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Von der Höllentalangerhütte zum Kreuzeck

Wie versprochen hier Teil zwei meines Abenteuers.

Nach der Stärkung ging es dann weiter über den Hupfleitenjoch zum Kreuzeck, laut Schild keine 2 Std. Gleich am Anfang des Weges war ich etwas verwirrt, da sehr viele Steine auf dem Weg lagen oder besser gesagt herausragten. Doch da schon die ersten Wanderer mir entgegen kamen lief ich einfach mal weiter.

Das der erste Schreck der Pfad wurde immer dünner auf der einen Seite der Berg und auf der anderen der Abgrund. Aber da war immer noch ein Pfad vorhanden. Doch um so weiter der Weg ging um so mehr Stein tauchte auf, bis man nur noch auf Felsen entlang lief. Manchmal fragte ich mich, ob ich überhaupt noch richtig war. Kein Weg man sah nur auf die Steine die Abnutzungen der Wanderer, die vor einem durchgelaufen sind. So lief man immer weiter in der Hoffnung, dass der Weg stimmt, ab und zu konnte man um die Steine laufen und hatte wieder Erde unter den Füßen.

Weg zum Kreuzeck

Das Highlight war auf jeden Fall die Aussicht. Immer wieder konnte ich sehe, wie mein Weg vorher war. Manchmal dachte ich mir WOW dort war ich schon.

 

wer sieht meinen Weg
wer sieht meinen Weg?

Der zweite Schreck kam nach nicht einer halben Stunde. Man hat sich schon langsam an der klettern gewöhnt. Da waren mir die Wanderstöcke wieder eine gute Hilfe. Doch dann wurde der „Weg“ noch schmaler, sodass ich gerade so laufen konnte. Immer wenn mir jemand von der anderen Seite kam, musste man schaue, wo man am besten wartet, bis denjenigen an einem vorbei ist. Manchmal musste man wirklich darauf achten. Die Steine wurden immer mehr und ab und zu waren das die ersten Eisenseile zum Festhalten.

Dann tauchten Stellen auf, wo ich ganz schön schlucken musste. Die erste Stelle musste ich wirklich überlegen, wie ich am besten drüber laufen soll. Da die Stelle auch noch nass war. Also langsam einen Schritt vor dem anderen, eine Hand hat die Wanderstöcke gehalten, die anderen schön am Seil, überlebt und weiter.

Rauf auf den Berg zu einem weißen Haus, das man schon vom Weiten gesehen hat. Endlich oben dachte ich mir, haha es war gerade mal 1 /3 des Weges. Eine atemberaubende Aussicht auf das Tal, das man erst durch die Höllentalklamm betreten hat und dann durch gelaufen ist und dann entlang des Berges wieder nach oben und raus. Nach einer kurzen Verschnaufpause gleich weiter.

Sicht auf meinem Weg

Begegnung eines Hundes, der schwarze Jacken nicht mag. 🙂 Der bellte jeden Wanderer vor mir an, weil alle einen, Schwarzen an hatte, von mir wollte er nur gestreichelt werden. Pink Jacke an :), manchmal ist es gut wie eine Frau gekleidet zu sein. Von Haus aus ging es ein kleines Stück wieder ein Wanderweg, dann kamen aber wieder die Steine. Es wurde aber immer schlimmer, für mich persönlich. Der Weg bliebt schmal, immer öfter waren die Seile da. Öfter kamen Stellen, die durch Nässe ganz schon gefährliche waren. Aber einfach ganz langsam einen Schritt nach dem anderen.

Dann sah ich das (siehe Bild),

Weg zum Kreuzeck

da fragte ich mich wirklich, wo da der Weg sein sollte. Es gab da auch, was zum rüber laufen. Aber ohne Seil, einen Schritt nach dem anderen die schon abgenutzten Stellen hinterlassen haben. Da ging immer nur einer nach dem anderen drüber und immer schön langsam.

Diese Strecke war einfach nur anstregend. Da man auch nie eine Bank hatte, um sich mal kurz auszuruhen. Die Aussicht war immer, egal wo man gerade war, atemberaubend. Doch so richtig genießen konnte man das nicht, da man immer vorsichtig den „Weg“ entlang gelaufen ist. Man musste ja auf Passen, wohin man den Fuß setzte.

Doch dann war wieder ein Berg in Sicht. Wo ich die Wanderer sehe, die mich überholt haben. Die waren schnell unterwegs. Ich fragte die nächsten Wanderer, die mir entgegen kamen, wie lange denn noch bis zum Kreuzeck ist, da ich langsam nicht mehr konnte. Ja, noch ein ganzes Stück aber der Weg wird besser.

Also den Berg hoch, da waren dann Holzleiter gefüllt mit….. Ja, genau mit Steinen. Schön im Zick Zack nach oben immer wieder auf so eine „Leiter“ wieder hoch und weiter. Dann endlich oben und ein Schild Kreuzeck  und noch eins Alpspitz und das wichtiges eine Bank. Kurz verschnauft, etwas getrunken, aber dann gleich wieder weiter.

Endsport von einer halben Stunde. Der Weg war wieder normal, ab und zu mal eine Wurzel. Das Wichtigste keine Steine, über die man klettern und steigen, musste einfach mal runter und rüber und gleich wieder den Berg hoch. Voller Elan und Freude das ich es bald geschafft habe. Bloß zieht es sich hin, dann hörte ich die Gondeln. Daraufhin ging mein Schritt etwas schneller. Oh, ich kannte den Weg. Hier läuft man entlang, wenn ich von der Hochalmbahn komme. So ging ich wieder normal schnell und genoss die Aussicht. Endlich geschafft, durch die Höllentalklamm zur Höllentalangerhütte über den Hupfleitenjoch zum Kreuzeck. Heute einen Tag später kann ich auch sagen, dass ich nur leichten Muskelkater habe.

 

Durch die Höllentalklamm zum Kreuzeck

Zu erst muss ich sagen das hatte ich heute nicht vor. Eigentlich wollte ich nur ein paar Caches suchen und ein paar Smileys hier in der Umgebung von Garmisch-Partenkirchen lassen, bevor ich hier wegziehe. Doch nach dem ich den Dritten nicht gefunden habe und ich eh schon auf dem Weg war bin ich einfach weiter gelaufen. Gedanke war einfach, das fehlt dir noch und du bist doch schon auf dem halben Weg zur Eingangshütte.

 

Auf dem Weg zur Höllentalklamm

Einsam und allein mitten in den Bergen auf dem Weg zur Höllentalklamm. Das perfekte Wetter, nicht zu warm und auch nicht zu kalt und trocken. Die Ruhe und das allein sein habe ich genossen, aber auch die Aussicht.

Hammersbach

 

Der Hammersbach beeindruckt durch seine reisenden Ströme entlang des Wanderwegs. Dann geht es auf in die Höhe und dann war es vorbei mit dem allein sein. Die erste Gruppe Wanderer überholt mich und laufen zügig weiter. Immer weiter hoch, ab und zu mal wieder ein Blick auf den Hammersbach. Dann endlich ein Schild Höllental-Eingangshütte. Endlich war mein Gedanke geschafft. Blick zurück, wow schon so viel geschafft. Laut Schild sind ist es nur 1 Std. bis zur Höllentalangerhütte, die wieder geöffnet ist. Also die 4 € (stand 2015) bezahlt zum betreten der Höllentalklamm.

Gleich am Anfang kann man ein Museum kostenlos besuchen. Das ist nicht wirklich groß, doch wer sich dafür interessiert, ist es interessant. 🙂

Dann auf durch die Höllentalklamm. Achtung Regenkleidung bitte jetzt anlegen! 

Über Stege, Holzbrücken, durch Tunnel ging es das erste Stück, das Rauschen vom Hammersbach hallte durch die Klamm. Man hatte das Gefühl mitten in einem Abenteuer zu sein. Mit jeder Stufe, mit jedem neuen Tunnel entdeckte man etwas anderes. Wasserfälle, reißende Wasserströme, die sich an Felsen brechen, winzig kleine Wasserfälle die einen bestäuben oder man mitten im Berg duschen kann. Immer dazu den Sound der Klamm, das Rauschen des Flusses oder des nächsten Wasserfalls.

Höllentalklamm

Höllentalklamm

Höllentalklamm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Man sollte trotzdem aufpassen, wohin man tritt. Da die meisten Wege, keine wirklichen Wege sind man läuft auf dem Gestein, wie es schon vorher da war. Teilweise hat man flache Stelle doch das Eis und Wasser haben schon viele Furchen hier hinterlassen. Selbst die Treppen sieht man es an. Teilweise war ich froh um meine Wanderstöcke, manchmal waren sie aber hinderlich. Aber das hat mich nicht davon abgehalten, sehr viel Spaß zu haben.

 

Dann plötzlich ist man raus aus der Klamm. Dort sollte man aber sich nicht lange aufhalten, wegen Steinschlag sondern schön weiterlaufen.  In einem Tal umgeben von Felsen, die bis zum Himmel gehen. Läuft man weiter und weiter, dann kommen die Wanderer zu einem die über die Klamm drüber gelaufen sind. Nicht wie durch den Berg sondern oben drü
ber. Immer weiter langsam dachte ich, du kommst nie an. Berg hoch über den Fluss, denn nächsten Berg hoch.

Nach der Höllentalklamm

Dann hatte ich meinen ersten Lachanfall. Eine Werbetafel im nirgendwo, einfach neben dem Wanderweg.  Die nächsten 10 min. lief ich viel besser. Dann hörte ich elektronische Geräusche, sah Holz durch die Bäume blitzen. Hoffnung endlich da. Dann wurde ich von einer Kirche abgelenkt. Hier oben, wo niemand außer Wanderer hoch kommt, steht eine kleine Kirche, wie süß. Da war sie dann die Höllentalangerhütte. Mein Zwischenstopp für um mich etwas zu erholen, aufzuwärmen, meine Jacke zu trocknen und was Warmes zum Essen. Danach wollte ich über den Hupfleitenjoch zum Kreuzeck laufen, laut Schild 2 Std.

Da mein Abenteuer doch etwas länger war, gibt es zwei Teile. Morgen erzähl ich auch was ich den Rest meiner Wanderung alles erlebt, gesehen und geschafft habe.

Wichtiger Hinweis: Die Höllentalklamm ist nur im Sommer geöffnet. Ca. Mitte Mai bis Anfang/Mitte Oktober. Hier könnt ihr nachschauen, ob sie geöffnet ist: 

http://www.alpenverein-gapa.de/index.php?id=124

 

2 Gipfel – 1 Tag oder Alpspitze, Kreuzeck und Zugspitz

2 Gipfel – 1 Tag oder Alpspitze, Kreuzeck und Zugspitze

Morgens um 8:15 Uhr ging es los mit der 2-Gipfel-Karte. Dadurch konnte ich auf die Zugspitze und „Garmisch Classic“ besuchen. Zuerst fuhr ich mit der Zugspitzbahn zur Haltestelle Alpspitz / Kreuzeck. Daraufhin ging es mit der Gondel der Alpspitz auf den Berg. Eine wunderschöne Aussicht auf Garmisch-Partenkirchen und Grainau, aber auch auf dem Berg kommt immer näher und dann ist man schon oben. 2 Gipfel – 1 Tag oder Alpspitze, Kreuzeck und Zugspitz weiterlesen