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Fürth – Altstadt

Bei meinem Tag in Nürnberg, stellte ich fest, das ich immer wieder an Fürth vorbei gefahren bin. Egal ob mit der Bahn oder Auto, doch wirklich in Fürth selbst war ich noch nie. Also gleich danach wieder von Haßfurt nach Fürth dieses Mal und einen Tag lang Fürth zu erkunden. Doch Fürth hat einiges zu bieten.

Gleich aus dem Bahnhof hinaus ging es zum Stadtpark. Der auch im Herbst sehr schön zum ansehen war. Da das Wetter ja noch sehr sommerlich war, sogar noch ein paar schöne Blumen.

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Würzburg – Altstadt

– Die Kirchen verfolgenden mich den ganzen Tag 🙂

Auch Würzburg stand auf meiner Liste von meinem Heimaturlaub. Immer mal wieder in der Kindheit dort gewesen, Kino, Arzttermin oder mal mit der Schule. Aber so richtig  Würzburg besucht habe ich noch nie. Also habe ich geschaut, wann die Bahn fährt, Glück gehabt, es gibt sogar von Haßfurt aus ein Franken-Thüringen-Ticket 20.- € (Stand 2015), somit kam ich noch günstig wenn. Der Nachteil erst ab 9 Uhr konnte es losgehen. Ich hatte Glück denn genau um 9 Uhr fuhr der Zug von Haßfurt nach Würzburg.

Sogar noch vor 10 Uhr kam ich am Hauptbahnhof an. Ich wusste das es zwei Schlösser, mehrer Kirchen und ein paar Gärten zum Anschauen gab. Doch ich war überrascht wie viele Kirchen ich in Würzburg zu sehen bekommen habe.

Würzburg

Über den Bahnhofsvorplatz drüber und dann vielleicht 500 m traf ich auf meine erste Kirche Stift Haug. Schöne von außen und wie immer voller bracht im Inneren. Nun dann ging es weiter wieder eine Kirche, die war nicht so schön, man sah ihr schon an das eine Renovierung nötig war. Leider war sie heute geschlossen, also konnte ich mir das Innere nicht anschauen. Dann ging es weiter und rate mal was mir als nächstes über dem Weg gelaufen ist…… Ja, genau eine Kirche und zwar eine ganz bekannte die Marienkapelle am Marktplatz. Um die Kirche herum waren direkt Geschäfte für einen schönen heißen Kaffee oder die Postkarte für die Lieben zuhause. Deshalb bin ich zwei mal um die Kirche gelaufen. Da ich nicht so recht wusste, wo man den rein darf. Aber dann doch einfach mal an einer Tür gezogen und schon waren wir im Inneren. Wieder wunderschön und mehr Museum als Kirche.

Marienkapelle

 

Dann bin ich etwas in der Fußgängerzone spazieren gewesen und falsch abgebogen und schon stand ich wieder vor einer …… KIRCHE. Man konnte direkt von der Gasse auf die Kirche schauen, da hatte ich einen Moment das Gefühl in Rom zu sein. Aber das war genauso schnell wieder weg, wie es aufgetaucht ist. Neumünster wird die Kirche genannt, komischer Name für eine Kirche, aber gut ich kenne mich damit nicht wirklich aus. Dann kam eine Neuheit des Tages ich musste 19 Stufen zur Kirche hochlaufen. 🙂 Etwas Sport für meinen schönen Touristen Tag. Auch diese Kirche hatte es so in sich. Aber auch hier hatte ich mehr das Gefühl in einem Museum zu sein als in einer Kirche. So viele schöne Altäre, Bilder usw. Einfach nur WOW.

Neumünster

Wieder raus auf die Straße langsam wurde es Mittag und ich wollte mir ja eigentlich nicht nur Kirchen anschauen. Obwohl jede Kirche wunderschön ist und immer wieder komplett anders. Mal sehr prunkvoll, dann wieder eher schlicht und viel Gold. Also weiter geht es, aber keine 10 Schritte von der Kirche Neumünster, stand ich vor dem Dom St. Kilian. Nun, wenn man ja schon mal da ist, auch hier einen Besuch im Inneren abgehalten.

Hier gab es für mich etwas ganz Neues die Schatzkammer bzw. Domschatz. Einen kleinen Eintritt darf man dafür bezahlen doch man erfährt einiges über die Geschichte des Dom und man kann sozusagen die Kronjuwelen des Domes begutachten. Der erste Raum ist voller Ausgrabungsstücke und viel Geschichtefakten. Der zweite Raum ist mit den Schätzen gefüllt, bei manchen musste ich schmunzel z. B. diese Mützen sehen jetzt besser aus als die von damals, die können tatsächlich noch hässlicher werden. Aber auch die Ringe, Ketten und die Stäbe der Herren sind hier. Ich sagen nur die Hälfte glänzte und blitzte in der Sonne. 🙂 Die Stücke stehen aber nicht nur herum sondern bekommt auch schön seine Erklärungen dazu.

Dom St. Kilian
Vorder Seite
Dom St. Kilian
Seiteneingang

Draußen lief ich in Richtung Dom´s Museum, das wollte ich nicht besuchen, doch ich fande den Eingang so langweilig im Gegensatz zu dem Inneren. Aber der Rest war genau, außer eine Ausnahme einen Anbau, der sah für mich dann doch schon nach was aus. Vorsicht, bei den Stufen, den der Mensch, der da sitzt und verschnürt ist, ist eine Statur also nicht die Polizei rufen. 😉

Dann mal etwas anderes einen Brunnen und das Rathaus, leider konnte man davon nicht viel sehen, da, es gerade renoviert wird. Dann mal etwas anderes die Alte Mainbrücke und ein Schloss ist in Sicht. Festung Marienberg in seiner vollen bracht und mein Auge sieht gleich auch noch zwei weitere Kirchen. Die verfolgen mich heute etwas. Marienberg kommt beim nächsten Mal heute wollte ich eigentlich nur die Altstadt erkunden.

Festung Marienberg

Kleine Pause am Main auf einer Bank gemacht mit der Sicht auf Marienberg und ein paar Weinberge außen herum und ja da stand natürlich auch noch eine Kirche. Gestärkt lief ich noch eine Weile am Main entlang und gleich bei der nächsten Brücke ging es wieder Stadt einwärts. Eine Parkanlage entlang und dann kam noch eine und noch eine mit einem interessanten Brunnen.

Doch dann erblickten meine Augen wieder mal eine Kirche. 🙂 Doch die stand auf der falschen Seite der Straße, deshalb habe ich sie mir nicht genau angesehen. Doch dann stand auf meinem Weg eine Kirche, doch die wurde renoviert. Also weiter ging es zurück in die Stadt kaum 500 m weiter waren es dann gleich zwei Kirchen. In der von außen sowie von innen eher schlicht, aber schön.

Doch die St. Michael war von außen schön anzusehen, doch ich habe den Fehler gemacht hineinzugehen. Das war die für mich persönlich hässlicheste Kirche von innen überhaupt. Da mag ich es eher, wenn sie modern gestaltet sind, passt nicht zu einer Kirche. Aber diese ganzen Figuren in der Kirche sogar an der Decke unheimlich. Ich bin da ganz schnell wieder raus.

Dann ging es für heute zu meiner letzten Station – Residenz mit dem Hofgarten. Da November ist, sieht der Hofgarten etwas kahl aus. Doch manche Blüten zeigten sich. Auch so mancher Baum zeigte seine Geheimnisse. Immer wieder gab es in der Mitte einen Brunnen, die liefen schön vor sich hin. Der Wind nahm zu also ging ich in die Residenz. Erst etwas Zick zack laufen, und schon lief ich los. Mit der Eintrittskarte kann man auch eine kostenlose Führung mitmachen. Doch da hat man nicht so viel Zeit sich alle in Ruhe anzuschauen.

Residenz mit Hofgarten / Würzburg

Achtung kurze Info – Kameras bzw. Fotos machen ist nicht erlaubt. Rucksäcke und Taschen auch nicht. Schließfächer sind vorhanden.

Auf dem roten Teppich den die Treppe hoch. Schon gleich auf den ersten Stufen bekommt man das Deckengemälde zu sehen wunderschön. Die Treppe selbst hat auch seine Figuren, die sehr interessant sind. Schilder zeigen einem, wo der Rundweg lang läuft. Auch im zweiten Raum kommt man nicht aus dem Staunen bzw. kann sich nicht sattsehen.

Ich konnte mich nicht entscheiden, wohin ich zuerst schauen sollte. Decke, Wand oder doch die Gegenstände im Raum. Auf jeden Fall sagte ich dem goldenen Drachen Hallo. Auch fand so manches, was ich am liebsten mitgenommen hätte. Doch da hätte es Probleme gegeben. Einmal mit den Herrschaften von  der Residenz und zum anderen, wohin damit, denn ich habe, ja keine Wohnung mehr. Also habe ich alle so gelassen, wie es ist, und machte mich auf in den nächsten Raum.

Residenz Würzburg

Ja, wieder das gleiche Problem. Ich werden heute Abend Probleme mit dem Genick habe, weil ich immer auf die Decke starre. Wunderschön, farbenfroh und so goldig. Weiter ging es durch den Rundgang, immer wieder gab es was zu bestaunen. Manchmal war klar, wie das Zimmer genannt worden ist, wenn alles rot ist oder alles grün gehalten.

In jedem Zimmer standen Tafeln mit den Informationen, also in welchem Raum stehe ich von wem ist das Bild oder der Spiegel. Ich fragte mich, ob man solche Zimmer überhaupt noch haben will. So viel Schnickschnack – gut, die Drachen und so dürfen gerne zu mir kommen. Nun, wenn man allein unterwegs ist, kann man sich die Räume genau anschauen und dann immer weiter zum nächsten laufen.

Der Rundgang endet, hinter der Treppe mit der mein hereingekommen ist. Also kann man gleich noch mal die Runde drehen und wieder und wieder. Da kann einer keiner aufhalten, bis die zu machen. Dann werden die einen schon dazu raten die Residenz zu verlassen. Natürlich gibt es auch einen Shop mit ein paar Souvenirs.

Beim Verlassen der Residenz landet ich in einem der innen Höfe. Sobald ich wieder auf dem Vorplatz war, konnte ich sehen, wie die Sonne langsam unterging. Also war heute Schluss mit Würzburg und ich machte mich auf den Weg zum Bahnhof. Sie haben mich trotzdem noch erwischt, eine Kirche kreuzte meinen Weg zum Bahnhof. Die Erste von heute Morgen. Ich sagte „Auf Wiedersehen“ und eilte schnell an Ihr vorbei.

 

Zeil am Main mit seinem Hexenturm

Man könnte es nicht mal merken, wenn man durch Zeil am Main fährt. Man denkt sich schöne Ortschaft und ist schon draußen. Aber kann man viel Geschichte entdecken. Einmal ist hier die hälfte der Stadtmauer noch vorhanden. Man kann die Teile immer wieder ablaufen, von einer oder anderen Seite mit Durchgängen. Auch die Häuser in der Innenstadt sind noch alle nach der alten Bauweise. Hier hat man ein einfaches bayerisches Dorf eher Stadt.

Zeiler Stadtmauer

Von meiner Kindheit kenne ich nur Zeil am Main man ist hier ins Kino und fast jedes Jahr ist man aufs Käppele gelaufen.

Zeiler Käppele

Doch dieses Jahr habe ich bei meinem Heimaturlaub Tourist gespielt. Ich bin auch einen Tag nach Zeil am Main gefahren und haben mir die Stadt angeschaut. Von der Stadtmauer, Kirchen (ja, Kirchen 3 evtl. 4 Kirchen, bei der einen bin ich mir nicht sicher gewesen. ), alte Häuser und das wichtigste überhaupt den Hexenturm.

Kirche St. Michael

Die Kirche, die mir besonders in Erinnerung geblieben ist, St. Michael und Annakapelle. Die Annakapelle ist von außen eher unscheinbar, leider konnte ich mir das Innere nicht anschauen. Aber St. Michael konnte ich auch von innen betrachten. Manche Kirchen sind von außen eher unscheinbar und von innen wow. Was auch interessant ist, dass die Kirche früher einen anderen Name hatte, das war auch mal was Neues.

Zeil am Main hat eine sehr interessante Geschichte. Da ich mich sehr für Hexen und die Hexenverfolgungen interessiere bin ich über den Hexenturm in Zeil am Main gestolpert.

Zeiler Hexenturm

Der Zeiler Hexenturm – Dokumentationszentrum ist direkt am Eingang der Stadt. Hier kann man für einen geringen Eintrittspreis in eine gut durchdachte Geschichte laufen. Hier bekommt man viel Informationen über die Hexenverfolgungen in Zeil am Main bzw. wer hier alles hingerichtet worden ist. Denn die meisten Hexen und Hexer waren gar nicht aus Zeil am Main. Bevor man in die Besichtigungsräume geht, kann man sich verschiedene Dokumente anschauen, z. B. die Briefe von Opfern.

Wenn der Turmwächter da ist, kann man sogar hoch gehen.  Teilweise gibt es eine Medienshow, mit Ton und Bilder, die einen etwas Angst einjagen. Dass auch der Grund der Medienshow ist, während man sich langsam durch die Geschichte der Hexenverfolgung liest. Es gibt im oberen Stockwerk wechselnd Ausstellung. Dann geht es in den Turm, hier gibt es sogar einen kleinen Nervenkitzel.

Das Hexenloch – Ein Loch mitten im Turm von dort kann man bis zum Boden schauen. Man kann sogar direkt drüber laufen, da eine Glasplatte darübergelegt worden ist. Also wer hat den Mut dazu, ich habe sogar ein paar Minuten drauf gestanden, obwohl ich Herz rasen bekommen habe. Aber ich wusste das Glas wird mich halten. Dann läuft man den Turm entweder hoch und später runter zur Straße. Bevor man aus dem Turm tritt, sieht man eine lange Liste von Name der Opfer der Hexenverfolgung, was nicht gerade wenige sind.

http://www.zeiler-hexenturm.de/index.html

 Zeil am Main