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Durch die Höllentalklamm zum Kreuzeck

Zu erst muss ich sagen das hatte ich heute nicht vor. Eigentlich wollte ich nur ein paar Caches suchen und ein paar Smileys hier in der Umgebung von Garmisch-Partenkirchen lassen, bevor ich hier wegziehe. Doch nach dem ich den Dritten nicht gefunden habe und ich eh schon auf dem Weg war bin ich einfach weiter gelaufen. Gedanke war einfach, das fehlt dir noch und du bist doch schon auf dem halben Weg zur Eingangshütte.

 

Auf dem Weg zur Höllentalklamm

Einsam und allein mitten in den Bergen auf dem Weg zur Höllentalklamm. Das perfekte Wetter, nicht zu warm und auch nicht zu kalt und trocken. Die Ruhe und das allein sein habe ich genossen, aber auch die Aussicht.

Hammersbach

 

Der Hammersbach beeindruckt durch seine reisenden Ströme entlang des Wanderwegs. Dann geht es auf in die Höhe und dann war es vorbei mit dem allein sein. Die erste Gruppe Wanderer überholt mich und laufen zügig weiter. Immer weiter hoch, ab und zu mal wieder ein Blick auf den Hammersbach. Dann endlich ein Schild Höllental-Eingangshütte. Endlich war mein Gedanke geschafft. Blick zurück, wow schon so viel geschafft. Laut Schild sind ist es nur 1 Std. bis zur Höllentalangerhütte, die wieder geöffnet ist. Also die 4 € (stand 2015) bezahlt zum betreten der Höllentalklamm.

Gleich am Anfang kann man ein Museum kostenlos besuchen. Das ist nicht wirklich groß, doch wer sich dafür interessiert, ist es interessant. 🙂

Dann auf durch die Höllentalklamm. Achtung Regenkleidung bitte jetzt anlegen! 

Über Stege, Holzbrücken, durch Tunnel ging es das erste Stück, das Rauschen vom Hammersbach hallte durch die Klamm. Man hatte das Gefühl mitten in einem Abenteuer zu sein. Mit jeder Stufe, mit jedem neuen Tunnel entdeckte man etwas anderes. Wasserfälle, reißende Wasserströme, die sich an Felsen brechen, winzig kleine Wasserfälle die einen bestäuben oder man mitten im Berg duschen kann. Immer dazu den Sound der Klamm, das Rauschen des Flusses oder des nächsten Wasserfalls.

Höllentalklamm

Höllentalklamm

Höllentalklamm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Man sollte trotzdem aufpassen, wohin man tritt. Da die meisten Wege, keine wirklichen Wege sind man läuft auf dem Gestein, wie es schon vorher da war. Teilweise hat man flache Stelle doch das Eis und Wasser haben schon viele Furchen hier hinterlassen. Selbst die Treppen sieht man es an. Teilweise war ich froh um meine Wanderstöcke, manchmal waren sie aber hinderlich. Aber das hat mich nicht davon abgehalten, sehr viel Spaß zu haben.

 

Dann plötzlich ist man raus aus der Klamm. Dort sollte man aber sich nicht lange aufhalten, wegen Steinschlag sondern schön weiterlaufen.  In einem Tal umgeben von Felsen, die bis zum Himmel gehen. Läuft man weiter und weiter, dann kommen die Wanderer zu einem die über die Klamm drüber gelaufen sind. Nicht wie durch den Berg sondern oben drü
ber. Immer weiter langsam dachte ich, du kommst nie an. Berg hoch über den Fluss, denn nächsten Berg hoch.

Nach der Höllentalklamm

Dann hatte ich meinen ersten Lachanfall. Eine Werbetafel im nirgendwo, einfach neben dem Wanderweg.  Die nächsten 10 min. lief ich viel besser. Dann hörte ich elektronische Geräusche, sah Holz durch die Bäume blitzen. Hoffnung endlich da. Dann wurde ich von einer Kirche abgelenkt. Hier oben, wo niemand außer Wanderer hoch kommt, steht eine kleine Kirche, wie süß. Da war sie dann die Höllentalangerhütte. Mein Zwischenstopp für um mich etwas zu erholen, aufzuwärmen, meine Jacke zu trocknen und was Warmes zum Essen. Danach wollte ich über den Hupfleitenjoch zum Kreuzeck laufen, laut Schild 2 Std.

Da mein Abenteuer doch etwas länger war, gibt es zwei Teile. Morgen erzähl ich auch was ich den Rest meiner Wanderung alles erlebt, gesehen und geschafft habe.

Wichtiger Hinweis: Die Höllentalklamm ist nur im Sommer geöffnet. Ca. Mitte Mai bis Anfang/Mitte Oktober. Hier könnt ihr nachschauen, ob sie geöffnet ist: 

http://www.alpenverein-gapa.de/index.php?id=124

 

Barmsee – im Naturschutzgebiet

8 Uhr ging es los, jetzt ist es schon recht frisch, mit dem Bus sind es gerade mal 20 min. um zur Bushaltestelle Barmsee zu kommen. Die Ortschaft Barmsee ist ca. 20 min.  vom See Barmsee selbst entfernt. Auf dem Weg zum Barmsee kommt man am Grubensee vorbei. Dann geht es weiter zum Barmsee. Auf dem Weg zum Barmsee hat man eine atemberaubende Aussicht auf den BarmseeBarmsee ist ein See in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen und Krün. Barmsee ist einer von drei Seen die nebeneinander liegen.

Barmsee

Auf dem Weg zum Barmsee ist der Grubensee ein reiner Badesee. Barmsee hat am Nordwestufer gibt es einen kleinen Badeplatz. Der Rundweg um den Barmsee dauert ca. 1 Std. 20 min, laut Schild.

Geroldsee liegt direkt neben dem Barmsee. Vom Barmsee sind es nur noch 30 min. nach Krün. Hier hatte auch wieder eine wunderschöne Aussicht.

Aussicht von Krün

Krün selbst ist eine kleine Ortschaft am Isar. Von hier aus gehen aber viele Wanderwege ab. Zwischen Krün und Wallgau gibt es einen Märchenweg, denn ich durch das Geocachen gefunden habe. Der Weg ist ca. 950 m lang und zeigt ein paar Märchen. Doch die meisten Märchen sind nur die Märchenbücher vorhanden. Doch ab und zu gibt es auch ein paar Figuren die zum Märchen passen.

Märchenweg / Krün

Für Kinder kann es sehr interessant sein.

Pflegersee

Ein paar Fakten:

Der Pflegersee ist kein natürlicher See, sondern ein künstlich gestauter Binnensee. Früher wurde er auch Schloßsee genannt, da er die Wasserversorgung für die in der Nähe liegende Burgruine Werdenfels gesichert hat.

Zum Pflegersee kommt man auch mit dem Auto, Parkplätze gibt es direkt am See oder ein paar Meter vorher am Schmölzersee. Aber auch verschiedene Wanderwege führen zum Pflegersee. Das Ende des Kramerplateauwegs ist direkt an der Straße zum Pflegersee. Am Schmölzersee beginnt ein Lehrweg der Richtung Burgruine Werdenfels geht, man aber auch die Möglichkeit hat danach weiter zum Pflegersee zu kommen. Um dort sich abzukühlen im See, bei den Fischen. 🙂

Pflegersee

 

Oder aber am Gasthof auf ein schönen kühles Bier und eine frische Forelle. Im Winter hat man hier auch die Möglichkeit Eisstockschießen zu üben und zu lernen bzw. zu beobachte. Der Pflegersee hat auch die Möglichkeit ein Boot zu mieten, doch der See ist nicht wirklich sehr groß.

Zu Fuß braucht man von der Fußgängerzone Garmisch 1 Std um zum Pflegersee zu kommen. Ein schöne Wanderung mit leichten Steigungen. Vom Pflegersee aus habe ich einen Umweg zurück genommen. Den Burglehrpfad zur Burgruine Werdenfels, von dort aus hat man eine wunderschöne Aussicht auf Garmisch-Partenkirchen und der Ski Schanze. Auch bei der Burgruine hat man die Möglichkeit eine Einkehr zu machen. Von der Burgruine zurück nach Garmisch-Partenkirchen gibt es viele Wege. Einmal Richtung Sonnenbichl oder zum Kramerplateauweg oder der Straße zurück oder zurück zum Schmölzersee. Egal wie man zurück geht jeder Weg ist leicht zu laufen und man kann die Ruhe und Natur genießen.

Ein kleiner Tipp im Sommer bei schönem Wetter, lasst das Auto stehen und lauft zum Pflegersee. Da es dort sehr schwer ist Parktplätze zu bekomme, sobald die Sonne sich zeigt.

Kramerplateauweg

Der Kramerplateauweg ist für eine leichte Wanderung genau das Richtig. Es gibt nur zum Beginn bzw. am Ende eine Steigung sonst läuft man eher ebenerdig. Ich finde man sollte bei der Straße zum Pflegersee beginnen. Von der läuft man gute 1 1/2 Std. am Kramer entlang. Immer wieder hat man einen wunderschönen Ausblick auf Garmisch-Partenkirchen.

Kramerplateauweg

Man hat auch die Möglichkeit zur St. Martin Hütte zu laufen. Auf dem Kramerplateauweg gibt es eine Abzweigung, die einen zur Hütte bringt. Doch hier gibt es eine Steigung. Im Winter ist die St. Martin Hütte eine super Ausflugziel da man mit dem Schlitten ins Tal fahren kann. 🙂

An der gleichen Abzweigung kann man eine Kriegergedächtnskapelle besuchen. Für mich war es das erste Mal das ein Denkmal mit verschiedenen Fotos, Gedenktafel geschmückt war. Nicht nur einfach Namen auf Stein sondern fast überall hingen, die Namen bzw. Familien mit Fotos, Sprüchen usw. an der Wand. Hier hat man auch die Möglichkeit in Tal zu schauen und die Aussicht zu genießen.

Aussicht vom Kramerplateauweg

 

Teilweise hat man auf dem Weg auch das Gefühl nicht wirklich in Garmisch-Partenkirchen zu sein da manche Bäume einen eher an die südlichen Gebiete erinnern. Vor allem dann wenn die Sonne scheint und man auf einer Bank sitzt, die Ruhe und Sonne genießt. In manchen Bereichen des Weg sind eher wenige Leute unterwegs.

Etwas Abseits vom Kramerplateauweg

Läuft man weiter auf dem Kramerplateauweg kommt man zur Almhütte besser bekannt als Windbeutelalm.Hier kann man sich eine Windbeutel gönnen der wirklich zu den größten Windbeutel zählt die ich bis jetzt gesehen und probiert habe. Ab und zu schaffe ich ihn nicht alleine. Natürlich kann man hier auch einfach Brotzeiten bekommen. Zu beachten ist das die Windbeutel erst ab 14 Uhr zu haben sind.

Windbeutel von der Windbeutelalm

Dann ist es nur noch ein kurzes Stück und man ist am Ende angelangt. Im Sommer sollte man besonders darauf achten die Viehgitter immer schön wieder zu verschließen.

Partnachklamm im Winter

Partnachklamm im Winter

Ich bin heute zur Partnachklamm gelaufen. Da ich schon sehr früh unterwegs war, konnte ich die Natur genießen. Pure Stille! Von der Skischanze aus ging es dann Richtung Partnachklamm. Bis zur Partnachklamm sind mir keine Menschen begegnet was sehr selten ist. Dadurch konnte ich mir die Landschaft richtig genießen. Total verschneit und wie mit Puderzucker überzogen lag die Landschaft vor mir.

Auf dem Weg zur Partnachklamm

Schnee und pure Stille. Endlich bei der Partnachklamm konnte ich mir ein Naturschauspiel anschauen, dass sehr interessant war. Eiszapfen die innerhalb des Weges von der Decke kommen sowie entlang der Felsen entstehen. Mann hört das Rauschen der Partnach, die interessant Formen der Wände, überzogen mit Eis und die Eiszapfen, die entlang der Wände immer weiter wuchsen, bis sie die Lücke geschlossen haben und man einen Vorhang aus Eis vor sich hat. . Eissäulen entstehen entlang der Wände und geben allem ein neues Bild. Doch man sollte vorsichtig durch die Partnachklamm laufen. Denn nicht nur an denn Wänden wächst das Eis. Ich hatte Glück, denn kein Mensch kam mir entgegen

Partnachklamm              Partnachklamm

Die beste Jahreszeit um die Partnachklamm zu besuchen, wie ich finde. Da besucht man ein atemberaubende Winterlandschaft, die sich immer wieder verändert, je nach dem wie warm, kalt und ob es geschneit oder geregnet hat. So manche Eiszapfen bilden sich die man so noch nie gesehen hat.

Hier findet Ihr alle Information die ihr braucht.

http://partnachklamm.eu/

Wart ihr schon einmal in der Partnachklamm – wie war euer Erlebnis?

Die historische Ludwigstraße in Partenkirchen

 

historisches Haus in der Ludwigstraße/partenkirchen
Beim Gang durch den historischen Ortsteil Partenkirchen führt jeder Schritt in vergangene Zeiten. Begib dich auf die Spuren des Freskenmalers Heinrich Bickel, der den Gasthof Fraundorfer in der Ludwigstraße schmückte: mit einer prächtigen Bauernhochzeit. Ganz in der Nähe findest du auch das Werdenfelser Heimatmuseum. Wie durch ein Wunder blieb das ehemalige Kaufmannshaus 1865 beim großen Marktbrand von den Flammen verschont.
Heute kannst du dort auf fünf Etagen die Geschichte des Werdenfelser Landes kennen lernen.Am südlichen Ende der Ludwigstraße steht das Alte Haus – teilweise soll es noch aus der Zeit Barbarossas stammen. Ein paar Schritte weiter: der Gasthof Fraundorfer. In diesem so gemütlichen und wohl bekanntesten Gasthaus in ganz Oberbayern kannst du bayerische Tradition fast schon atmen.
Ludwigstraße
Weiter geht’s zum Haus Simon, an dem der Erzengel Gabriel Wache hält – mit Feuerschwert und Lilie bewaffnet. Dann vorbei am Gasthof zum Rassen und der Pfarrkirche, dem Brunnen am Kirchplatz mit den beiden Gebirgsschätzen in Partenkirchner Schützentracht bis hin zur Sebastianskirche mit dem ehemaligen Pestfriedhof.Du siehst: Im historischen Partenkirchen wandelst du tatsächlich auf den Spuren der Geschichte.
Quelle: www.gapa.de
Der schönste Teil von Garmisch-Partenkirchen meiner Meinung nach. Denn hier hat man das Gefühl in einem Dorf zu sein. In der Tourist- Information bekommt man ein Prospekt, in dem alles noch genauer steht. Aber man kann auch bei Ortsführung mit gehen.
 Prospekt von der historischen Ludwigstraße
Führungen durch Partenkirchen
Dauer:             1,5 Std.
Termine:         10:00 Uhr Di und Fr (Mai-Okt), Fr (Nov-Apr)
Treffpunkt:     beim Sebastians Kircherl, Partenkirchen
Preis:               € 6,00 / € 5,00 mit Kurkarte/Einheimische, Kinder bis 16  frei
(Stand 2014)

Riessersee

Erst ein paar Fakten über den Riessersee.

Der Riessersee oder Rießer See liegt südlich von Garmisch auf 785 m Höhe im Wettersteingebirge. Er wurde im Mittelalter in einer Waldlichtung künstlich angelegt. Am Riessersee liegt auch die historische Bobbahn die man immer Mittwoch um 14 bis 16 Uhr besichtigen kann. Der Eintritt ist normalerweise kostenlos.
Von der Fußgängerzone läuft man zum Marienplatz dann links in die Alpspitzstr. und dann gleich in die Höllentalstr. abbiegen. Nach kurzer Zeit zweigt auf der linken Straßenseite der Riesserseefußweg ab. Ab dann kann man der Beschilderung folgen.

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Nach dem Bahnübergang kann man einen kleine Wanderweg Richtung Riessersee gehen oder aber einen Fußgängerweg entlang gehen. Wie das obere Bild zeigt ist der kleine Wanderweg sehr Natur nah.

Aber der anderen kommt man an einem kleinen Wasserfall vorbei. Für Geocacher kann es jetzt interessant werden.

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Dann dauert es nicht mehr lange und man ist am Riessersee. Man kann in Ruhe einen Kaffee trinken oder einen Spaziergang um den See herum machen. Man kann auch die historische Bobbahn ablaufen.

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Den See entlang und auf die andere Seiten, von dort gehen schon die ersten Wanderwege ab. Gleich hinter dem Riessersee steht auch schon ein Schild der einem zum Bobschuppen bringt, der immer Mittwoch geöffnet ist. Eine Art Museum rund um die Bobbahn hier in Garmisch-Partenkirchen. Neben des Schuppens kann man dann die Bahn entlang laufen. Hier läuft man auf einem Weg, bei dem früher viele Bobs den Hang hinunter gefahren sind mit einer Schnelligkeit die mich sehr verblüfft. An der Bayernkurve gibt es sogar noch ein paar Bänke zum verweilen und staunen. Mit etwas Fantasie kann man sich vorstellen wie sie hier in der Kurve entlang gefahren sind. Natürlich gibt es hier ein paar Gedenktafel. Diese Kurve ist nicht ohne. Nach dem Begehen der Bobbahn, kann man sich gemütlich auf einer der vielen Wanderwegen wieder zurück zum Riessersee machen oder gleich weiter in die Berge.

Im Winter kann man hier nicht nur Eislaufen sondern kann auch Eisstock schießen lernen. Dann wird es etwas schwierig mit dem erkunden der historischen Bobbahn. 🙂

 

Kletterwald Garmisch-Partenkirchen

Der Kletterwald Garmisch-Partenkirchen ist am Fuße des Wanks. Bei schönem Wetter sollte man sein Auto am Wankparkplatz stehen lassen und die letzten Meter laufen. Am Kletterwald selbst gibt es wenige Parkplätze.
Vom Wankparkplatz fährt bzw. läuft man noch ein Stück den Berg rauf. Nach einer starken links Kurve ist man da. Man liest und füllt die Formulare aus. Dann wartet man auf die Einweisung, wie man seine „Gurte“ anzuziehen hat. Wie man sich Sicherheit und weiter geht. Gleichzeitig erklären Sie dir welche Farben leicht sind und welche nicht.
Und dann kann man los legen. Der erste ist natürlich weiß, für Anfänger und Kinder gedacht. Nun ich war da schon etwas überrascht wie hoch und schwer das war. Nach jedem Parcours wird es schwerer aber man wird auch sicher. Den Kletterwald kann ich nur empfehlen für all die man was Neues ausprobieren möchten. Für Familien, ist für alle was dabei. Flying Fox für fast jeden Abgang. Wer liebt es nicht zu fliegen.
Mehr Information bekommt ihr hier:   http://kletterwald-gap.de/

Der Philosophenweg

Der Philosophenweg in Garmisch-Partenkirchen ist ganzjährig ein schöner und erholsamer Weg zum Spazieren und Wandern. Er zieht sich oberhalb von Partenkirchen bis nach Farchant entlang des Wanks. Durch die sonnige Lage ist der Philosophenweg, der im Winter zusätzlich auch geräumt wird, weitesgehend schneefrei.

Das Streckenprofil verläuft größtenteils flach und ist somit auch problemlos mit einem Kinderwagen zu bewältigen. Der Weg ist allerdings nicht geteert und im Sommer kann man hier immer wieder auf Kühe treffen. Das Radfahren und Mountainbiken ist auf dem Philosophenweg untersagt, mir begegnet trotzdem immer wieder welche. Auch beliebt bei Hundebesitzer.

Von der Ludwigstrasse ausgehend, führt die Sonnenbergstrasse in Richtung Wank. Entweder man biegt am Hotel Gasthof Schatten links in die St. Anton Strasse oder läuft weiter zum Floriansbrunnen, wo sich mehrere kleine Gassen treffen. Hier geht man dann auch links in die Brunnhäuslweg und schon beginnt der Philosphenweg.

Der Philosphenweg hat seinen Namen durch die Bänke auf denen von den verschiedenen Philosophen Zitate stehen. Platon, Nitzsche und viele mehr sind hier verewigt.

Philosphenweg

Der Philosophenweg führt zunächst durch eine Parkanlage in Hanglage mit einem Spielplatz. Etwas oberhalb des Parks ist auch schon St. Anton zu sehen. Ein kurzer Umweg in die urige Kirche mit ihren ungewöhnlichen Details lohnt sich auf jeden Fall. Weiter geht die Tour in Richtung Norden, vorbei am sonnigen Schützenhaus und an zahllosen, meist schattigen, Bänken mit philosophischen Zitaten.

Aussicht vom Philosophenweg

Ab halber Wegstrecke wird die Sicht auf das Loisachtal freier und ein wunderschöner Blick auf Garmisch-Partenkirchen und die umliegende Bergwelt öffnet sich. Viele der Bänke stehen hier auch an sonnigen Plätzen. Ideal also, um die ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres zu geniessen und natürlich die Aussicht auf den Kramer, Burgruine Werdenfels und vieles mehr.

Wasserfall am Philosophenweg

In Farchant kann man sich entscheiden die Strecke noch zu verlängert. Entweder wandert man durch die flache und sonnige Föhrenheide weiter in Richtung Oberau oder machen einen Abstecher zu den  Kuhfluchtwasserfällen.

 

Kuhfluchtwasserfälle bei Farchant

Die Kuhfluchtwasserfälle sind eine Gruppe von drei Wasserfällen oberhalb von Farchant bei Garmisch-Partenkirchen. Die drei Fallstufen summieren sich auf ca. 270 m und gehören somit zu den höchsten in Deutschland.

Erster Blick auf die Kuhfluchwasserfälle

Erste Sichtung auf dem Philosophenweg.

Ein Hinweisschild erklärt den Namen folgendermaßen: „Der Name Kuhflucht leitet sich wahrscheinlich von den Römern ab: confluctum, der Zusammenfluss dieses Baches mit der Loisach. Das Wasser stammt vom Plateau zwischen Krottenkopf und Simetsberg und entspringt mehreren Karstquellen im Plattenkalk, deren Einzugsgebiet ca. 5 km² groß ist. Die Hauptquelle ist die Kuhfluchtquelle, die aus der 200 m hohen Abschlusswand des Kuhfluchtgrabens entspringt. (Wasserfall direkt aus der Wand, sichtbar von Partenkirchen kommend, wie man auf dem Bild auch etwas sehen kann.).“ Die Durchschnittsschüttung aller Quellen liegt bei etwa 1.500 Liter pro Sekunde.

Wanderer können die Fälle am bequemsten von Farchant aus in einem gut einstündigen Fußmarsch erreichen. Oder vom Philosophenweg, der am Ende zum Walderlebnispfad übergeht, ist sehr interessant für Kinder.

Eine Statue am Anfang des Walderlebnisweges

Entland des Walderlebnispfad dauert es ca. 30 min. bis man zu einer Gablung kommt. Hier hat man die Möglichkeit zu den Quelle weiter zu wandern oder zu den Kuhfluchtwasserfällen zu laufen. Zu den Wasserfällen nimmt man den Königsweg, ca. 25 min. hier sollte man festes Schuhwerk tragen und mit dem Kinderwagen wird es hier sehr schwer. Manchmal geht der Weg recht steil. Aber es lohnt sich allein der Weg am Fluß entlang ist immer wieder atemberaubend.

Kuhfluchtgraben    Kuhfluchtgraben

Kuhfluchtgraben

Immer wieder gibt es kleine Wege die einem näher zum Fluß bringt um eine bessere Sicht auf den reissenden Strom zu haben.

Kuhfluchtgraben  Kuhfluchtwasserfälle

Dann nach Gefühlen Stunden kommt man an der Brücke an und kann die Wasserfälle bestaunen. Hier hat man noch die Möglichkeit weiter rauf zu gehen. Über die Brücke und einigen Treppenstufen rauf. Hier sollte man vorsichtig sein auch wenn man bei den Stufen Seile sind. Hier ist es sehr feucht durch die Wasserfälle.

Ich werde auf jeden Fall noch einmal zurück kommen um mir die Kuhfluchtwasserfälle im Winter anzuschauen. Denn wie der Partnachklamm gibt es einen großen Unterschied zwischen Sommer und Winter. Bloß frag ich mich ob der Weg gestreut wird, denn sonst kann das etwas interessant werden.