Teil 4: Von der Idee bis zur Umsetzung – Weltreise

Wohnungsaufgabe

Die Zeit ist nur so geflogen. Es war der letzte Monat angebrochen in Garmisch-Partenkirchen und auch bei der Arbeitsstelle. Ich hatte meinen Resturlaub genommen, Umzugshilfen organisiert, Umzugswagen und am gleichen Tag noch die Übergabe meiner Wohnung. Der 17. 10. 2015 sollte mein letzter Tag in Garmisch-Partenkirchen sein. Wochen vorher hatte ich schon angefangen, alte Zeitungen zu sammeln, die ersten Kartons zu packen. Leider bin ich nicht mehr dazu gekommen, zum Flohmarkt zu gehen. Somit kamen meine sechs Umzugskartons für den Flohmarkt erst einmal mit. Die restlichen Sachen habe ich in die Flohmarktgruppe zum Verkauf angeboten. Umso mehr ich in Garmisch-Partenkirchen noch los wurde, um so weniger musste ich mitnehmen.

An jeden freien Tag packte ich weiter. Doch selbst drei Tage vor dem Umzug war kein Ende in Sicht. Immer mehr Sachen zum Packen tauchten auf und immer wieder kaufte ich mir neue Umzugskartons. Und das, obwohl ich schon viel los geworden bin.
Dann der Tag des Umzugs: früh kam mein Vater mit dem Wagen. Gepackt war fast alles.Jetzt mussten wir nur noch die Möbel auseinandernehmen, da ich selbst keine Werkzeuge hatte. Wir kamen gut voran, doch dann hatte ich Pech: denn nur ein Umzugshelfer tauchte auf. Die anderen hatten mich vergessen bzw. mussten kurzfristig arbeiten.
Ich wohnte im ersten Stock. Das hieß für mich sehr viele Stufen an diesem Tag. Wir teilten uns auf. Mein Papa zerlegte die Möbel, ich trug alles runter und mein Freund schichtete alles in den Umzugswagen. Zuerst kamen die Couch, Waschmaschine und das Fahrrad hinein. Danach waren die Einzelteile der Möbel und die Umzugskartons an der Reihe, die irgendwie nie weniger wurden.
An diesem Tag waren wir nicht allein in der Wohnung. Gegen 11.00 Uhr kamen die ersten für die Wohnungsbesichtigung. Irgendwie standen die immer im Weg. Das Interessante war auch, dass keiner von sich aus mal einen Karton mit nach unten genommen hätte. Außer ein junger Mann und seine Freundin waren so nett und fragten, ob sie einen mit runter nehmen sollte. Ich war dankbar, denn somit musste ich zwei Mal weniger die Treppen laufen. Vor allem, da mich auch noch das Ausräumen des Wagens erwartete. Ich frage mich bis heute, wie viel ich eigentlich noch gehabt hätte, wenn ich nicht schon früher mit dem Aussortieren angefangen hätte. Es war schon ziemlich eng, alles in den Umzugswagen zu bekommen.
Dann endlich geschafft: drei Stunden später sind wir losgefahren. Die Übergabe der Wohnung ist super gelaufen. Somit hat mich nichts mehr in Garmisch-Partenkirchen gehalten. Knapp vier Stunden später standen wir im Hof bei meiner Mutter und mit vier Helfern hatte wir den Wagen innerhalb von einer halben Stunde leer. Noch etwas aufgeräumt und schon war der Umzug vorbei. Muskelkater inklusive!

 

(Visited 5 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.