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Der Philosophenweg

Der Philosophenweg in Garmisch-Partenkirchen ist ganzjährig ein schöner und erholsamer Weg zum Spazieren und Wandern. Er zieht sich oberhalb von Partenkirchen bis nach Farchant entlang des Wanks. Durch die sonnige Lage ist der Philosophenweg, der im Winter zusätzlich auch geräumt wird, weitesgehend schneefrei.

Das Streckenprofil verläuft größtenteils flach und ist somit auch problemlos mit einem Kinderwagen zu bewältigen. Der Weg ist allerdings nicht geteert und im Sommer kann man hier immer wieder auf Kühe treffen. Das Radfahren und Mountainbiken ist auf dem Philosophenweg untersagt, mir begegnet trotzdem immer wieder welche. Auch beliebt bei Hundebesitzer.

Von der Ludwigstrasse ausgehend, führt die Sonnenbergstrasse in Richtung Wank. Entweder man biegt am Hotel Gasthof Schatten links in die St. Anton Strasse oder läuft weiter zum Floriansbrunnen, wo sich mehrere kleine Gassen treffen. Hier geht man dann auch links in die Brunnhäuslweg und schon beginnt der Philosphenweg.

Der Philosphenweg hat seinen Namen durch die Bänke auf denen von den verschiedenen Philosophen Zitate stehen. Platon, Nitzsche und viele mehr sind hier verewigt.

Philosphenweg

Der Philosophenweg führt zunächst durch eine Parkanlage in Hanglage mit einem Spielplatz. Etwas oberhalb des Parks ist auch schon St. Anton zu sehen. Ein kurzer Umweg in die urige Kirche mit ihren ungewöhnlichen Details lohnt sich auf jeden Fall. Weiter geht die Tour in Richtung Norden, vorbei am sonnigen Schützenhaus und an zahllosen, meist schattigen, Bänken mit philosophischen Zitaten.

Aussicht vom Philosophenweg

Ab halber Wegstrecke wird die Sicht auf das Loisachtal freier und ein wunderschöner Blick auf Garmisch-Partenkirchen und die umliegende Bergwelt öffnet sich. Viele der Bänke stehen hier auch an sonnigen Plätzen. Ideal also, um die ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres zu geniessen und natürlich die Aussicht auf den Kramer, Burgruine Werdenfels und vieles mehr.

Wasserfall am Philosophenweg

In Farchant kann man sich entscheiden die Strecke noch zu verlängert. Entweder wandert man durch die flache und sonnige Föhrenheide weiter in Richtung Oberau oder machen einen Abstecher zu den  Kuhfluchtwasserfällen.

 

Kuhfluchtwasserfälle bei Farchant

Die Kuhfluchtwasserfälle sind eine Gruppe von drei Wasserfällen oberhalb von Farchant bei Garmisch-Partenkirchen. Die drei Fallstufen summieren sich auf ca. 270 m und gehören somit zu den höchsten in Deutschland.

Erster Blick auf die Kuhfluchwasserfälle

Erste Sichtung auf dem Philosophenweg.

Ein Hinweisschild erklärt den Namen folgendermaßen: „Der Name Kuhflucht leitet sich wahrscheinlich von den Römern ab: confluctum, der Zusammenfluss dieses Baches mit der Loisach. Das Wasser stammt vom Plateau zwischen Krottenkopf und Simetsberg und entspringt mehreren Karstquellen im Plattenkalk, deren Einzugsgebiet ca. 5 km² groß ist. Die Hauptquelle ist die Kuhfluchtquelle, die aus der 200 m hohen Abschlusswand des Kuhfluchtgrabens entspringt. (Wasserfall direkt aus der Wand, sichtbar von Partenkirchen kommend, wie man auf dem Bild auch etwas sehen kann.).“ Die Durchschnittsschüttung aller Quellen liegt bei etwa 1.500 Liter pro Sekunde.

Wanderer können die Fälle am bequemsten von Farchant aus in einem gut einstündigen Fußmarsch erreichen. Oder vom Philosophenweg, der am Ende zum Walderlebnispfad übergeht, ist sehr interessant für Kinder.

Eine Statue am Anfang des Walderlebnisweges

Entland des Walderlebnispfad dauert es ca. 30 min. bis man zu einer Gablung kommt. Hier hat man die Möglichkeit zu den Quelle weiter zu wandern oder zu den Kuhfluchtwasserfällen zu laufen. Zu den Wasserfällen nimmt man den Königsweg, ca. 25 min. hier sollte man festes Schuhwerk tragen und mit dem Kinderwagen wird es hier sehr schwer. Manchmal geht der Weg recht steil. Aber es lohnt sich allein der Weg am Fluß entlang ist immer wieder atemberaubend.

Kuhfluchtgraben    Kuhfluchtgraben

Kuhfluchtgraben

Immer wieder gibt es kleine Wege die einem näher zum Fluß bringt um eine bessere Sicht auf den reissenden Strom zu haben.

Kuhfluchtgraben  Kuhfluchtwasserfälle

Dann nach Gefühlen Stunden kommt man an der Brücke an und kann die Wasserfälle bestaunen. Hier hat man noch die Möglichkeit weiter rauf zu gehen. Über die Brücke und einigen Treppenstufen rauf. Hier sollte man vorsichtig sein auch wenn man bei den Stufen Seile sind. Hier ist es sehr feucht durch die Wasserfälle.

Ich werde auf jeden Fall noch einmal zurück kommen um mir die Kuhfluchtwasserfälle im Winter anzuschauen. Denn wie der Partnachklamm gibt es einen großen Unterschied zwischen Sommer und Winter. Bloß frag ich mich ob der Weg gestreut wird, denn sonst kann das etwas interessant werden.

Wank

Der Wank ist ein Berg im Südwesten des Estergebirges bei Garmisch-Partenkirchen mit einer Höhe von 1.780 m Der Name geht auf ein altes Wort für „Hang“ zurück; der Berg wurde früher auch Eckenberg genannt.

Gipfelkreuz auf dem Wank

Seit 1928 ist der Wank mit einer Seilbahn, der Wankbahn, von Garmisch-Partenkirchen aus erschlossen. Im Jahre 1982 wurde die alte Wankbahn durch eine moderne Umlaufkabinenbahn ersetzt. Die Wankbahn fährt im Winter zu bestimmt Zeiten in den Weihnachts- sowie den Faschinsferien. Möchte man im Winter auf den Wank sollte man sich vorher infomieren, ob die Wankbahn auch fährt. Sonst hat man nur die Möglichkeit hoch und wieder runter zu laufen. Somit muss man mit einer Tour von bis zu 8 Std. rechnen und es wird kein Weg geräumt.

Aussicht vom Wank

Der Wankaufstieg ist eine einfache Wanderung ohne besondere Schwierigkeiten, wird einem immer wieder gesagt. Das stimmt solange man geübt ist. Für normale Menschen kann es schon bei einem Abstieg auf die Knie und Beine gehen. Also gut überlegen und seine Strecke so planen das man immer noch die Möglichkeit hat. An der Mittelstation des Rest runter zufahren.  Neben dem Aufstieg in der Nähe der Seilbahn gibt es noch Aufstiegsmöglichkeiten vom Schwimmbad in Farchant über die Esterberg-Alm oder vom Gschwandtner-Bauern (östlich von Garmisch-Partenkirchen an der Straße in Richtung Mittenwald). Am Gipfel bietet sich eine überragende Aussicht, aber auch die Möglichkeit einen kleinen Spaziergang zu unternehmen.

Wank wanderweg

Hier hat der Winter seine Spuren hinterlassen. Ein grosser Schritt und mann kann auch seinen Weg weiter gehen. Bloß wie lange noch 🙂

Außerdem ist der Wank ein guter Startpunkt für einen Flug mit dem Gleitschirm in Richtung Süden über das Garmisch-Partenkirchener Tal bis hin zu den Gipfeln des Wettersteingebirges. Ein lohnender Höhenweg auf der Westseite des Berges ist der Hüttelsteig, der von der Mittelstation der Wankbahn zur Esterbergalm führt.

Auf der Nordostseite war früher ein kleines Skigebiet, das seit 2003/4 geschlossen ist, die ehemals vier Skilifte sind weitgehend abgebaut, die Pisten wachsen zu. Für alle die schon immer mal eine Bergmesse mit erleben wollten, können dies mehrmals im Jahr auf dem Wank erleben. Die Messe allein ist schon sehr interessant, aber das interessante sind meist die Einheimischen mit ihren Trachten.

Vor dem Aufstieg/Fahrt kann man sich hier das aktuelle Wetter auf der Webcam ansehen.

http://wank.panomax.de/

Aussicht vom Wank

Burgruine Werdenfels

Auf den Weg in die Vergangenheit der Burgruine Werdenfels

Die Ruine der Burg Werdenfels liegt etwa 80 Meter über dem Loisachtal zwischen Garmisch und Farchant in Oberbayern. Die Spornburg diente bis 1632 als Verwaltungsmittelpunkt der Grafschaft Werdenfels und begann danach zu zerfallen.

Die frei zugängliche Burgruine bietet als beliebtes Wanderziel eine gute Aussicht auf Garmisch-Partenkirchen und das Wettersteingebirge. Ist aber nicht nur ein sehr schöner Aussichtspunkt für Garmisch-Partenkirchen sondern auch ein schöner Spaziergang vor allem mit Kindern.

Burgruine Werdenfels

Schon seit vielen hundert Jahren thront sie hier oben. Die einstige Burg Werdenfels. „Wehr den Fels“. Vermutlich 1219 erbaut, gab sie dem Werdenfelser Land seinen Namen.

Auf dem Burglehrpfad kannst du jetzt auf den Spuren alter Grafen und Burgherren wandeln. Der vier Kilometer lange Lehrpfad ist ein spannender Ausflug in die Vergangenheit, für groß und klein. Achtung ist einmal eine Sackgasse dabei. Da geht es nicht weiter und mann darf den Berg wieder herunterlaufen. 😉 Sobald man aber auf der Ruine ist kann man fast alles erkunden und begehen. Hier gibt es so gut wie keine Absperrungen. Endeckungen und Genießen der Aussicht kann man hier auf der Burgruine Werdenfels. An genau der richtigen Stelle, gibt es Bänke, bei Sonnenschein, kann man die Aussicht genießen und sich Sonnen.

Burgruine Werdenfels

Falls dich nach dem rund einstündigen Spaziergang der Hunger plagt, hier zwei leckere Tipps: Im Berggasthof Pflegersee oder in der Werdenfelser Hütte bist du kulinarisch bestens aufgehoben. Die Werdenfelser Hütte ist genau neben der Ruine, so das man schnell seinen Durst löschen kann. Am Nachmittag kann man auch gerne einen selbstgemachten Kuchen essen, ist nur zu empfehlen. Im Sommer ist der Pflegersee ein guter Anlauf platz um sich etwas zu erfrischen.

Übrigens: Der Lehrpfad eignet sich auch für Kinder, da alle Wege sind leicht begehbar und interessant gestaltet. Bloß an der Burgruine selbst sollte man aufpassen. Da hier viele Versteckmöglichkeiten gibt die etwas gefährlich werden können.