Kuhfluchtwasserfälle bei Farchant

Die Kuhfluchtwasserfälle sind eine Gruppe von drei Wasserfällen oberhalb von Farchant bei Garmisch-Partenkirchen. Die drei Fallstufen summieren sich auf ca. 270 m und gehören somit zu den höchsten in Deutschland.

Erster Blick auf die Kuhfluchwasserfälle

Erste Sichtung auf dem Philosophenweg.

Ein Hinweisschild erklärt den Namen folgendermaßen: „Der Name Kuhflucht leitet sich wahrscheinlich von den Römern ab: confluctum, der Zusammenfluss dieses Baches mit der Loisach. Das Wasser stammt vom Plateau zwischen Krottenkopf und Simetsberg und entspringt mehreren Karstquellen im Plattenkalk, deren Einzugsgebiet ca. 5 km² groß ist. Die Hauptquelle ist die Kuhfluchtquelle, die aus der 200 m hohen Abschlusswand des Kuhfluchtgrabens entspringt. (Wasserfall direkt aus der Wand, sichtbar von Partenkirchen kommend, wie man auf dem Bild auch etwas sehen kann.).“ Die Durchschnittsschüttung aller Quellen liegt bei etwa 1.500 Liter pro Sekunde.

Wanderer können die Fälle am bequemsten von Farchant aus in einem gut einstündigen Fußmarsch erreichen. Oder vom Philosophenweg, der am Ende zum Walderlebnispfad übergeht, ist sehr interessant für Kinder.

Eine Statue am Anfang des Walderlebnisweges

Entland des Walderlebnispfad dauert es ca. 30 min. bis man zu einer Gablung kommt. Hier hat man die Möglichkeit zu den Quelle weiter zu wandern oder zu den Kuhfluchtwasserfällen zu laufen. Zu den Wasserfällen nimmt man den Königsweg, ca. 25 min. hier sollte man festes Schuhwerk tragen und mit dem Kinderwagen wird es hier sehr schwer. Manchmal geht der Weg recht steil. Aber es lohnt sich allein der Weg am Fluß entlang ist immer wieder atemberaubend.

Kuhfluchtgraben    Kuhfluchtgraben

Kuhfluchtgraben

Immer wieder gibt es kleine Wege die einem näher zum Fluß bringt um eine bessere Sicht auf den reissenden Strom zu haben.

Kuhfluchtgraben  Kuhfluchtwasserfälle

Dann nach Gefühlen Stunden kommt man an der Brücke an und kann die Wasserfälle bestaunen. Hier hat man noch die Möglichkeit weiter rauf zu gehen. Über die Brücke und einigen Treppenstufen rauf. Hier sollte man vorsichtig sein auch wenn man bei den Stufen Seile sind. Hier ist es sehr feucht durch die Wasserfälle.

Ich werde auf jeden Fall noch einmal zurück kommen um mir die Kuhfluchtwasserfälle im Winter anzuschauen. Denn wie der Partnachklamm gibt es einen großen Unterschied zwischen Sommer und Winter. Bloß frag ich mich ob der Weg gestreut wird, denn sonst kann das etwas interessant werden.

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