Schwarzer Strand, Schildkröten und Lava

Tag 38 – Lava, Schildkröten und Geschichte

Nachdem ich einen wunderschönen Tag und Nacht am Mauna Kea verbracht haben, wollte ich endlich bzw. doch noch Lava sehen. Dieses Mal nicht im Park sondern von der anderen Seite aus. 🙂

Pu ´uhonua o Honaunau National Historical Park

2 Std. Fahrt wartet auf mich. Um nicht die ganze Zeit zu fahren, wollte ich auf dem Weg noch ein paar Sachen mir anschauen. 🙂 Auf meinem Weg lag der Pu ´uhonua o Honaunau National Historical Park. Mein erster Stop des Tages. 5 $ für den Eintritt und das Ticket läuft eine ganze Woche lang. Auf dem Weg zum Eingang sah ich eine Wespe, die sind hier viel größer als Zuhause. Auch gleich noch ein Schild, das hier viele Wespen sind. Oh, wirklich gar nicht gesehen.

Der Park ist schön und interessant, hat sogar ein paar Legenden. Sollte man Nachmittag zwischen 1 – 3 Uhr dort sein, könnte man sogar Glück haben und Schildkröten am Strand liegen sehen.

Das Riff und der Strand sind betreten verboten von der Parkseite aus. Doch auf der anderen Seite ist der Two Step, dort ist eine super Schnorchelstelle. Parken kann man im Park, eine Woche lang – Ticket gilt ja solange.

Punalu´u Beach Park

Danach machte ich mich wieder auf dem Weg zu Lava. Mein nächster Stop sollte der schwarze Strand, Punalu´u Beach Park. Das interessante an diesem Strand ist. Nicht nur das er von der Lava schwarz ist, hier kann man neben Schildkröten schwimmen. Nachmittag gibt es einen Teil des Strandes an dem sie sich in die Sonne legen, bzw. an den Strand kommen. Hier kann man Schildkröten beobachten. Das Faszinierende ist das der Teil von Steinen abgegrenzt und die Schildkröte wirklich immer dorthin kommen.

An dem Tag, als ich dort war, hatte ich Glück. Ich durfte nicht nur dabei zuschauen, wie eine Schildkröte an Land kam, nein sogar zwei Schildkröten. Eine war schon am Strand und danach kamen noch zwei weitere. Alle waren zwischen 25 – 30 Jahre alt. Mir wurde sogar gesagt, dass am Tag vorher, 9 Schildkröten am Strand waren.

Lava Viewing Point

So langsam sollte ich den letzten Teil der Strecke zurücklegen. Denn am Ende des Highways 130 wartet, noch eine kleine Wanderung auf mich. 4,25 Mile langer Weg zur Lava. Endlich war das Zeichen für das Ende des Highways. Doch jeder fuhr weiter, so wie ich. Bis die ersten Autos standen. So parkte ich auch. Überprüfte noch einmal meinen Rucksack. Wasser, Kamera und Taschenlampe hatte ich dabei.

Dann ging es los, vorbei an die Haufen Autos, die schon standen. Sogar ein paar Stände, mit Getränken und man kann dort sogar Fahrräder leihen. Ob man dadurch schneller dort ist, bin ich mir nicht so sicher.

Ein kleiner Tipp nicht so früher los laufen. Dort gibt es keine Schatten und man läuft die ganze Zeit in der Sonne. Also genug Wasser dabei haben und schauen das man nach 16 bzw. 17 Uhr los läuft. Sicherheitsleute fragen nach, ob man Wasser und Taschenlampe dabei hat. Da man im Dunkel zurückläuft.

Der Hinweg ist interessant, man sieht wirklich ab und zu Häuser im Nirgendwo stehen. Deshalb bleibt auf der Straße, den hier wohnen tatsächlich Leute. Man kann auf schon von der Ferne sehen, wo die Lava ist, da der Rauch einem sagt, wie weit man weg ist. 🙂 Ja, der Rauch vom Meer. Hat mir etwas Hoffnung gemacht, dass ich endlich da bin. Nach 2 Std. laufen, war ich endlich da.  Man kann nicht vorbei laufen, den direkt über die Straße ist die Lava gelaufen und man kann nur noch anhalten und nicht weiterlaufen.

Man darf sogar auf der erkalten Lava laufen.

Achtung sollte es bei einem plötzlich warm werden nicht weiterlaufen sondern einen anderen kalten Weg nehmen. Denn dann ist die Lava noch nicht fest und man könnte sich selbst verletzten.

Die Lava, die über der Straße gelaufen ist, war noch nicht ganz kalt. Danach ging ich auf die Lava und überall wo mehr Menschen standen, wusste man das dort Lava noch am dampfen, leuchten und glühen war. Das Glück war auf meiner Seite, das ich sogar sehen konnte, wie Lava ins Meer läuft. Sie viele Menschen, standen auf der erkalten Lava bzw. Klippen.  Um dieses Schauspiel sich anzuschauen. Auch hier wurde kaum auf die Sicherheitshinweise geachtet. Die Absperrungen wurden einfach umgangen. Da man ja dort eine bessere Sicht hatte. Manche gingen wirklich sehr nah an den Abgrund.

Doch ich konnte ein paar kurze Blicke erhaschen und Fotos auch. Die Lava ist wirklich sehr heiß. Man konnte dann im Dunkeln auch den Weg der Lava vom Hügel nach unten beobachten. Auf meinem Weg zurück, kamen mir immer noch ein Haufen Menschen hingegen. Mit Fahrrad auch ohne. Manche dachte, dass sie bald da waren, doch ich musste immer sagen, dass es noch ein ganzes Stück war. Der Rückweg sollte ewig dauern. Doch man konnte die Sterne sehen. Da eine klare Nacht war. Das Einzige, was mich immer wieder etwas genervt hat, waren die Menschen, die ohne Taschenlampe zurückgelaufen sind. Die mich nämlich immer wieder erschreckt haben, und ich mich herum gedreht habe umzuschauen, woher das Geräusch kommt. Dann waren das nur wieder Leute, die auf den Rückweg waren, wie ich oder Leute die auf dem Weg dorthin waren. Auch die Fahrradfahrer hatten meist keine Lampen bzw. Taschenlampen dabei. Das konnte dann schon etwas gefährlicher werden.

Doch ich habe den Rückweg geschafft. Über 8 Mile Wanderungen und habe Wirklichen die Lava ins Meer laufen sehen. Deshalb hat sich der Weg auf jeden Fall gelohnt. Endlich Lava gesehen. Jetzt nur noch 2 Stunden zurück zum Hostel fahren. 🙂

 

(Visited 24 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.