem früher viele Bobs den Hang hinunter gefahren sind mit einer Schnelligkeit die mich sehr verblüfft. An der Bayernkurve gibt es sogar noch ein paar Bänke zum verweilen und staunen. Mit etwas Fantasie kann man sich vorstellen wie sie hier in der Kurve entlang gefahren sind. Natürlich gibt es hier ein paar Gedenktafel. Diese Kurve ist nicht ohne. Nach dem Begehen der Bobbahn, kann man sich gemütlich auf einer der vielen Wanderwegen wieder zurück zum Riessersee machen oder gleich weiter in die Berge.

Im Winter kann man hier nicht nur Eislaufen sondern kann auch Eisstock schießen lernen. Dann wird es etwas schwierig mit dem erkunden der historischen Bobbahn. 🙂