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Zeil am Main mit seinem Hexenturm

Man könnte es nicht mal merken, wenn man durch Zeil am Main fährt. Man denkt sich schöne Ortschaft und ist schon draußen. Aber kann man viel Geschichte entdecken. Einmal ist hier die hälfte der Stadtmauer noch vorhanden. Man kann die Teile immer wieder ablaufen, von einer oder anderen Seite mit Durchgängen. Auch die Häuser in der Innenstadt sind noch alle nach der alten Bauweise. Hier hat man ein einfaches bayerisches Dorf eher Stadt.

Zeiler Stadtmauer

Von meiner Kindheit kenne ich nur Zeil am Main man ist hier ins Kino und fast jedes Jahr ist man aufs Käppele gelaufen.

Zeiler Käppele

Doch dieses Jahr habe ich bei meinem Heimaturlaub Tourist gespielt. Ich bin auch einen Tag nach Zeil am Main gefahren und haben mir die Stadt angeschaut. Von der Stadtmauer, Kirchen (ja, Kirchen 3 evtl. 4 Kirchen, bei der einen bin ich mir nicht sicher gewesen. ), alte Häuser und das wichtigste überhaupt den Hexenturm.

Kirche St. Michael

Die Kirche, die mir besonders in Erinnerung geblieben ist, St. Michael und Annakapelle. Die Annakapelle ist von außen eher unscheinbar, leider konnte ich mir das Innere nicht anschauen. Aber St. Michael konnte ich auch von innen betrachten. Manche Kirchen sind von außen eher unscheinbar und von innen wow. Was auch interessant ist, dass die Kirche früher einen anderen Name hatte, das war auch mal was Neues.

Zeil am Main hat eine sehr interessante Geschichte. Da ich mich sehr für Hexen und die Hexenverfolgungen interessiere bin ich über den Hexenturm in Zeil am Main gestolpert.

Zeiler Hexenturm

Der Zeiler Hexenturm – Dokumentationszentrum ist direkt am Eingang der Stadt. Hier kann man für einen geringen Eintrittspreis in eine gut durchdachte Geschichte laufen. Hier bekommt man viel Informationen über die Hexenverfolgungen in Zeil am Main bzw. wer hier alles hingerichtet worden ist. Denn die meisten Hexen und Hexer waren gar nicht aus Zeil am Main. Bevor man in die Besichtigungsräume geht, kann man sich verschiedene Dokumente anschauen, z. B. die Briefe von Opfern.

Wenn der Turmwächter da ist, kann man sogar hoch gehen.  Teilweise gibt es eine Medienshow, mit Ton und Bilder, die einen etwas Angst einjagen. Dass auch der Grund der Medienshow ist, während man sich langsam durch die Geschichte der Hexenverfolgung liest. Es gibt im oberen Stockwerk wechselnd Ausstellung. Dann geht es in den Turm, hier gibt es sogar einen kleinen Nervenkitzel.

Das Hexenloch – Ein Loch mitten im Turm von dort kann man bis zum Boden schauen. Man kann sogar direkt drüber laufen, da eine Glasplatte darübergelegt worden ist. Also wer hat den Mut dazu, ich habe sogar ein paar Minuten drauf gestanden, obwohl ich Herz rasen bekommen habe. Aber ich wusste das Glas wird mich halten. Dann läuft man den Turm entweder hoch und später runter zur Straße. Bevor man aus dem Turm tritt, sieht man eine lange Liste von Name der Opfer der Hexenverfolgung, was nicht gerade wenige sind.

http://www.zeiler-hexenturm.de/index.html

 Zeil am Main

Haßfurt am Main – meine Heimat

Normalerweise gibt es am Anfang immer ein paar Fakten. Doch heute werde ich euch meine Heimatortschaft etwas näher bringen. Haßfurt liegt am Main im schönem Frankenland. Haßfurt ist nicht gerade das Urlaubsziel. Doch hier bin ich aufgewachsen und meine Träume sind hier mit groß geworden.

Mein absolutes Lieblingsstück ist die Ritterkapelle bzw. Michaelskapelle, während meiner Schulzeit war ich jedes Jahr einmal hier. Vor allem das Farbbildfenster hat mich immer wieder faszinierte und mich vom Gottesdienst abgelenkt. Aber auch die Steinstatuen und die Wandbilder sind auch wunderschön. Von außen finde ich die Ritterkapelle auch atemberaubend.

Ritterkapelle / Michaelskapelle - Haßfurt Riterkapelle / Michaelskapelle - Haßfurt

Von der Altstadt gibt es noch den oberen Turm und unteren Turm, ein paar alte Gebäude, in dem jetzt wichtige Ämter liegen. Bei der Touristinformation bekommt man auch einen netten Stadtplan mit einem Stadtrundgang durch die historische Altstadt. 17 Punkte zum Ablaufen und immer wieder wird erklärt, wo man geradesteht oder was man sich gerade anschaut. Obwohl überall Schilder angebracht sind so das man dort sich genauso informieren kann. Doch hier statt auch, wann man die Kirche betreten darf bzw. wo man sich darüber informieren kann. Wer sich lieber alles erklären lassen will, kann bei den Führungen mitmachen. An jedem ersten Samstag im Monat – Mai bis September „Historisches Haßfurt“ um 14 Uhr und November bis März „Abendliche Gassen“ um 18 Uhr. ( Stand November 2015)

Altstadt Haßfurt

Wie so oft in letzter Zeit sterben die Ortskerne aus, auch hier in Haßfurt. Vor ca. 10 Jahren konnte man noch nur in der Innenstadt einkaufen gehen, ohne irgendwohin zu fahren. Shoppen und den Einkauf für die Woche alle mit einmal. Doch jetzt gibt es nur noch wirklich wenige kleine Läden in der Innenstadt, alles andere ist in das „neue“ Gewerbegebiet außerhalb von Haßfurt gezogen. Das finde ich etwas schade. 

Von Haßfurt aus kann man verschiedene Radtouren starten bzw. für eine Pause von seiner Radtour machen. Hier gibt es eigentlich nur einen wirklichen Wanderweg und der Start nicht direkt in Haßfurt sondern von Augsfeld bzw. Zeil am Main. Natürlich nichts zu vergleichen mit den Wanderwegen von Garmisch, aber die Aussicht man vieles wieder weg. Egal wo man wandern es kommt immer auf die Umgebung an, egal ob leicht, schwer oder durch Höhlen. 

Alle Information bekommt man hier unter: http://www.naturpark-hassberge.de  – die Wanderwege genauso die Radtouren.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Erkunden meiner Heimat…..