Norden von Big Island

Tag 32 – Relaxen und auf dem Sturm warten

Ich muss mich etwas erholen die Wanderung zum grünen Strand war noch etwas anstrengender als ich dachte. Meine Beine haben leichten Muskelkater. Da auch immer noch die Sturmwarnung im Raum steht. Wollte ich nicht gleich in den Norden fahren. Da niemand wirklich wusste, wie stark der Sturm werden wird bzw. ob er auch rüber zur Konaseite kommt. Also war ich den Tag total faul, nein nicht wirklich Einkaufen und Wäsche habe ich gemacht und gemerkt das keiner sich an die Verbotsschilder hält. Strände geschlossen und doch liegen sie alle da. Der Sturm wurde nicht so stark. Wir auf der Konaseite hatten nur etwas Regen in der Nacht.

Tag 33 – Auf nach Norden: Pololu Valley Lookout, Lapakahl State Historical Park und

Puukohola Heiau National Historic Site

Entwarnung, also kann man gleich wieder los. Meinen Beinen geht es auch wieder gut.

Auf in den Norden nach Pololu Valley Lookout. Ich fuhr los und es waren kaum Autos auf der Straße. Das war am Anfang ist unheimlich, doch dann kamen immer mehr Autos und es war fast wieder wie immer. Immer gerade aus, nein eher sehr kurvenreiche Straße, von der man immer das Meer im Auge hat und die Landschaft sich immer wieder verändert. Die Lavalandschaft ist immer da doch manchmal sieht man schon, wie die Natur sich ihren Platz zurückerobert. Bei manchen sieht man das der Mensch geholfen hat und man hat eine kleine Oase inmitten der kalten Lavalandschaft.

Dann wurde es merklich grüner und grüner. Langsam nahm die Landschaft den gewohnten Grünton an. Man war wieder auf Hawaii, wie man es von zu Hause aus kennt.

Da endlich das Zeichen für Pololu Valley Lookout. Da schon einige Autos am Wegrand standen, stellt ich mich gleich dazu. Denn Rest würde ich einfach laufen. Eigentlich wollte ich ins Tal runter, doch ich wusste nicht wieweit der Sturm bzw. Regen hier gewütet hat. Die Aussicht ist fast genauso wie von Waipio Valley aus. 🙂 Ist ja auf der anderen Seite. Natürlich gibt es ein paar Unterschiede.  Doch die Aussicht lohnt sich auf jeden Fall. Am besten man stellt sich auf die Mauer so hat man noch eine bessere Sicht. 20 min. braucht man, um nach unten zu laufen. Auf jeden Fall wurde das so mir gesagt. Doch als ich die ersten Schritte lief und auf dem Lehm mehr rutschte als alles andere. Lies es dann doch lieber sein, denn ich wusste nicht, wie es weiter unten aussah.

pololu valley

pololu valley

Somit fuhr ich wieder zurück in den Süden, doch auf meinem Weg hielt ich ab und zu mal an. Kurze Zeit später kam ich bei der Original Kamehameha Statue vorbei. Kurzer Halt, ein Bild und schon ging es weiter.

Ich wollte mir einen Temple anschauen, laut Wegbeschreibung bin ich richtig abgebogen, aber nichts gefunden. Dadurch ein paar Minuten im nirgendwo herum gefahren. 🙂

Dann kam ein Schild mit Lapakahl State Historical Park und ich fuhr auf den Parkplatz.  Ein Geschichtspark mit den bauten von damals, direkt am Meer. Hier durfte man nicht schwimmen, aber man konnte Glück haben und Schildkröte, Haie und Wale zu sehen. Gut, ich war nicht im richtigen Monat so blieb mir nur die Schildkröten und Haie und beiden nix gesehen.

Achtung hier ist kaum Schatten also genug Wasser einpacken. Wespen haben mich bis zum Auto verfolgt. Überlebt und keine im Auto mitgenommen, ging es langsam weiter. Langsam wurde es richtig heiß. Ein letzter Stop für heute, dann würde ich zurück zu Hostel fahren. Puukohola Heiau National Historic Site, im Besucherzentrum kann man etwas über die Geschichte des Ortes lesen. Recht interessant und dann gibt es verschiedene Wege in diesem Park und man kann sich alles genau anschauen. Doch auch hier viel Wasser dabei haben, kaum Schatten und auch direkt am Meer. Viele Wege kurz und lange. Hier kann man sich etwas aufhalten und die Natur genießen.

Puukohola Heiau National Historic Site

Wasser ist alle, also ging es bald wieder zurück zum Hostel. Heute viel gelernt und gesehen – der Norden ist erkundet. 🙂

 

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