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Burgruine Werdenfels

Auf den Weg in die Vergangenheit der Burgruine Werdenfels

Die Ruine der Burg Werdenfels liegt etwa 80 Meter über dem Loisachtal zwischen Garmisch und Farchant in Oberbayern. Die Spornburg diente bis 1632 als Verwaltungsmittelpunkt der Grafschaft Werdenfels und begann danach zu zerfallen.

Die frei zugängliche Burgruine bietet als beliebtes Wanderziel eine gute Aussicht auf Garmisch-Partenkirchen und das Wettersteingebirge. Ist aber nicht nur ein sehr schöner Aussichtspunkt für Garmisch-Partenkirchen sondern auch ein schöner Spaziergang vor allem mit Kindern.

Burgruine Werdenfels

Schon seit vielen hundert Jahren thront sie hier oben. Die einstige Burg Werdenfels. „Wehr den Fels“. Vermutlich 1219 erbaut, gab sie dem Werdenfelser Land seinen Namen.

Auf dem Burglehrpfad kannst du jetzt auf den Spuren alter Grafen und Burgherren wandeln. Der vier Kilometer lange Lehrpfad ist ein spannender Ausflug in die Vergangenheit, für groß und klein. Achtung ist einmal eine Sackgasse dabei. Da geht es nicht weiter und mann darf den Berg wieder herunterlaufen. 😉 Sobald man aber auf der Ruine ist kann man fast alles erkunden und begehen. Hier gibt es so gut wie keine Absperrungen. Endeckungen und Genießen der Aussicht kann man hier auf der Burgruine Werdenfels. An genau der richtigen Stelle, gibt es Bänke, bei Sonnenschein, kann man die Aussicht genießen und sich Sonnen.

Burgruine Werdenfels

Falls dich nach dem rund einstündigen Spaziergang der Hunger plagt, hier zwei leckere Tipps: Im Berggasthof Pflegersee oder in der Werdenfelser Hütte bist du kulinarisch bestens aufgehoben. Die Werdenfelser Hütte ist genau neben der Ruine, so das man schnell seinen Durst löschen kann. Am Nachmittag kann man auch gerne einen selbstgemachten Kuchen essen, ist nur zu empfehlen. Im Sommer ist der Pflegersee ein guter Anlauf platz um sich etwas zu erfrischen.

Übrigens: Der Lehrpfad eignet sich auch für Kinder, da alle Wege sind leicht begehbar und interessant gestaltet. Bloß an der Burgruine selbst sollte man aufpassen. Da hier viele Versteckmöglichkeiten gibt die etwas gefährlich werden können.

 

Die Roseninsel im Starnberger See

Endlich auf dem Weg zur Roseninsel

Die Roseninsel liegt im Starnberger See am Ufer von der Feldafinger Bucht  von 170 Meter vom Westufer des Sees entfernt. Im Moment beträgt die Größe der Insel 2,56 Hektar und hat eine Einwohnerzahl von 1 Person. Der Gärtner ist die einzige Person, die ganzjährige auf der Insel wohnt. Obwohl bei meinem Besuch natürlich viel mehr Menschen hier waren.

Die Roseninsel

Archäologische Grabungen in den letzten beiden Jahrhunderten lassen darauf schließen, dass die Insel Wörth im Starnberger See (ehemals Würmsee) – heute besser als Roseninsel bekannt – schon etwa 2000 bis 800 v. Chr. besiedelt war und als Kultstätte diente. Im 12. Jahrhundert wurde auf der Insel eine romanische Steinkirche gebaut, von der heute allerdings nur noch die Westwand und die Fundamente existieren.

Bis Mitte des 19. Jahrhundert wurde die Insel von Fischern und Bauern genutzt. Im Jahre 1850 kaufte König Maximilian II. von Bayern (1811 – 1864, ab 1848 König) die Insel von der Fischerfamilie Kugelmüller zum Preis von 3000 Gulden. Dazu gehörten auch Grundstücke am gegenüberliegenden westlichen Ufer. König Maximilian II von Bayern stand ein ruhiges Sommerrefugium vor Augen, als er die einzige Insel im Starnberger See zur „Roseninsel“ umgestalten ließ.

@Quelle: Prospekt von der Roseninsel

Casino     P1010753

Der Rosengarten ist wieder mit allen Rosen bepflanzt, wie zu Zeiten von König Maximilian II. Nicht alle Rosen konnten wieder bepflanzt werden doch der größten Teil, sind genau die gleichen Rosen. Schade, war das ich viel zu spät dran war, die meisten Rosen waren schon verblüht. Obwohl während der Blütenzeit der Rosenduft sehr stark sein wird. Doch der Anblick muss der Hammer sein.

Rosengarten    P1010764

2011 wurde die Roseninsel zum Unesco Welterbe Pfahlbauten erklärt.

 

P1010766

Auf der Insel steht ein Baum denn es nur noch fünf Mal gibt. Der steht natürlich unter Naturschutz. Auf der Insel kann man schöne Spaziergänge machen. Hier sind Hunde nicht erlaubt. Um sich alles anzuschauen und den Rosengarten zu genießen braucht man ca. 2 Stunden, aber nicht mehr. Außer man nimmt sich Verpflegung mit und genießt die Ruhe und den möglichen Sonnenschein. Da sollte man sich aber nicht gerade in die Nähe des Rosengartens setzten, da die Rose doch sehr stark duften.

Schloss Nymphenburg

Auf den Weg zum Schloss Nymphenburg im Herzen von München

Aufstehen und Los geht´s. Auf nach München und zur Besichtigung der Nymphenburg.

Das Schloss Nymphenburg liegt im Westen Münchens im Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg. Es bildet zusammen mit dem Schlosspark Nymphenburg und den kleinen Parkburgen eine Einheit.

Bei der Besichtigung des Schlosses kann es im Moment zu Problemen kommen, da ein paar Räume saniert werden. Das erste Schloss dieses Jahr, wo ich auch im Schloss Bilder machen konnte. (Stand 2014)

Schloss Nymphenburg   Schloss Nymphenburg   Schloss Nymphenburg

 

Die Parkanlage ist riesige. Obwohl man mitten in München ist. Hört man hier nichts vom Straßenverkehr man, hat das Gefühl auf dem Land zu sein.

Man kann stundenlang hier von einer Seite zu anderen laufen und immer wieder neue Schlösser und Gärten.

Amalienburg   Badenburg  Brücke in der Parkanlage von Schloss Nymphenburg

 

In der Parkanlage kann man den ganzen Tag verbringen. Immer wieder laden Bänke einen ein sich zu setzen und die Stille und Natur zu genießen. Aber auch die verschiedenen Schlösser innerhalb der Parkanlage davon kann man ein paar besichtigen. Natürlich gibt es auch einen See, auch hier gibt es Bänke die einen zum verweilen einladen. Ab und zu wusste ich nicht mehr wo genau ich ihm Park bin. Zum Glück waren immer wieder Schilder mit der Parkanlage vorhanden, daran konnte ich dann sehen wo ich gerade bin und natürlich was ich noch nicht gesehen haben. Genauso wo noch etwas zum Anschauen sich versteckt. 🙂

 

Magdalenenklause    Magdalenenklause

Bei meinem Besuch wurde ein Empfang vorbereitet. Eine Zeit lang habe ich zugeschaut wie im nahe gelegenem Restaurant  alles aufgebaut wurde. Es wird eine große Veranstaltung. Am Kiosks konnte man sich noch etwas zu essen holen. Dabei konnte man die Herrschaften sogar noch besser beobachten. Aber danach wollte ich noch einmal durch die Parkanlage schleichen. Hier sollte man sich auf jeden Fall einen ganzen Tag einplanen. Denn man besucht nicht nur das Schloss Nymphenburg sondern auch die Parkanlage und um hier sich wirklich alles anzuschauen sollte man Zeit haben.

Alpspitze bzw. Osterfelderkopf

Alpspitze
Alpspitze

 

 

 

 

 

 

 

Ein Tag auf dem zweit größten Berg von Garmisch-Partenkirchen, die Alpspitze !

Die Alpspitze ist ein 2628 m hoher Berg im Wettersteingebirge. Als Wahrzeichen von Garmisch-Partenkirchen gilt der pyramidenförmige Gipfel als eine der bekanntesten und schönsten Berggestalten der Nördlichen Kalkalpen. Vor allem seit der AlpspiX gebaut worden ist. Der gerne auch von Tourist in Garmisch-Partenkirchen für die Zugspitze gehalten wird. Da der Blick von der Straße die Alpspitze größer aussieht als die Zugspitze. 

Am 4. Juli 2010 wurde die Aussichtsplattform AlpspiX eröffnet. Rund 50 Meter über der Bergstation der Alpspitzbahn ragen zwei Stahlarme schwebend über dem 1000 Meter tiefen Abgrund. Der nichts für Menschen mit Höhenangst ist, da am Ende jeder der Stahlarme für die gute Sicht nur Panzerglas angebracht ist. Außerdem bewegen sich die Stahlarme sobald man darauf herumläuft oder springt. Zwar nicht viel, aber man spürt es.

Galileo brachte über den Bau sogar eine Folge im Fernsehen.

AlpspiX

Hier kann man auch zwei verschiedene Wege gehen. Einmal den Gipfel-Erlebnisweg der nur 700 m lang ist. Vom AlpspiX aus geht ein schmaler Weg entlang eines Zauns. Immer wieder gibt es verschiedene Station bei dem man noch etwas Lernen kann. 🙂 Am Gipfel des Osterfelderkopfes kann man sich im Gipfelbuch eintragen. Dies wird aufgehoben, sobald es voll ist und archiviert.

Osterfelderkopf Gipfelkreuz

Auch wenn man mit der Alpspitzbahn hoch fährt ist es etwas schwieriger auf den Gipfel der Alpspitze zu kommen. Hier kommen nur erfahrene Bergsteiger hin oder Wanderer die Trittfest sind. Denn der Weg ist nicht gerade einfach.

Der Genuss – Erlebnissweg geht über 3 km weit und man geht vom Osterfelderkopf Richtung Hochalm den Berg nach unten. Auf dem Weg sind immer wieder Stationen für Groß und Klein. Natürlich kann man auch den Weg in anderen Richtung laufen, den Berg hoch. Man fährt mit der Kreuzeckbahn hoch läuft ca. eine halbe Stunde zur Hochalmbahn. Von dort kann man auch den Weg entlang bzw. den Berg hoch laufen und ist das oben bei den Osterfelderkopf.

Im Winter auch eine gute Möglichkeit Ski zu fahren, für Fußgänger wird es hier etwas schwieriger. Doch kann man auch im Winter den AlpspiX besuchen. Doch in der Zeit wird er manchmal aus Sicherheitsgründen gesperrt und Skifahrer dürfen ihn nur ohne Skier betreten.

Leutaschklamm

Leutaschklamm erkunden und erleben sowie die Umgebung.

Heute machte ich mich auf den Weg nach Mittenwald zur Leutaschklamm. Vom Bahnhof in Mittenwald bis zum Mittenwalder Eingang der Leutaschklamm sind es ca. 20 Min. zu Fuß.

Schilder in Mittenwald

Der Weg ist super ausgeschildert, ich war etwas überrascht, dass ich gleichzeitig auch auf dem Jakobsweg laufe. 🙂

Angekommen am Mittenwalder Eingang hat man drei Möglichkeiten gleich den Weg gerade aus weiter laufen, zum Gletscherschliff oder am Schild hoch auf dem Berg. Oder man siehst sich den Wasserfallgesteig zuerst an. Je nachdem auf welcher Seite man zu erst Laufen möchte den die Leutaschklamm ist ein Rundweg, man kommt wieder auf der Seite raus bzw. an, an der man gestartet hat.

Wasserfallgesteig

Der Wasserfallgesteig ist nicht kostenlos, als ich da war, kostet er 3 .- € pro Person. ( Juni 2014) Dafür ist er schön kühl und nass. 🙂 Der Fluss hat eine Farbe die mehr an die Südsee erinnert als an die Alpen.

Wasserfallgesteig

 

Aber auch die Farben haben etwas an sich. Schön grün oder hellblau läuft man auf einen Holzsteg bis kurz vor dem Wasserfall. Der einen ganz schon abkühlt mit seinem Sprühregen.

Wasserfall

Allein hierfür lohnt es sich, vor allem im Hochsommer, wenn es sehr heiß ist.

Der Koboldpfad und der Klammgeistweg heißen beide andere Wege, die insgesamt bis zu 2 Std. dauern. Beide gehen stückweise im Wald oder auf einem Steg entlang der Schlucht. Der eine Weg ist nichts für Menschen mit Höhenangst, da der Steg mit Gittern ist und man schön sieht, dass man eigentlich so gut wie in der Luft läuft. Man siehe Foto.

Panoramabrücke

Aber der Weg lohnt sich die Ausblicke sind immer wieder atemberaubend. Für Kinder gibt es immer wieder Stationen, die zusammen eine Geschichte erzählen. Gleichzeit lernen sie auch etwas mehr über die Natur. Erwachsene können mal sehen ob sie denn auch noch etwas wissen. 😉

Schild bei der Leutaschklamm

 

Natürlich kann man auch von Leutasch in die Klamm. Von beiden Seiten kann man hier einsteigen. Die Leutaschklamm ist Winter geschlossen, geöffnet zwischen Mai und Oktober.