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Panoramaweg vom Söllereck – Riezlern

Wieder ein wunderschöner Morgen im Kleinwalsertal. Heute wollte ich mich auf den Weg zum Familienberg Söllereck machen. Im Hotel habe ich oft den Panoramaweg vom Söllereck nach Riezlern empfohlen. Heute wollte ich endlich mal selbst den Weg laufen.

Söllereck

Mit dem Bus zur Haltestelle Söllereck gefahren. Von dort aus sind es knapp 5 min. bis zur Talstation. Dort ist auch gleich Allgäu Coaster, eine Sommerrodelbahn, bei der man am Schluss auch wieder den Berg hochgezogen wird.
Söllereckbahn ist eine kleine Kabinenbahn. Durch die Allgäu-Walser Karte kann man gleich bis zum Drehkreuz laufen. Dann geht es schon los auf zum Berg. Die Aussicht von der Kabine aus genießen.
An der Bergstation angekommen, gehen viele Wanderwege von der Station ab. Panoramaweg ist nicht bei den ersten Schildern eingezeigt. Doch dann geht man einfach weiter den Berg hoch, dann kommt keine 10 m weiter, das Schild.

Panoramaweg vom Söllereck – Riezlern

Panoramaweg vom Söllereck nach Riezlern verdient seinen Namen. Bei schönem Wetter kann man bis nach Oberstdorf und weiter schauen. Die ganzen Berge sind zu sehen. Man kann fast komplett ins Kleinwalsertal schauen und teilweise auch alle Berge um Oberstdorf herum. Die Landschaft wechselt sich ab, nicht jeder Berg sieht gleich aus.

Der Weg ist leicht, mit dem ersten Anstieg hat man das Schwierigste auch schon geschafft. Jetzt läuft man fast nur gerade aus. Ab und zu geht es mal wieder runter. Ein Schild weist einen daraufhin, dass man jetzt in Österreich ist. Natürlich gibt es immer wieder Bänke, die einem zum Rasten einladen. Achtung – Kühe könnten einen über den Weg laufen. 🙂

Der Weg zweigt sich immer wieder ab. Doch wenn man sich links hält, kommt man auch direkt in Riezlern an. Sonst kann man immer wieder den Weg abkürzen. Doch ich bin froh das ich bis nach Riezlern gelaufen bin. Denn so kam ich noch an einem Fluss und einen kleinen Wasserfall vorbei. Ich liebe Wasserfälle. 🙂

Leider gab es dort keine Bank sonst wäre ich länger geblieben. Die Sonne hat mich schön aufgewärmt. Durch den Wald und dann konnte man schon Riezlern sehen. Hier waren dann schon wieder mehr Bänke aufgestellt, und wenn man Lust hatte, konnte man von hier gleich auf den nächsten Wanderweg gehen.

Doch ich wollte erst mich wieder warm wandern. Bevor ich am Abend mit Muskelkater auf der Couch liege und fix und fertig bin. Also ging es weiter den Berg runter und Richtung Riezlern Post Haltestelle. Hier warte ich auf meinen Bus, der mich wieder nach Mittelberg brachte.

Naturerlebnis an der Seealpe

Auf dem Rückweg vom Nebelhorn zurück nach Oberstdorf machte ich noch mal halt. Da es gerade mal 10 Uhr war, wollte ich noch eine kleine Wanderung machen. An der Station Seealpe verließ ich die Bahn und wollte den Rundweg entlang laufen. Uff d´r ALP – Naturerlebnis an der Seealpe, für Jung und Alt genau das richtige.

Uff d´r ALP – Naturerlebnis an der Seealpe

Da es ein Rundweg ist es, egal wo man startet. Manche Stationen waren noch nicht aufgebaut. Doch da man eine tolle Aussicht hat, war es mir egal. Die ersten Blumen blühten, alles war kräftig grün und die Sonne schien. Was wollte man mehr.

Ein paar Mal ging es den Berg hoch und wieder herunter, immer wieder überraschte mich die Aussicht. Bei der Hängebrücke musste ich kurz schmunzeln, da es einen kleinen Trampelpfad gab um die Hängebrücke herum. Also wollte man darüber nicht laufen konnte man einen kleinen Umweg machen und sie umgehen. Der Weg nahm kaum mehr Zeit in Anspruch.

Der Weg ist leicht und dauert ca. 1 Std. Doch mit den ganzen Stationen kann es natürlich etwas länger dauern. 🙂

Natürlich gibt es ein Haufen Bänke und auch wieder ein paar schöne große Sonnenliegen. Also wird es manchmal etwas schwierig weiterzulaufen. Da man auf der Liege liegt und die Aussicht und Sonne genießt.

Zum Nebelhorn und dem Nordwandsteig

Zurück im Kleinwalsertal, musste ich mich gleich informieren, was mich im Sommer hier alles erwartet. Gleich darauf erfuhr ich das auf dem Gipfel viel neu gemacht worden ist. Auch etwas für den Nervenkitzel. Der Nordwandsteig…

Also ging es am Morgen los, mit dem Bus nach Oberstdorf. Dann ca. 10 min zu Fuß zur Bergbahn. Dann ging es auch schon los. Um auf´s Nebelhorn zu kommen, darf man mit 3 Bergbahnen fahren. Einmal darf man Um- bzw. Aussteigen auf Station Seealpe (1.280m) dann geht es weiter auf Station Höfatsblick (1.932m). Jetzt ist man so gut wie da. Aus der Bahn raus und draußen kann man den Gipfel schon sehen. Mit der letzten Bahn noch zur Gipfelstation (2.224 m) bei der Ankunft kann man schon einen Teil des Nordwandsteig´s sehen.

Die Aussicht

Schon bei der Fahrt kann man die Aussicht genießen und bestaunen. Am Gipfel ankommen ist es sogar noch atemberaubend. Durch das neue Gipfelrestaurant kann man draußen auf der Terrasse sitzen und die Aussicht ungehindert genießen. Hier gibt es zur Sicherheit nur eine Glaswand zwischen dir und den Abgrund. 🙂

Ein kleiner Fußmarsch von ca. 5 min zum Gipfelkreuz. Jetzt hat man eine 360° Grad Aussicht. Deshalb liebe ich es auf Berg zu gehen. Bei schönem Wetter hört die Welt einfach nicht auf und man hat so vieles zu entdecken. 🙂 Nach ein paar Fotos und schon den ersten Blick auf den Nordwandsteig macht ich mich auf den Weg dorthin.

Nordwandsteig

Ein kleiner Tunnel und dann steht man vor dem Weg. Die Nerven flattern, hier bekomme ich sogar etwas Angst. Ich mag es nicht, wenn ich durch den Boden schauen kann. Besucher laufen an mir vorbei und ab und zu kommt auch einer und bleibt neben mir stehen. Bin nicht die Einzige die Probleme, hat auf den Steig zu gehen.

Dann der erste Schritt nur nicht nach unten schauen, die Aussicht genießen. Ich schaffe es komplett raus auf den Steig. Dann kommt der Wind und was mach ich. Genau schaue nach unten… Gleich darauf war ich wieder am Eingang. Ich komme wieder… beim nächsten Mal werden ich den ganzen Rundweg laufen.

Brauch halt jemand an dem ich mir festhalten kann bei den ersten Schritten….. 😉

Falls ihr noch ein paar Informationen haben wollte. https://www.ok-bergbahnen.com/sommer/bahnen/nebelhorn/

Rückkehr nach Deutschland

Tag 63/64 – Rückkehr nach Deutschland

Heute geht es wieder zurück nach Deutschland. Frühstücken und dann in Ruhe alles Packen. Ein paar Sachen werden mich nicht mehr nach Deutschland begleiten.

Gepackt, meine Tickets ausgedruckt, ging es los zum Flughafen. Mein Mietauto habe zuerst abgegeben. Beim Check-in erfuhr ich das ich die Nacht in Seattle verbringen werde. Somit war mein Bahntickt überflüssig, da es für morgen war und ich erst 1 Tag später ankommen würde.

In Seattle angekommen, hatte der Schalter für meinen Flug nach Deutschland schon zu. Also verbrachte ich meine Nacht auf dem Flughafen. Sehr interessant und konnte ein Haufen Menschen beobachten.

Dann war der Check-in endlich da. Nach dem Sicherheitscheck konnte ich endlich in ruhe Frühstücken bzw. zu Mittagessen.  Interessanterweise gab es am Flughafen Terminal eine Mediatheke. Genug Steckdose für Handy, Laptop usw.

Nach 48 Stunden Reise war ich endlich zurück in Deutschland. Jetzt schon vermisste ich das Wetter, Sonnenschein und Hawaiigefühl.

Das Erste was ich mir kaufte war eine Fanta. Die Fanta in der USA ist reines Zuckerwasser. Am Abend wartet schon auf ich das Vollkornbrot und Salami. 🙂 2 Monate lang genoss ich Hawaii und werde es auf jeden Fall vermissen, aber dort habe ich auch einiges gelernt.

Meine Leidenschaft für die Fotografie habe ich gefunden. Dass mir Berge lieber sind als das Meer. Eine lange Reise hilft einen immer mehr über mich selbst zu erfahren und zu ergründen, was man im Leben will.

Partnachklamm im Winter

Partnachklamm im Winter

Ich bin heute zur Partnachklamm gelaufen. Da ich schon sehr früh unterwegs war, konnte ich die Natur genießen. Pure Stille! Von der Skischanze aus ging es dann Richtung Partnachklamm. Bis zur Partnachklamm sind mir keine Menschen begegnet was sehr selten ist. Dadurch konnte ich mir die Landschaft richtig genießen. Total verschneit und wie mit Puderzucker überzogen lag die Landschaft vor mir.

Auf dem Weg zur Partnachklamm

Schnee und pure Stille. Endlich bei der Partnachklamm konnte ich mir ein Naturschauspiel anschauen, dass sehr interessant war. Eiszapfen die innerhalb des Weges von der Decke kommen sowie entlang der Felsen entstehen. Mann hört das Rauschen der Partnach, die interessant Formen der Wände, überzogen mit Eis und die Eiszapfen, die entlang der Wände immer weiter wuchsen, bis sie die Lücke geschlossen haben und man einen Vorhang aus Eis vor sich hat. . Eissäulen entstehen entlang der Wände und geben allem ein neues Bild. Doch man sollte vorsichtig durch die Partnachklamm laufen. Denn nicht nur an denn Wänden wächst das Eis. Ich hatte Glück, denn kein Mensch kam mir entgegen

Partnachklamm              Partnachklamm

Die beste Jahreszeit um die Partnachklamm zu besuchen, wie ich finde. Da besucht man ein atemberaubende Winterlandschaft, die sich immer wieder verändert, je nach dem wie warm, kalt und ob es geschneit oder geregnet hat. So manche Eiszapfen bilden sich die man so noch nie gesehen hat.

Hier findet Ihr alle Information die ihr braucht.

http://partnachklamm.eu/

Wart ihr schon einmal in der Partnachklamm – wie war euer Erlebnis?

Schloss Neuschwanstein

Ich war endlich in Schloss Neuschwanstein und Schloss Hohenschwangau.

Um ca. 9:30 Uhr waren wir vor Ort. Wir hatten Glück so früh dran gewesen zu sein, denn innerhalb von fünf Minuten hatten wir unsere Tickets. Besichtigung um 10:30 Uhr im Schloss Neuschwanstein.

Dann stellte sich die Frage: laufen oder fahren. Wenn fahren, dann mit der Kutsche oder Bus. Wir sind mit dem Bus gefahren. Das Problem war eher, dass man im Bus wie Hühner auf der Stange sitzen oder standen. Aber wir waren früh oben. Also konnten wir in Ruhe den Weg zum Schloss laufen.

Schloss Neuschwanstein

Erst um die Ecke hat man den ersten richtigen Blick auf Schloss Neuschwanstein aber auch auf Schloss Hohenschwangau und den Alpsee.

Hohenschwangau

Der Weg führte am Schloss vorbei bis in den Hof. In diesem wartet man dann darauf, dass die Nummer seiner Führung aufgerufen bzw. angezeigt wird.

Tor zum Schloss Neuschwanstein

Vom Hof aus sieht man die Marienbrücke und man kann sich sehr schön umsehen.

Die Führung geht schnell, die schon fertig Zimmer des Schloss sind wunderschön. Vor allem die Bilder an der Wand oder die Skulpturen, sowie die künstliche Grotte und Wintergarten. Das Einzige was mir etwas zu duster war ist das Schlafzimmer des Königs. Bei der Führung gibt es keine Zeit für Fragen, da man eigentlich nur von einem Zimmer zum Nächsten gebracht wird. Neu ist, das man in dem nicht ausgebauten 2. Stock gehen kann. In dem es einen Shop, Café gibt, aber auch eine 12 min. Film über Schloss Neuschwanstein und was noch alles fehlt. Da das Schloss nur zu 1/3 fertig gestellt worden ist. Man muss dazu sagen, dass man hier viel Lesen muss, keine Vertonung. In diesem Stockwerk kann man auch auf den Balkon und Fotos machen. Ein atemberaubenden Ausblick.

Auf dem Weg zum Ausgang sahen wir noch die Küche des Schlosses.

Nach der Führung waren wir noch unterhalb des Schlosses auf der Aussichtsplattform. Schloss Neuschwanstein von unten.

Wer Zeit hat sollte auch in die Pöllatschlucht gehen. Ein schöner großer Wasserfall bahnt sich hier seinen Weg.

Pöllatschlucht

Und wieder Stufen um in die Schlucht zu gelangen. Aber man kann sich diesen tollen Wasserfall anschauen und, wer nicht auf die Brücke möchte, auch weiter laufen, dann gelangt man wieder zum Parkplatz. Zur Marienbrücke geht es natürlich den selben Weg zurück.

Danach machten wir uns wieder auf den Weg nach oben um auf die Marienbrück zu gehen. Der Aussichtspunkt bei dem immer die Bilder gemacht werden. Früher nur ein Holzsteg ohne Geländer. Dank König Ludwig II. gibt es ein Eisengeländer. Trotzdem besteht der Boden immer noch aus Holzbrettern. Bei sonnigem Wetter sind sehr viele Touristen da, da werden die Bretter etwas wackelig und geben nach. Am besten wartet man ein paar Minuten. Somit schafft man es auch ohne Stress auf die Brücke und auf die andere Seite, kann in Ruhe seine Bilder machen. Achtung bei Wind 😉

Schloss Neuschwanstein

Blick von der Brücke.

 

Schloss Hohenschwangau

Wenn man schon mal in Hohenschwangau und sich Schloss Neuschwanstein angeschaut hat. Sollte man auch Schloss Hohenschwangau anschauen, das Elternschloss.

Schloss Hohenschwangau

Hier hat man zwei Möglichkeiten zum Schloss zu gelangen. Einen einen kurzen Weg über Treppen und einen etwas längeren Weg am Alpsee entlang. Hier hat man auch die Möglichkeit mit der Kutsche zu fahren. Wir sind den kurzen Weg über die Treppen zum Schloss gelaufen.

Von dort aus hat man einen fantastischen Ausblick und einen Garten zum erkunden, bevor die Führung beginnt.

Garten vom Schloss Hohenschwangau

Im Garten kann man auch einen Blick ins Badezimmer werfen. Leider kann man es nicht besichtigen.

Schloss Hohenschwangau

Auch hier warten man bis seine Führungsnummer aufgerufen bzw. angezeigt wird. Die Führung hier ist ganz anders als in Schloss Neuschwanstein. Sehr informativ und hier können auch Fragen gestellt, sowie alles in Ruhe angeschaut werden. Achtung: auch im Schloss sind wieder sehr viele Treppen. Eine kleine Ausnahme mit den Fotos gibt es: sollte die Fenster offen sein, kann man aus diesen Bilder machen. Bei dieser Führung erfährt man nicht nur Geschichten über König Ludwig I sondern auch König Ludwig II.

Auf dem Rückweg hat man nur noch einen Möglichkeit: den Weg am Alpsee entlang.

 

Der Philosophenweg

Der Philosophenweg in Garmisch-Partenkirchen ist ganzjährig ein schöner und erholsamer Weg zum Spazieren und Wandern. Er zieht sich oberhalb von Partenkirchen bis nach Farchant entlang des Wanks. Durch die sonnige Lage ist der Philosophenweg, der im Winter zusätzlich auch geräumt wird, weitesgehend schneefrei.

Das Streckenprofil verläuft größtenteils flach und ist somit auch problemlos mit einem Kinderwagen zu bewältigen. Der Weg ist allerdings nicht geteert und im Sommer kann man hier immer wieder auf Kühe treffen. Das Radfahren und Mountainbiken ist auf dem Philosophenweg untersagt, mir begegnet trotzdem immer wieder welche. Auch beliebt bei Hundebesitzer.

Von der Ludwigstrasse ausgehend, führt die Sonnenbergstrasse in Richtung Wank. Entweder man biegt am Hotel Gasthof Schatten links in die St. Anton Strasse oder läuft weiter zum Floriansbrunnen, wo sich mehrere kleine Gassen treffen. Hier geht man dann auch links in die Brunnhäuslweg und schon beginnt der Philosphenweg.

Der Philosphenweg hat seinen Namen durch die Bänke auf denen von den verschiedenen Philosophen Zitate stehen. Platon, Nitzsche und viele mehr sind hier verewigt.

Philosphenweg

Der Philosophenweg führt zunächst durch eine Parkanlage in Hanglage mit einem Spielplatz. Etwas oberhalb des Parks ist auch schon St. Anton zu sehen. Ein kurzer Umweg in die urige Kirche mit ihren ungewöhnlichen Details lohnt sich auf jeden Fall. Weiter geht die Tour in Richtung Norden, vorbei am sonnigen Schützenhaus und an zahllosen, meist schattigen, Bänken mit philosophischen Zitaten.

Aussicht vom Philosophenweg

Ab halber Wegstrecke wird die Sicht auf das Loisachtal freier und ein wunderschöner Blick auf Garmisch-Partenkirchen und die umliegende Bergwelt öffnet sich. Viele der Bänke stehen hier auch an sonnigen Plätzen. Ideal also, um die ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres zu geniessen und natürlich die Aussicht auf den Kramer, Burgruine Werdenfels und vieles mehr.

Wasserfall am Philosophenweg

In Farchant kann man sich entscheiden die Strecke noch zu verlängert. Entweder wandert man durch die flache und sonnige Föhrenheide weiter in Richtung Oberau oder machen einen Abstecher zu den  Kuhfluchtwasserfällen.

 

Kuhfluchtwasserfälle bei Farchant

Die Kuhfluchtwasserfälle sind eine Gruppe von drei Wasserfällen oberhalb von Farchant bei Garmisch-Partenkirchen. Die drei Fallstufen summieren sich auf ca. 270 m und gehören somit zu den höchsten in Deutschland.

Erster Blick auf die Kuhfluchwasserfälle

Erste Sichtung auf dem Philosophenweg.

Ein Hinweisschild erklärt den Namen folgendermaßen: „Der Name Kuhflucht leitet sich wahrscheinlich von den Römern ab: confluctum, der Zusammenfluss dieses Baches mit der Loisach. Das Wasser stammt vom Plateau zwischen Krottenkopf und Simetsberg und entspringt mehreren Karstquellen im Plattenkalk, deren Einzugsgebiet ca. 5 km² groß ist. Die Hauptquelle ist die Kuhfluchtquelle, die aus der 200 m hohen Abschlusswand des Kuhfluchtgrabens entspringt. (Wasserfall direkt aus der Wand, sichtbar von Partenkirchen kommend, wie man auf dem Bild auch etwas sehen kann.).“ Die Durchschnittsschüttung aller Quellen liegt bei etwa 1.500 Liter pro Sekunde.

Wanderer können die Fälle am bequemsten von Farchant aus in einem gut einstündigen Fußmarsch erreichen. Oder vom Philosophenweg, der am Ende zum Walderlebnispfad übergeht, ist sehr interessant für Kinder.

Eine Statue am Anfang des Walderlebnisweges

Entland des Walderlebnispfad dauert es ca. 30 min. bis man zu einer Gablung kommt. Hier hat man die Möglichkeit zu den Quelle weiter zu wandern oder zu den Kuhfluchtwasserfällen zu laufen. Zu den Wasserfällen nimmt man den Königsweg, ca. 25 min. hier sollte man festes Schuhwerk tragen und mit dem Kinderwagen wird es hier sehr schwer. Manchmal geht der Weg recht steil. Aber es lohnt sich allein der Weg am Fluß entlang ist immer wieder atemberaubend.

Kuhfluchtgraben    Kuhfluchtgraben

Kuhfluchtgraben

Immer wieder gibt es kleine Wege die einem näher zum Fluß bringt um eine bessere Sicht auf den reissenden Strom zu haben.

Kuhfluchtgraben  Kuhfluchtwasserfälle

Dann nach Gefühlen Stunden kommt man an der Brücke an und kann die Wasserfälle bestaunen. Hier hat man noch die Möglichkeit weiter rauf zu gehen. Über die Brücke und einigen Treppenstufen rauf. Hier sollte man vorsichtig sein auch wenn man bei den Stufen Seile sind. Hier ist es sehr feucht durch die Wasserfälle.

Ich werde auf jeden Fall noch einmal zurück kommen um mir die Kuhfluchtwasserfälle im Winter anzuschauen. Denn wie der Partnachklamm gibt es einen großen Unterschied zwischen Sommer und Winter. Bloß frag ich mich ob der Weg gestreut wird, denn sonst kann das etwas interessant werden.

Wank

Der Wank ist ein Berg im Südwesten des Estergebirges bei Garmisch-Partenkirchen mit einer Höhe von 1.780 m Der Name geht auf ein altes Wort für „Hang“ zurück; der Berg wurde früher auch Eckenberg genannt.

Gipfelkreuz auf dem Wank

Seit 1928 ist der Wank mit einer Seilbahn, der Wankbahn, von Garmisch-Partenkirchen aus erschlossen. Im Jahre 1982 wurde die alte Wankbahn durch eine moderne Umlaufkabinenbahn ersetzt. Die Wankbahn fährt im Winter zu bestimmt Zeiten in den Weihnachts- sowie den Faschinsferien. Möchte man im Winter auf den Wank sollte man sich vorher infomieren, ob die Wankbahn auch fährt. Sonst hat man nur die Möglichkeit hoch und wieder runter zu laufen. Somit muss man mit einer Tour von bis zu 8 Std. rechnen und es wird kein Weg geräumt.

Aussicht vom Wank

Der Wankaufstieg ist eine einfache Wanderung ohne besondere Schwierigkeiten, wird einem immer wieder gesagt. Das stimmt solange man geübt ist. Für normale Menschen kann es schon bei einem Abstieg auf die Knie und Beine gehen. Also gut überlegen und seine Strecke so planen das man immer noch die Möglichkeit hat. An der Mittelstation des Rest runter zufahren.  Neben dem Aufstieg in der Nähe der Seilbahn gibt es noch Aufstiegsmöglichkeiten vom Schwimmbad in Farchant über die Esterberg-Alm oder vom Gschwandtner-Bauern (östlich von Garmisch-Partenkirchen an der Straße in Richtung Mittenwald). Am Gipfel bietet sich eine überragende Aussicht, aber auch die Möglichkeit einen kleinen Spaziergang zu unternehmen.

Wank wanderweg

Hier hat der Winter seine Spuren hinterlassen. Ein grosser Schritt und mann kann auch seinen Weg weiter gehen. Bloß wie lange noch 🙂

Außerdem ist der Wank ein guter Startpunkt für einen Flug mit dem Gleitschirm in Richtung Süden über das Garmisch-Partenkirchener Tal bis hin zu den Gipfeln des Wettersteingebirges. Ein lohnender Höhenweg auf der Westseite des Berges ist der Hüttelsteig, der von der Mittelstation der Wankbahn zur Esterbergalm führt.

Auf der Nordostseite war früher ein kleines Skigebiet, das seit 2003/4 geschlossen ist, die ehemals vier Skilifte sind weitgehend abgebaut, die Pisten wachsen zu. Für alle die schon immer mal eine Bergmesse mit erleben wollten, können dies mehrmals im Jahr auf dem Wank erleben. Die Messe allein ist schon sehr interessant, aber das interessante sind meist die Einheimischen mit ihren Trachten.

Vor dem Aufstieg/Fahrt kann man sich hier das aktuelle Wetter auf der Webcam ansehen.

http://wank.panomax.de/

Aussicht vom Wank