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Waimea Canyon und Koke´e State Park

Tag 45 – Waimea Canyon und Koke´e State Park

Endlich kann ich mir den Waimea Canyon anschauen. Ich bin schon total  gespannt, wie er in real aussieht.

Von meinem Hotel aus brauchte ich knapp 1 Stunde zum Canyon. Die Serpentinen entlang auf der Kokee Road ging es den Berg hoch und von dort konnte man ab und zu in den Canyon schauen.

Gleich bei dem ersten Aussichtspunkt machte ich halt. Hier war ganz schön was los. Viele Menschen und wenig Parkplätze. Hier konnte ich einen ersten Blick auf den Waimea Canyon werfen. Fast konnte man denn ganzen Canyon überblicken, auf jeden Fall hatte man das Gefühl, das man ihn komplett sieht.

Ich konnte mich einfach nicht satt sehen an den verschiedenen Farben und Schattierungen. Immer wieder entdeckte man interessante Kleinigkeit, einen Wasserfall, den Fluss und die Farbgebung die sich mit den Lichtverhältnissen änderte.

Waimea Canyon State Park

Fast 1 Stunde lang blieb ich hier stehen wechselte ab und zu mal den Platz. Doch ich wollte mir ja noch mehr anschauen. Also verließ ich den Aussichtspunkt und fuhr die Straße weiter immer wieder gibt es kleine Einbuchtungen, zum Anhalten um in die Waimea Canyon zu schauen oder als Startpunkt für eine Wanderung.

Waimea Canyon State Park

Bei meinem Besuch war auch Jagdsaison und somit waren viele Parkplätze besetzt. Ab und zu hatte man Glück und stoppte kurz um ein Bild zu machen. Danach ging es gleich weiter.

Koke´e State Park

Folgt man der Straße, geht sie dann zum Koke´e State Park über. Hier gab es auch ein paar schöne Aussichtspunkte. Doch wenn man hier die Aussicht genießen will, sollte man früh am Morgen hier sein. Denn Wolken und Nebel verdecken gerne die Aussicht. Ich warten am Ende der Straße am Aussichtspunkt knapp 2 Stunden lang und die Na Pali Coast wollte sich einfach nicht zeigen. Immer wieder kamen die Wolken, nicht mal ein kleines Stück war zu sehen.

Koke´e State Park

Ich fuhr dann zum zweiten Aussichtspunkt und hoffte das ich dort mehr sehen konnte. Auf jeden Fall Libellen waren hier sehr vielen unterwegs. Sie waren auch sehr groß, so Große hat ich noch nie gesehen.

Koke´e State Park

Auch hier blieb mir der Blick zum Meer verwehrt. Hier wartete ich nicht sehr lange, sondern fuhr wieder zurück. Denn es fing wieder das Regnen an. Auf dem Rückweg wollte ich die andere Straße nehmen und sollte eine kleine Überraschung erleben. Durch den Koke´e State Park und dann noch den Waimea Canyon Park. Dann konnte ich mich für den gleichen Weg wie vorher nehmen oder den linken Weg.

Im Urlaub hat man Zeit und ich wollte wissen, wohin mich der Linke (Waimea Road) bringt. Also fuhr ich ihn entlang. Hier erlebte ich eine Überraschung nach der Nächsten. Die Aussicht war wunderschön, immer wieder tauchte der Waimea Canyon auf und auch so war die Landschaft atemberaubend. Teilweise erinnerte sie mich an Arizona. Die Straße war sehr kurvig und ging immer wieder hoch und runter. Auf dem letzen Stück hatte man eine grandios Aussicht auf die Landschaft bis zum Meer und konnte mitten ins Tal schauen. Zwar nicht der Waimea Canyon aber man sieht das Kauai auch etwas mehr zu bieten hat.

Waimea Canyon State Park

Auf dieser Straße konnte man nicht schneller als 20 Miles fahren. Denn auch hier parkten immer wieder sehr viele Autos und Fußgänger rannten über die Straße.

Wanderung im Waimea Canyon und Koke´e State Park gibt einige. Man sollte sich vorher am Museum / Besucherzentrum etwas informieren. Nicht zu vergessen, Regensachen einpacken, Kauai und Regen gehören zusammen.

Hier ist der Link für den Park:

http://dlnr.hawaii.gov/dsp/parks/kauai/waimea-canyon-state-park/

Na Pali Coast Rafting

Tag 49 – Na Pali Coast Rafting

Morgens um 7 Uhr musste ich am Hafen sein. Dann werde ich endlich Richtung Na Pali Coast unterwegs sein. 🙂 Zum Glück bin ich ja Frühaufsteher. Sonst wäre das ein total schlechter Urlaub für mich. Denn hier musste ich mal wieder früh aufstehen. Von meinem Hotel aus musste ich fast 1 Std. fahren. Zum Glück gab es wasserdichte Taschen. So konnte ich meinen Rucksack mitnehmen.

Dann ging es zu unserem Boot. Klein, aber dadurch kann ich auch in die Sea Caves kommen und nah an die Na Pali Coast.  Aus dem Hafen heraus ging es in Richtung Na Pali Coast. Auf dem Weg zur Na Pali Coast kamen wir auch an den Polihale State Park vorbei.  Dort erwartete uns eine kleine Überraschung.

Sea Caves

Dann waren wir da. Die Na Pali Coast – wunderschön, atemberaubend und nicht von dieser Welt. Das waren die Worte, die mir gleich in den Sinn kamen, als ich den ersten Blick vom Meer auf die Küste werfen konnte. Die Küste ist einfach ein Blick wert. Das einzige Makel, sind die Wasserfälle, die durch die Industrie ausgetrocknet sind.

Doch die Höhlen in der Küstengegend sind auch ein Traum. Durch das Boot konnten wir teilweise sogar reinfahren. Einmal wurde wir sogar etwas nass, da der Captain unbedingt unter einem Wasserfall durchfahren musste. 😉

Das Spannendste war eine Bucht, die in der Winterzeit fast komplett gefüllt wird. Sogar sollen die Wellen so hoch werden das von oben das Wasser reinkommen soll.

Na Pali Coast

Hier sieht man die Bucht, fast rund ist alles ausgehöhlt. Sogar soll es ein paar verrückte geben die an den Wänden nach oben klettern. 😉

Uns wurde sogar eine verrückte Story erzählt. Dass ein Pilot beim Rundflug mit dem Helikopter im Winter gesehen haben soll. Wie ein Surfer durch eine Welle oben über die Klippe in diesem Loch gelandet ist.

Ich meine die Wände sind ja nicht gerade klein, da will man unbedingt im Winter vorbei kommen, um diese riesen Wellen zu sehen.

Die Na Pali Coast und auch Kauai, waren Filmkulisse für ein paar Filme, neben Jurassic Park, Hook und Blue Hawaii.  Ein paar Strände gibt es auch hier. Sogar welche die man nur über Wasser erreichbar sind. Der Abstieg zu den Stränden ist nicht mal so schnell möglich und die Übernachtung ist sehr primitiv. Schlafsack und keine Toiletten. Für Naturliebhaber genau das richtig.

Schnorcheln

Nach einer kurzen Rundfahrt mit das eintauchen von Geschichte und Faszination Natur. Gingen wir an Land und schauten uns noch eine historische Stätte an. Danach stärkten wir uns und genossen die Sonne.

Gleich darauf ging es noch mal ins Wasser etwas Schnorcheln und die Unterwasserwelt von Na Pali Coast erkunden. Da an dieser Bucht und Strand, fast alle ihre Schnorchel pause macht war es etwas voll. Doch hier konnte man ein paar schöne Stunden verbringen.

Auf dem Rückweg begleitete uns noch eine kurze Zeit eine Schildkröte die ca. 90 Jahre alt ist. Leider war sie zu schnell wieder weg um ein Foto machen zu können.

Auf dem Schlauchboot ging es dann schnell wieder zurück. Mit einer kleinen Änderung. Die Welle waren jetzt höher und da machte es mit der Zeit kein Spaß mehr in diesem Boot zu sitzen. Denn jetzt wurden wir gut durchgeschüttelt. Die letzten 10 min. waren wirklich sehr anstregend und mein Magen hat sich langsam von mir verabschiedet. 5 min länger, könnte mein Snack sich wieder im Wasser wiederfinden. Doch dann waren wir am Hafen.

Trotz den anstrengenden Schluss war der Ausflug einfach der Hammer und würde ihn auf jeden Fall wieder machen.

Hier ist der Link zu meiner Tour:  http://www.kauaiseatours.com/rafts-tour12.html

Tipp: Habe ich erst auf der Fahrt zum Flughafen bekommen. Will man die ganze Na Pali Coast mit all ihren Wasserfälle sehen. Muss man einen Helikopter Rundflug machen. Denn die meisten Wasserfälle sind nicht mal zu Fuß erreichbar.